Da man nicht immer nur auf Socken im Haus rumhüpfen kann, das wird dann irgendwann langweilig, machten wir gestern einen Ausflug. 

Da man nicht immer nur auf Socken im Haus rumhüpfen kann, das wird dann irgendwann langweilig, machten wir gestern einen Ausflug. 

Mutti's Sox, so nennt Hubby die von meiner Mutter alljährlich mit viel Liebe und Geduld angefertigten Socken. Wir bekommen beide immer mindestens 2 Paar. Und wir lieben sie heiss und innig. Stricken, diese Kunst, die mal " in" und dann wieder "out" und momentan wohl wieder "trendy" ist. Es gibt nichts besseres, als an diesen kalten Wintertagen auf Mutti's Sox im Haus rumzuflitzen!!!!
Mein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung und ich habe einen Pizza Maker bekommen. Ich hatte auf den Internetseiten Lobeshymnen über dieses Gerät, welches den Pizzaboden fast wie in der Pizzeria werden lässt, gelesen, und ich muss sagen, er enttäuscht nicht. 

Zum Einsatz kam diesmal ein Boden aus Trudels glutenfreiem Kochbuch (http://www.glutenfrei-kochen.de/), der ging wie folgt:
150g Quark
6EL Milch
6 EL Olivenöl
1 TL Salz
300g glutenfreies Mehl
1 Pck Backpulver
Quark mit Milch, Olivenöl und Salz gut verrühren, Mehl mit Backpulver mischen und zugeben, gut durchkneten . Teig ausrollen und weiter verarbeiten.
Als Belag gab es, 2 Tomaten, 2EL Ketchup, eine handvoll gek. Schinkenstückchen, einen Riesenchampignon, geriebenen Käse und einen Mozzarella Käse in Stückchen gerupft, Oregano.
Ich habe ein wunderbares Kochbuch (und noch einige andere) zu Weihnachten bekommen. Es heisst "La Divina in Cucina" und handelt von der Entdeckung der kulinarischen Geheimnisse der Maria Callas.
Gespickt mit Rezepten aus der Zeit, die sie sich notierte, gerne gegessen hatte oder ihren Gästen aufgetischt hat, wird ihre Lebensgeschichte von Personen geschildert, die sie gekannt haben.
Das Ganze reich bebildert und mit Musik CD, auf welcher sie ihre bekanntesten Arien singt. Einfach wunderbar!!!!
Diese kleine Vorspeise gab es bei uns am ersten Weihnachtstag. Für drei Personen braucht man 6 Scheiben Räucherlachs. Eine Creme aus einem EL gehackten Kapern, einem halben TL Meerettich, ca. 100g Buko und einem EL Creme Fraiche herstellen, mit Peffer abschmecken. Nun eine Scheibe Räucherlachs mit der Creme bestreichen, eine weitere Scheibe auflegen und wieder mit Creme bestreichen, aufrollen und in drei Teile teilen, diese auf Gurkenscheiben drapieren und mit Petersilie garnieren.
Nach Feierabend am Heiligen Abend machten wir uns auf den Weg nach London. Die Familie hatten wir ja schon am vorherigen Wochenende abgefertigt, so waren wir gewissermassen "vogelfrei". Unser Ziel war der Weihnachtsgottesdienst in der St Paul's Cathedral. Die Kathedrale fasst ca. 3000 Besucher und wir stellten uns um 15 Uhr in die Schlange für den um 16 Uhr beginnenden Gottesdienst. Ich war vorher noch nie in St Paul's gewesen (die hohen Eintrittskosten hatten uns abgeschreckt), aber an diesem Nachmittag gab es all dies umsonst :o)) - ich habe mal irgendwo gelesen, dass St Pauls von Christopher Wren nach dem Vorbild von St Peter in Rom gebaut wurde. Ich muss sagen, das merkt man ganz deutlich, diese Kirche ist die prunkvollste, die ich im Königreich bisher gesehen habe. Der Gottesdienst wurde vom Chor der St Paul's Kathedrale begleitet, das war schon schön, obwohl die ausgesuchten Weihnachtslieder manchmal einen etwas obskuren Charakter hatten.
Hier kann man den alljährlich von Norwegen gespendeten Weihnachtsbaum am Trafalgar Square sehen. Seit 1947 schicken ihn die Norweger jedes Jahr aus Dankbarkeit für den Beistand der Briten im zweiten Weltkrieg.
Wir wanderten dann weiter durch das nächtliche London, das war verhältnismässig ruhig, in vergangnen Jahren, war da am Heiligabend mehr los gewesen. Kein Gospel Chor an Trafalgar Square, keine einsamen Dudelsackbläser - ob es am Credit Crunch liegt??
Dieser Ausblick im abendlichen Zwielicht erinnerte mich irgendwie an eine Piazza in Rom, es handelt sich allerdings um den Exerzierplatz vor den Horse Guards, interessant ist das beleuchtete London Eye im Hintergrund.

Eine schnelle, bodenlose Pizza mache ich mir manchmal zum Lunch. Sie geht wie folgt:
Weil Weihnachten ist und (und auch sonst manchmal!) gönnt man sich die guten Kettle Chips.
Es gibt verschiedene Versionen u.A. auch eine ganz ohne Salz oder andere Gewürze, die schmecken einfach nur nach Kartoffel. Solche Chips können nicht mehr als "Junk Food" bezeichnet werden, sie sind Teil einer ausgewogenen Ernährung - finden wir jedenfalls :o))
Gestern war mal wieder Familientreffen, Weihnachten hat nicht jeder Zeit, da wurde schon mal vorgefeiert. Als Vorspeise gab es eine Scheibe Entenleberpastete (aus France). Dazu wurden je eine getrocknete Aprikose und eine getrocknete Pflaume in Parma-Schinken gewickelt und kurz unter dem Grill von beiden Seiten knusprig gegrillt. In der Mitte sieht man ein Tomatengelee, welches ich auf die Schnelle noch angefertigt hatte. Bei der Hauptspeise haben wir uns in diesem Jahr von der Tradition entfernt und nicht, wie in den meisten Familien üblich, Truthahn, sondern einen Schweinebraten serviert. Da unser Ofen immer noch nicht repariert wurde (der Techniker war bereits zweimal da...... aber das ist eine andere Geschichte), konnte der Braten nur nach Niedrigtemperaturmethode gebraten werden. Er war 4,5 Std bei ca. 120-140 Grad (so genau weiss man das nicht) im Rohr und dadurch sehr sehr zart und saftig. Dazu gab es die bereits bekannten Roast Potatoes, Rosenkohl und geröstete Pastinaken und Möhren, diese wurden vor dem Rösten in einer Mischung aus Sojasauce, Honig und Olivenöl geschwenkt. Fotos habe ich im Eifer des Gefechts leider vergessen.
In Norfolk befindet sich die erste und wohl einzige englische Whisky Destillerie. Schon lange hatte uns die Wegweiser auf der A11 neugierig gemacht. Nun war es soweit, wir machten einen kleinen Umweg und schauten uns die, nach dem englischen Schutzheiligen Georg (das ist der mit dem Drachen), benannte Destillerie an.
Frohen Mutes fuhren wir auf den engen Country Lanes unserem Ziel entgegen, wir sahen uns bereits im Geiste die verschiedenen Whiskies verkosten. Leider kam es dann etwas anderes als wir uns das gedacht hatten, denn, was nicht auf den Wegweisern stand, der Whisky ist noch gar nicht fertig!
Zwischenzeitlich kann man dort schottische Whiskies und Beerenliköre aus Norfolk probieren und auch käuflich erwerben. Der Betreiber füllt jedes Jahr eine limitierte Charge (Chapter genannt) des Destillats ab, und Sammler können dann die Geschichte, wie in einem Buch, Kapitel für Kapitel verfolgen. Momentan gibt es das 4. Kapitel und in 6 Jahren wird der Whisky wohl fertig sein. Gelagert wird das Destillat in amerikanischen Bourbon Fässern. Die St Georges Destillery in Harling/Norfolk, ein Ort, den man wohl im Auge behalten sollte.
Ich liebe Räuchermakrele, von frühester Kindheit gab es die bei uns des öfteren zum Abendessen. Meist wurde sie samstags auf dem Markt in Venlo erstanden.
Der Engländer liebt sein Curry, da gibt es nix. Das liegt am Empire - als Indien noch zum Königreich Britain gehörte, fing die Liebe zur indischen Küche an. Für viele junge Männer gehört ein Curry (so scharf wie es nur eben geht) nach einem Zug durch die Gemeinde - ähem, durch die Pubs (auch Pub Crawl genannt) einfach dazu - das grenzt dann schon an eine Mutprobe. 
Was wäre der Winter ohne die kulinarischen Freuden der Muschel?
Heute will ich Euch mal Quorn vorstellen. Quorn ist ein vegetarischer Fleischersatz und hier auf der Insel in der Tiefkühltheke erhältlich. Er wird aus Pilzkulturen hergestellt und lässt sich gleich gefroren aus der Tüte verwenden. Neulich habe ich Chilli damit gemacht, nicht etwa, weil ich Vegetarier bin, sondern, weil ich Kalorien einsparen wollte. Das Zeugs ist nämlich total fettarm und schmeckt, na ja, nicht wirklich wie Fleisch, aber doch schon nahe dran.
In dieser Vorweihnachtszeit mit all ihren süssen Verführungen, greift jeder gern auch mal zu einer herzhaften Kleinigkeit. Ich mache daher oft Mini-Quiches.
Füllung Nr 1:
Der Eier-Krabbensalat wurde wie folgt hergestellt:
Die Lage der britischen Inseln als Vorhut im Atlantik hat über die Jahrhunderte zu einer insularen Denkweise geführt und auch heute noch haben viele Briten keine Reisepass und sind der Ansicht, dass man sehr gut auch ohne die anderen Staaten auf dem Kontinent könne..... "The Continent", so nennt der Engländer dann auch das Land jenseits des Kanals. 36 Meilen oder ungefähr 50 Kilometer trennen die Insel vom Festland.

Ins Rezept kamen:
Noch einmal das Thema Goldhochzeit, und dann höre ich auf, versprochen!!!! Zur abendlichen Feier ging es in das Restaurant Forsthaus, schön im Krefelder Forstwald gelegen. Von aussen sah es sehr einladend aus und war auch schon für Weihnachten geschmückt. Etwas ungewöhnlich kommt man durch die Eingangstür direkt in den Buffet-Küchen-Raum.
Ein Foto reichte hier wirklich nicht, um Euch einen Eindruck der vielfältigen Köstlichkeiten im Angebot zu geben. Es gab ein reichhaltiges kalt-warmes Vorspeisenbuffet.