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Dienstag, 31. März 2009

Moschi - Moschi - ich kann Sushi!!!!


Meine ersten Erfahrungen mit Sushis machte ich vor vielen, vielen Jahren, als ich bei einer japanischen Firma in Düsseldorf beschäftigt war. Bei Feierlichkeiten kochten dort die Meisterchefs des Düsseldorfer Restaurants EDO auf. Meine Vorliebe für Sushis, auch gerne mit Sake, wurde dort genährt und dann für die nächsten 20 Jahre vergessen.
In den letzten Jahren tauchten Sushi als Lunches in den verschieden Supermärkten auf, diese habe ich probiert, aber sie schmeckten mir nicht wirklich.
Vor einiger Zeit bekamen wir eine Einladung zu einer Dinnerparty bei Freunden, diese hatten einen japanischen Hausgast, der uns alle an die einfache Zubereitung hausgemachter Sushis heranführte. Als Zubehör benötigt man eine Bambusmatte, die das gleichmässige Rollen der Sushis erleichtert.
Sushireis, Wasabi Paste, eingelegten Ingwer, Soja Sauce und Reisessig bekommt man in Asia-Läden (bei uns im chinesischen Supermarkt) oder auch in gutsortierten Supermärkten.
Den Sushireis habe ich so zubereitet:
1 Teil Sushireis zu 2 Teilen Wasser, Reis gut waschen und kalt mit dem Wasser aufsetzen, 1 EL Reisessig dazugeben. Wenn die Mischung aufgekocht einen Deckel auf den Topf geben und den Herd abschalten. Nach ca. 30-40 Minuten sollte der Reis gut sein, abkühlen lassen und weitere 2-3 EL Reisessig unterrühren.
Als Füllung für die Sushi eignen sich Gurkensticks, verschiedene Fischsorten, Crabsticks etc. Ich hatte heute Räucherlachs, Gurkensticks und Crabsticks.
In ein Schälchen mit Wasser 2 EL Reiswein geben. Nun geht es los, ein Blatt Sushi Nori (getrocknetes Algenblatt) auf die Bambusmatte legen die Finger in das Essigwasser eintauchen und das Algenblatt gleichmässig anfeuchten. Eine Schicht Reis im der unteren Hälfte des Algenblattes verteilen. Wasabi-Paste nach Geschmack mit den Fingern darüberstreichen. Nun die Füllung wie auf dem Foto oben zu sehen in die Mitte drücken. Bambusmatte anheben und unter Druck langsam einrollen.
Die Rollen sehen dann so aus, aufpassen, dass alles entsprechend fest eingewickelt wird. Kurz ruhen lassen, dann aufschneiden und mit Sojasauce und eingelegtem Ingwer servieren.

Oder wie der Japaner sagt: Itadakimasu !
(ich bitten den geneigten, muttersprachlichen Leser, mir meine Unbeholfenheit mit der japanischen Sprache nachzusehen - einmal herzlich gelacht..... )

Montag, 30. März 2009

Safran Risotto mit Fisch

Für zwei Personen:
140g Carnaroli Reis
300-400ml Hühnerbrühe
1 Knoblauchzehe, gerieben
1 Stange Lauch, in feine Scheiben geschnitten
1 guter Schuss Weisswein
6 getrocknete Tomaten in Oel, in kleine Stückchen geschnitten
1 TL Safranfäden
1 Tasse TK Krabben
1 Stück gebratenen Fisch (ich hatten noch die schottische Forelle), ohne Haut und in Stückchen
1 Tasse TK Erbsen
Pfeffer
1 EL Creme Fraiche
ggfs Parmesan
Olivenöl
Nun wie gewohnt Risotto zubereiten, Lauch mit Knofi und Reis in Olivenöl anschwitzen, mit Weisswein ablöschen, Safran darüberstreuen und nach und nach die Brühe unter rühren zugeben. Gegen Ende der Garzeit zuerst die Erbsen dann getrocknete Tomaten, Krabben und den Fisch zugeben. Mit Pfeffer und Creme Fraiche abschmecken. Wer will streut noch frisch geriebenen Parmesan darüber.

Sonntag, 29. März 2009

Immer wieder samstags .......

Immer wieder samstags überfällt uns die Lust auf Kuchen, das ist nicht gut für die Figur, aber für die Seele schon. Dieses Verlangen kann dann kaum gebremst werden und muss sich irgendwie verwirklichen.....
Diesmal gab es einige reife Birnen, die verarbeitet werden mussten. Ein Blick in mein neues Kochbuch "Frau am Herd" von Sarah Wiener ergab ein Rezept für einen versunkenen Apfelkuchen. Äpfel wollte ich zwar nicht versenken, aber ich dachte, mit Birnen geht das bestimmt genauso gut. Das Rezept wurde leicht abgewandelt, so habe ich z.B. alle Zutaten einfach in die Küchenmaschine gegeben und das Eiweiss nicht, wie vorgeschlagen, extra geschlagen und dann untergehoben. Ausserdem habe ich das Ganze mit Zimt & Zucker Gemisch bestreut.
Zutaten:
3 Eier
125g weiche Butter
Salz
125g Zucker
1 Pck Vanillezucker (danke Tante Erika)
1 EL Sonnenblumenöl (ok, bei mir war es Rapsöl)
200g Mehl
2 EL Milch
2 TL Backpulver
1 EL Zitronensaft
Butter für die Form
4 Äpfel (ich habe 6 Birnen genommen)
Zimt & Zucker Gemisch zum bestreuen
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Alle Zutaten in der Küchenmaschine zu einem Rührteig verarbeiten. Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und den Rücken dreimal einschneiden. Teig in in eine gebutterte Springform geben, bei mir war es wieder einmal meine neue, heissgeliebte Swiss Roll Form, Birnenhälften in den Teig drücken und bei 180 Grad 30-35 Minuten backen. Mit Schlagsahne servieren.

Samstag, 28. März 2009

Frühling aus der Retorte

Draussen regnet und stürmt es und den heutigen Tag werden wir wohl eher drinnen als draussen verbringen.
Die Gartenpläne liegen in den Startlöchern. Den Frühling haben wir uns nun erst mal ins Haus geholt. Beim Holzsammeln gestern habe ich ein paar Zweige abgeschnitten, die wurden auf dem Tisch drapiert. Bei Ikea wurden verschiedene Zwiebelpflanzen im Topf erstanden, einer steht nun in der Küche und verbreitet Frühlingsgefühle. Im nächsten Jahr werde ich das besser planen und selbst die Blumenzwiebeln in kleinen Pötten ansetzen, damit man was zur Deko im Haus hat.

Freitag, 27. März 2009

Pasta mit grünem Spargel, Pesto und schottischem Forellensteak

Ich weiss, es ist noch keine Spargelsaison und Puristen würden nicht im Traum daran denken, jetzt schon welchen zu essen, aber bei mir machten sich Frühlingsgefühle breit und so etwas wie, "ich will das jetzt und nicht erst im Mai".
In Deutschland ist, zumindest im Rheinland, wo ich herkomme, der grüne Spargel nicht verbreitet. Ich habe den ersten Sommer auf der Insel fast getrauert, da ich hier den von mir so geliebten, weissen Spargel nicht bekommen konnte. Er wird hier nicht angebaut, während um den ersten britischen grünen Spragel ein regelrechter Kult betrieben wird.
Eines Tages traute ich mich dann doch an den grünen Verwandten heran und siehe da, ich kann mit ihm prima auskommen. Über die Jahre habe ich eine richtige Vorliebe für ihn entwickelt, er ist so gar nicht zickig und divahaft, "what you see, is what you get".
Geschält werden muss er nicht, vor der Zubereitung knickt man nur die Schnittstellen ab, waschen und fertig, es darf munter losgekocht werden. Die Garzeiten sind kurz, 6-8 Minuten gekocht, in der Micro unter Frischhaltefolie - 3 Minuten - dazu selbstgemachte Konfi-Mayo, mit den Fingern eindippen - the perfect informal starter! Zum grünen Spargel gesellt sich furchtbar gerne Fisch, in jeder Form, in meinem Fall handelte es sich um saftige Forellen-Steaks aus einem schottischen Loch nahe Argyll.
Also wurde der Spargel in mundgerechte Stückchen geschnitten, etwas Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzt und der Fisch auf jeder Seite 3 Minuten gebraten. Den Spargel habe ich der Einfachheit hablber gleich mit in die Pfanne geschmissen. Zum Schluss noch ein Spritzer Zitronensaft für den Fisch und fertig - ich wollte den feinen Eigengeschmack der Forelle geniessen und habe daher den Fisch weder gesalzen noch gepfeffert.
Unterdessen die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen und mit selbstgemachter Spinat-Basilikum-Pesto vermischt, den Fisch darübergegeben und mit Kresse bestreut. Das war Leckerchen!
Hubby hatte sich da doch lieber eine Fertig-Pie in den Ofen geschoben - live and let live - kann ich dazu nur sagen!

Donnerstag, 26. März 2009

Cauliflower Cheese

Dieses Gericht ist ein immer wieder gern genommener Klassiker der britischen Küche. Es kann sowohl als reichhaltige Beilage zum Fleisch, oder als Solo-Gericht mit einer gebackene Ofenkartoffel gegessen werden. Bei dieser Version werden gerne auch ein paar Schinkenstücken mit in die Sauce gegeben.
Wichtig ist bei einem guten Cauliflower Cheese, dass die Sauce nicht zu dünn wird. Da der Blumenkohl zuerst gekocht und dann im Ofen mit der Bechamel Sauce gebacken wird, verliert er gerne noch etwas Wasser, was die Sauce dann wässrig werden lässt. Um dieses zu vermeiden habe ich den Blumenkohl geputzt, in Röschen geteilt und auf einem Glasteller ausgelegt, mit Frischhaltefolie abgedeckt und bei voller Leistung 3 Minuten in die Micro geschoben. Ich koche normalerweise nicht mit der Mikro, aber diesmal hat mich das Resultat überzeugt, der Blumenkohl war noch bissfest und es gab kein zusätzliches Wasser. Die Frischhaltefolie abnehmen und Blumenkohl gut ausdünsten lassen, dann in einer ofenfesten Form arrangieren. Backofen auf 220 Grad vorheizen.
Nun die Sauce zubereiten, dazu ca. 50g Butter in einem Topf erhitzen und 2-3 EL Mehl hinzugeben. Unter Rühren anschwitzen, dann nach und nach Milch zugiessen und mit einem Schneebesen gut verrühren, mindestens 5 Minuten leicht köcheln lassen, ggfs mehr Milch zugeben, da die Sauce nun schnell andickt.
Achtung, nicht zu viel Milch auf einmal zugeben und die fertige Sauce soll in etwa die Konsistenz einer Mayonnaise haben. Nun 100-150g geriebenen Käse zugeben. Dieser löst sich unter der Hitze gut auf.
Abschmecken, ich habe Salz, Pfeffer, Tabasco, Worcester Sauce, etwas Senf und Muskatnuss genommen. Zum Schluss noch etwas Zitronensaft - fertig.
Sauce über den Blumenkohl geben und wer will noch mit Semmelbröseln, geriebenem Parmesan oder Bacon bestreuen. 20 Minuten, oder bis die gewünschte Bräune erreicht ist, überbacken.


Mittwoch, 25. März 2009

Lemon Drizzle Bake - Rührkuchen mit Zitronenguss

Lemon Drizzle, normalerweise in einer Kastenform gebacken, ist ein wirklicher Teatime Klassiker hier in Britain. Diese Version ist ausnahmsweise 'mal in einer flachen Form gebacken, das verkrürzte die Backzeit enorm. Samstag wollten wir dringend am Nachmittag einen Kuchen haben, so haben ich diesen auf die Schnelle zusammengerührt. Ich habe eine Swiss Roll Tin benutzt, er passt so aber auch in eine runde Springform. Das Rezept stammt, mit leichter Abwandlung, wieder aus dem Buch "Glutenfree Eating". Normalesser nehmen einfach Weizenmehl und keinen Xanthan Gum - easy!
175g weiche Butter
175g feiner Zucker, ich habe unraffinierten Fairtraide Zucker genommen
2 freilaufende Eier
75g Reismehl
75g Tapioca Mehl
1,5 TL (glutenfreies) Backpulver
1 TL Xanthan Gum
Für den Guss:
Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone
110g Puderzucker
Alle Zutaten für den Teig in der Küchenmaschine (geht am besten) zu einem Teig verarbeiten. In die gut gefettete Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 25 - 30 Minuten backen. Unterdessen die Zutaten für den Guss gut verrühren. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt noch heiss mit dem Guss bestreichen, bis dieser aufgebraucht ist. Nach Abkühlen in Stücke schneiden und zum Tee geniessen. Ein Esslöffel Creme Fraiche schmeckt sehr gut dazu.




Dienstag, 24. März 2009

Camembert aus Somerset

Diesen Camembert aus Somerset habe ich neulich gekauft und ich muss sagen, er steht dem in Frankreich erhältlichen Käse um nichts nach.
Brie und Camembert werden seit einigen Jahren traditionell in Somerset hergestellt. Somerset ist ist die Grafschaft im Südwesten Englands, dort wo auf saftigen Weiden glückliche Kühe grasen und ihre fette Milch produzieren.
Somerset, das Land des Sommers ist wunderschön, es gibt tonnenweise Landschaft und Dörfchen und Küste und Legenden - Glastonbury - King Arthur - Morgaine le Fay um nur einige zu nennen. Mehr Infos bei http://www.visitsomerset.co.uk/

Montag, 23. März 2009

Endlich fertig !!!!! - das Ofenprojekt

Endlich ist der ganze Staub und Dreck vorbei, Freitag kam der Ofensetzer und nun ist unser Baby endlich an Ort uns Stelle. Niedlich sieht er aus und er verbreitet wohlige Wärme. Holz wurde auch zwischenzeitlich reichlich gestapelt, sollten die Energiepreise weiter steigen - nicht mit uns, wir sind nun vorbereitet.

Sonntag, 22. März 2009

Mothering Sunday - Heut' ist Muttertag

Heute ist hier auf der Insel Muttertag und ich wünsche auf diesem Wege allen Müttern, denen die es noch werden wollen und auch denen die sowieso jeden Tag jemanden bemuttern alles Gute und Liebe !!!!!!
Ich habe zu diesem Anlass einen Zug durch die Charity Shops gemacht und mir eine Teetasse in wunderschönen Farben und ein Buch zum Thema Kreuzstich zugelegt - das möchte ich nämlich gerne 'mal versuchen.

Samstag, 21. März 2009

It's Pizza Time .......

Also, wer Pizza liebt und noch keinen Pizzamaker (ich glaube in Deutschland heisst er Alfredo) hat, sollte diesen schleunigst auf die Wunschliste setzen. Das Teil ist so was von guuuuuuut - da fehlen einem die Worte.
Wie schon der amerikanische Food-Writer Jeff Steingarten durch umfangreiche Recherche bewiesen hat, die Qualität einer Pizza steht in direktem Zusammenhang mit der Temperatur, in der sie gebacken wird.
Der Pizzamaker verfügt über einen Pizzastein, dieser wird einige Minuten vorgeheizt und dann geht alles ganz schnell, ein herkömmlicher Pizzateig, da hat ja jeder so sein eigenes Rezept, wird in Portionen geteilt und rund ausgerollt. Nun diesen nach Geschmack belegen. Im Bild kann man unsere Belag-Auswahl sehen.
Mit zwei Holzpaddeln wird die Pizza auf den heissen Stein balanciert, zu die Klappe und nach ca. 8 - 10 Minuten hat man die herrlichste Pizza - der Boden dünn und knusprig und sie schmeckt fast noch besser als in der Pizzeria, weil man sich die Zutaten eben nach seinem eigenen Gusto zusammenstellen kann.
Der authentische Geschmack kommt durch die gleichmässig heisse Temperatur von unten, durch den Stein und von Oben durch eine weitere Heizspirale zustande. Im Gerät entstehen Temperaturen von ca. 400 Grad, das schafft kein herkömmlicher Backofen.
Leckerchen ! Hubby kam aus dem mmmmmmhhhh gar nicht mehr heraus - aber er hat ihn mir schliesslich auch geschenkt.

Freitag, 20. März 2009

Chinesischer Weisswein - Noble Dragon

Neulich im Supermarkt sah ich im Weinregal eine Flasche mit chinesischen Schriftzeichen. Ich war sehr überrascht, zu sehen, dass es sich um chinesischen Weisswein der Marke Noble Dragon handelte. Natürlich musste ich diesen Wein sofort ausprobieren.
Recherche ergab, dass das Weingut Changyu, welches diesen Wein produziert, dieses schon seit 1892 erfolgreich tut. Das macht dieses Weingut zum ältesten in China.
Dieser Weisswein, Jahrgang 2005, schmeckte fruchtig, leicht und sehr trinkbar. Alkoholgehalt ist mit 12% respektable. Gekeltert aus einem Mix der Rebsorten Riesling, Chardonnay und Muscat. Den werden wir wieder kaufen !!!

Donnerstag, 19. März 2009

Zucchinisuppe mit Blauschimmelkäse

Für 4 Teller braucht man:
1 Lauchstange, in Scheiben
2 Zucchini, in Scheiben
750ml Gemüsebrühe
Saft einer halben Zitrone
Pfeffer
50g Blauschimmelkäse, ich habe Danish Blue genommen.

Zutaten in der Gemüsebrühe garkochen, ca. 15-20 Minuten. Dann mit dem Blender pürieren. Zum Schluss den Blauschimmelkäse in der heissen Suppe auflösen, mit Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Mittwoch, 18. März 2009

Whitakers Strawberry Creams

Man gönnt sich ja sonst nix, neulich im Supermarkt in der Schokoladenabteilung fiel mein Blick auf diese schöne Packung. Normalerweise esse ich nicht viele Süssigkeiten, höchstens mal etwas dunkle Schokolade (70-75% Kakaobestandteile ist mir am liebsten).
Aber zurück zu Whitakers, zuerst einmal, die Erbeerschokolädchen schmecken toll, die Packung wurde in einer Sitzung zwischen Hubby und mir fast leer..... wobei ich zu meiner Ehrenrettung sagen muss, ich hatte nur drei - na vielleicht doch eher vier gegessen.
Näherer Recherche ergab, dass es sich bei der Firma Whitakers um ein Traditionsunternehmen aus Yorkshire handelt. Mein Appetit ist nach dieser kleinen Kostprobe gründlich geweckt, ich will mehr von ihnen probieren. Die Website lädt zum online-Einkauf ein.
Weitere Information bei http://www.whitakerschocolates.com/

Dienstag, 17. März 2009

Chinesischer Schweinebauch

1 kg Schweinebauch, mit Schwarte, diese rautenförmig eingeritzt
1 TL Zucker
1 TL Salz
1 TL 5-Spice Gewürz
0,5 TL gemahlenen Zimt
1 EL chinesischen Mei Gui Lu Izju Likör
(den hatte ich nicht, habe eine Mischung aus Ouzo und Rosenwasser genommen)
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
200ml Wasser
2 EL Reisessig
Wasser mit Essig in einem Wok zum Kochen bringen. Den Schweinebauch mit der Schwarteseite für ein paar Sekunden in die Wasser-Essig Mischung halten (aufpassen, nicht die Finger verbrennen), damit die Schwarte gewissermassen versiegelt wird.
Das Fleischstück in eine Form legen und gut abtrocknen. Alle Zutaten zu einer Würzpaste vermischen und die Unterseite und die Seiten des Schweinebauches damit einreiben. Das Fleisch in die Form legen mit der Schwarteseite nach oben, einen TL Salz in die Schwarte einreiben und im Kühlschrank über Nacht unzugedeckt abtrocknen lassen.
Zeitig aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur bringen. Braten auf einem Gitter in einen Bräter legen. Backofen Oberhitze vorheizen und den Braten für 15 Minuten unter die Oberhitze (Grillelement) schieben, damit die Kruste schön knusprig wird. Dann den Ofen auf 180 Grad schalten und den Braten in der Mitte des Ofens 2 Std garen lassen. Den Ofen auf 230 Grad schalten und noch weitere 15 Minuten braten lassen.
In Stückchen schneiden und mit Reis und Hoi Sin Sauce servieren. Dazu gab es den schon beschriebenen chinesischen Weisskohl. Leider habe ich erst jetzt bemerkt, dass ich vom fertigen, knusprigen Fleischstück keine Fotos gemacht habe, dabei sah es so was von zum Anbeissen aus, und das haben wir ja dann auch fleissig gemacht.

Montag, 16. März 2009

Weisskohl - Chinesische Art

1 kleinen Weisskohl, fein geschnitten
2 Knoblauchzehen, gerieben
1 Stckchen Ingwer, gerieben
Sternanis, nach Geschmack
25g feiner Zucker
2 EL Sojasauce
1-2 EL chinesischen Essig
1 EL Shaohsing Wine
1 Msp Chillipulver
2-3 EL geröstete Sesamsaat
3 Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
etwas Wasser
Den Kohl im Wok in etwas Oel leicht anschwitzen, Knoblauch, Ingwer, Sojasauce, Essig, Reiswein, Zucker und Sternanis zugeben und ca. 30-35 Min zugedeckt garen lassen, dabei mehrfach umrühren. Vor dem Servieren Sesamsaat und Frühlingszwiebeln zugeben. Das Bild unten sieht leider nicht so toll aus, aber geschmacklich war der Kohl hervorragend.

Sonntag, 15. März 2009

Das Ofenprojekt - Update

Ja, Hubby hat erst Mal mit dem Abbau der alten Kaminumrandung angefangen. Mit Hammer und Meissel, viel Muckis, Geduld und Spucke......
Soweit kam er, dann verliess ihn die Zuversicht, dieses Ding war offenbar für die Ewigkeit gebaut worden, der Kaminschacht verfüllt mit Schutt, schön mit Beton durchmischt. Da musste schwereres Gerät aufgefahren werden, daher haben wir den Job nun an die Fachleute übergeben.
Nach einem 2-Mann-Tag, sah es dann so aus......

Nun wieder Action von Hubby, er hat die Fliesen gelegt. Derzeit warten wir auf einen erneuten Termin mit dem Ofensetzer, der das Projekt hoffentlich bald abschliessen wird.

Samstag, 14. März 2009

Hilfe - ein Monsterbrot ....... The Aliens have landed !

Irgendwas ist hier schiefgelaufen, ich habe ein Monsterbrot gebacken......
Dabei bin ich genau dem Rezept - wieder aus dem Kochbuch "Glutenfree Eating" von Darina Allen und Rosemary Kearney - gefolgt.
200g feines Maismehl
160g Reismehl
2,5 TL Xanthan Gum
50g Trockenmilchpulver
1,5 TL Salz
50g feiner Zucker
300ml lauwarmes Wasser
1 EL Trockenhefe
1 TL Weissweinessig
3 Eier (M)
Kleine mit Backpapier ausgekleidete Kastenform.

Trockenhefe mit Zucker und lauwarmem Wasser verrühren und zur Seite stellen. Die Eier mit dem Essig verschlagen. Die anderen trockenen Zutaten gut vermischen und dann die Ei-Masse zugeben, mit dem Mixer gut durchmischen - Konsistenz ist etwa wie Streussel. Wenn die Hefe anfängt Blasen zu schlagen die Mischung unter den Teig rühren, es entsteht ein klebriger Teig, diesen in die Kastenform füllen und mit Frischhaltefolie abdecken. An einem warmen Ort ca. 45 Min gehen lassen. Im Backofen bei 190 Grad 45 Minuten backen, dann aus der Form nehmen und weitere 15 Minuten backen. Bei mir war das Brot allerdings schon nach kürzerer Zeit fertig, alles in allem ca 30 Min in der Form und 15 Minuten ohne Form, vielleicht lag es daran, dass ich den Umluftofen benutzt habe?
Angeschnitten und getoasted schmeckte es aber sehr zufriedenstellend.

Freitag, 13. März 2009

Fertigdressing aus der Flasche - oder etwa nicht??????

Fertigdressing aus der Flasche ist ganz einfach, man braucht nur eine leere Ketchupflasche, diese gut säubern und dann wie folgt befüllen:
1 EL Dijon Senf
1 TL Meersalz
gemahlenen Pfeffer
1 Knoblauchzehe, durchgepresst
1 TL Kräuter der Provence
0,5 TL Paprikapulver
1 Msp Currypulver
1 Msp Chillipulver
200ml Olivenöl
200ml Rapsöl
Saft von zwei ausgepressten Mandarinen, durch ein Sieb geben
150ml Apfelessig
Zutaten in Flasche geben, gut durchschütteln und geniessen.
Hält sich im Kühlschrank einige Wochen. Da sich in diesem Dressing keine Stabilisatoren, wie sie bei den handelsüblichen Dressings verwendet werden, befinden, muss man das Dressing vor jedem Gebrauch gut durchschütteln - eigentlich kein Problem, oder?

Donnerstag, 12. März 2009

Twins......

Beim Bauern kauften wir ein Dutzend freilaufende Eier - gross war die Überraschung als sich zwei dieser Eier als Zwillinge entpuppten :o))

Mittwoch, 11. März 2009

Herr Ribbeck auf Ribbeck im Havelland......


Herr Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Ein Birnbaum in seinem Garten stand
und kam die goldne Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«
So ging es viel Jahre, bis lobesam

Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«
So klagten die Kinder. Das war nicht recht

-Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.
Und die Jahre gingen wohl auf und ab,

Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's:
»Lütt Dirn,Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«
So spendet Segen noch immer die Hand

Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

Dieses Gedicht von Theodor Fontane, welches wir in lang vergangenen Schulzeiten auswendig lernten, kam mir neulich in den Sinn, als ich in meinem Garten einen Birnbaum pflanzte.
Der romantische Gedanke, dass sich der Herr Ribbeck mit einer Birne im Sarg begraben liess, nur um den Kindern weiterhin Birnen schenken zu können, ist schon genial.
Ich muss gestehen, ich habe eine Schwäche für alle in Supermärkten zu dieser Jahreszeit auftauchenden, in Plastik verpackten Gewächse. Für mich ist es gewissermassen eine "Rescue Mission" - ich sehe mich als Retter dieser armen Pflanzen und so quillt unser Kleingarten langsam an jeder Ecke über mit dankbaren Pflänzchen, die noch vor Kurzem ein klägliches Dasein auf einem Supermarktregal geführt haben.
Die besagte Birne, für kleines Geld erstanden - in der lokalen Lidl Niederlassung, ist eine "Beurre Hardy" - schon der Name lässt auf eine französische Herkunft schliessen. Der deutsche Name "Gellerts Butterbirne" ist da weitaus bodenständiger. Die Recherche ergab, dass diese Birne 1820 in Frankreich zum ersten mal gezüchtet wurde. Das dem Baum beigefügte Bild zeigte eine rotwangige, rundliche Birne - zum Anbeissen sah sie aus - und dieser Name "Beurre Hardy" - tres chic - tres elegant!
Die Recherche ergab leider auch, dass dieser Birnbaum, um überhaupt Birnen entwickeln zu können, einen Kumpel braucht. Das bereitete mir nun doch einiges Kopfzerbrechen, denn unser Garten ist wirklich zu klein, um noch einen weiteren Baum zu pflanzen. Zwei Wochen lang hoffte ich, dass sich in unserer Nachbarschaft irgendwo eine einsame Birnbaumseele befinden möge.... und dann am letzten Wochenende, als ich den hinteren Gartenzaun anstrich, sah ich ihn, er blinzelte freundlich über den Zaun, direkt im Nachbargarten, ein kleiner Birnbaum - ich denke er ist eine "Conference Pear" und daher bestens geeignet mit meiner "Beurre Hardy" kleine Birnchen zu fabrizieren.
Nun kann ich wieder beruhigt schlafen, gewiss, dass einer erfolgreichen Birnenernte nix mehr im Wege steht, oder vielleicht doch?
Der Engländer hat das nette Sprichwort "You plant Pears for Your Heirs", was wohl bedeuten soll, dass es doch nicht so schnell eine reiche Birnenernte geben wird. Da kommen schon eher die Erben in den Genuss, womit wir wieder beim Herrn Ribbeck angelangt wären, der ja auch an die Nachkommen dachte.
Einstweilen gab es bei uns erst Mal pochierte Birnen zum Nachtisch.

Dienstag, 10. März 2009

ICONS - Was sind die englischen Ikonen?


Ich habe eine tolle website gefunden, die ist für Freunde der Insel einfach unerlässlich. Man kann dort alles über's "Englischsein" nachlesen und sogar abstimmen.
http://www.icons.org.uk/ (a portrait of England)
Schaut mal vorbei, von Baked Beans - Fish and Chips über Bingo ist alles vertreten

Butternut Squash Risotto mit Hähnchenfleisch

Ich liebe Butternut Squash, er wird typischerweise in der Küche hier auf der Insel verwendet. Der Geschmack ist süss mit einem Hauch von Zimtaroma. Diesmal habe ich ein paar Samen zurückbehalten und in meine Aussaatkiste gesteckt, vielleicht wird ja was draus.
Für zwei Personen habe ich einen halben Butternut Squash geschält, die Kerne entfernt und in Würfel geschnitten. Die Würfel wurden mit einen guten Schuss Olivenöl, 1 TL getrocknetem Thymian (Salbei wäre auch nicht schlecht) und Salz eingerieben und bei 190 Grad ca 15-20 Minuten im Backofen gegart.

In der Zwischenzeit eine in feine Scheiben geschnittene Lauchstange und eine gepresste Knoblauchzehe in etwas Olivenöl anschwitzen. 140g Risottoreis hinzugeben, diesen auch kurz anschwitzen und dann nach und nach mit heisser Hühnerbrühe aufgiessen. Rühren, rühren etc.

Den gerösteten Butternut Squash nun mit einer Gabel zerdrücken. Er wird am Schluss unter das Risotto gehoben und gut durchgewärmt.

Ausserdem habe ich diesmal noch ca. 150g in Stückchen geschnittenes, gekochtes Hähnchenfleisch untergehoben.
Mit Parmesan bestreut ein feines Abendessen :o))