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Dienstag, 30. Juni 2009

Vorgarten

Diese Woche gibt es nur Gartenfotos, während wir in Norfolk neue Erfahrungen sammeln, über die werde ich dann in der nächsten Woche berichten. Hier Bilder aus unserem Vorgarten. Im Bild oben eine, wie ich finde gelungene Kombination der Kletterrose Iceberg (in Deutschland wird diese Schneewittchen genannt) und er indigofarbigen Clematis Melody.
In diesem Jahr habe ich endlich wieder einen Rittersporn, er blüht, zwar noch zaghaft, er in den nächsten Jahren wird er sich schon noch etwas etablieren.

In diesem Bild eine Cape Fuchsia, ich liebe diese elegant aussehenden Blüten, leider werden sie mit den Jahren ziemlich wüchsig und bilden Ausläufer überall. Hier im Vorgarten hat sie aber genug Platz, da lasse ich sie gerne.


Diesen Stuhl habe ich beim Sperrmüll gefunden, leider war er zum Sitzen nicht mehr geeignet, daher habe ich ihn Pink gesprüht und in den Sitz einen Pflanztopf versenkt. Dort warte ich auf eine pinke Fuchsie, das sollte ein schönes Bild ergeben. Unser Nachbar fand, dass unser Vorgarten "definitely continental" aussieht. Ich nehme das als Kompliment - er neckt mich gerne damit, dass ich Deutsche bin - aber insgeheim bewundert er die Deutschen schon....

Montag, 29. Juni 2009

Tomatenpflanzen

Und so sehen die Tomatenpflanzen aus. Leider sind sie mehr so Angeberpflanzen, viel Laub und nix dahinter - an einigen habe ich eine einzige Blüte gesehen, was da wohl schiefgelaufen ist????

Sonntag, 28. Juni 2009

Royal National Rose Society

Letzte Woche machte ich mich mit Freundin Anna zu einem unserer regulären Gartenbesuche auf, diesmal ging es nach St Albans, zur Nationalen Gesellschaft der Rose.
Die Gesellschaft wurde 1876 gegründet und hat sich ganz der Kultivierung, Verbreitung und Wissenschaft der Rose verschrieben. Dieser Garten war lange geschlossen und wurde 2007 nach umfangreicher Renovierung wieder eröffent. Er liegt idyllisch zwischen St Albans und Watford und man könnte in der lieblichen Farmumgebung fast vergessen, dass man nur ca 15 Meilen, oder 17 Minuten im Zug von London entfernt ist.
Der Garten ist geometrisch um einen Mittelteich angeordnet. Es gibt verschieden Rosen, Lehrveranstaltungen und den unvermeidlichen Tea Room.
Man kann viele Rosen bewundern und beschnuppern und man findet gruppierte Pflanzbeispiele.
Leider gibt es noch viele Lücken in der Bepflanzung und das Unkraut war teilweise ziemlich hoch. Auch das Dead-Heading könnte regelmässiger vorgenommen werden.

Vor zwei Jahren besuchten wir das Rosarium in Sangershausen im Harz, vielleicht bin ich daher verwöhnt, aber der Rosengarten in St Albans muss noch ein bisschen an sich arbeiten und wachsen, damit er gegen die zahlreichen, auch privaten Gärten hier eine Chance hat.

Für Londonbesucher trotzdem schon wegen der wunderbaren Einbettung in die umliegende Landschaft einen Ausflug wert. Nähre Einzelheiten unter http://www.rns.org.uk/

Leider ist die Beschilderung recht sparsam, es gibt den Rosennamen und sonst nix. Es wäre schön zu wissen, welcher Gattung die Rose angehört, in welchem Jahr sie entstand und auch, wer sie gezüchtet hat. Auch ein wenig Trivia würde gut passen, z.B. Erklärung woher die Namen stammen..... aber Rome was not build in a day - das kann ja noch werden.....

Samstag, 27. Juni 2009

Unser Allotment - Schrebergarten

So sieht es aus, das Allotment ist ca. 125qm gross und bietet einige Entfaltungsmöglichkeiten. Ein Schuppen steht auch darauf, da besteht noch ein Problemchen mit dem Vorkultivateur, er wurde aufgefordert den Schuppen abzubauen, aber das hat er noch nicht getan. Wir hoffen heimlich, dass er ihn uns für kleines Geld überlassen wird.
Es gibt bereits eine vernachlässigte Reihe mit roten Johannisbeeren und auch eine Reihe mit gakeligen Himbeeren hängt herum. Der Rest des Grundes ist voll mit Butterblumen, die haben nette kleine Ausläufer. Am Dienstag war ich mal mit leichtem Gerät dort (Hubby mit dem Spaten war leider nicht zugegen), das war verdammt schwierig, da der Boden auch sehr hart und ausgetrocknet war. Jetzt gehen wir erst 'mal eine Woche in den Urlaub und dann geht es full steam ahead - und in no time werden wir hoffentlich ein geordneteres Bild vorfinden :o))

Freitag, 26. Juni 2009

Drei Tage war der Frosch nun krank, jetzt quakt er wieder gottseidank!

Mannomann, unser Broadbandanschluss war drei Tage down, da lief nix mehr und da merkt man erst mal, wie abhängig man von der Kiste ist.
Nach stundenlangen Gesprächen mit dem Provider, diversen Call-Centres in Indien und Südafrika und dem Hersteller unseres Modems, keine Lösung in Sicht - Schulterzucken auf allen Seiten ---- und dann kam er, unser Retter in der dunkelsten Stunde, meine lieber Schwager in Good Old Germany --- er ist IT Spezialist und hat unserem Compi in nur 20 Minuten per Ferndiagnose wunderbar auf die Sprünge geholfen - Vielen Dank und Bussi - Erol!!!! - und hau mich bitte nicht, wegen dem Foto....

Dienstag, 23. Juni 2009

Ta Ta Taaaaa - darf ich vorstellen, die ersten Kartoffeln aus meinem Garten

Am Wochenende habe ich die ersten zwei Kartoffelstauden ausgegraben und siehe da, das Resultat kann sich sehen lassen. Sie schmelzen auf der Zunge und wurden nur mit Butter zum Grillen gegessen.
Gestern bekamen wir eine gute Nachricht, unser Allotment ist da. Wir durften zwischen drei Stücken Land auswählen und haben gleich den Vertrag unterschrieben. Nun darf gegraben werden. Leider ist Hubby diese Woche wieder geschäftlich unterwegs, so dass er sich noch etwas gedulden muss, ich hingegen, werde Morgen 'mal mit dem Unkraut jäten anfangen.
Die Warterei war doch nicht so schlimm wie erwartet, nur ein Jahr waren wir auf der Warteliste. Gemüsemässig lässt sich da sicher noch was machen, ausserdem ist es hier Tradition im Spätsommer nochmals Kartoffeln in die Erde zu bringen, die dann zu Weihnachten geerntet werden, das wollen wir natürlich auch einmal versuchen.

Montag, 22. Juni 2009

Stachelbeer-Streuselkuchen - Gooseberry-Crumble-Cake

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Garten meiner Grossmutter. Er lag in einem kleinen Marktstädtchen in Thüringen. Ihr Garten war Teil des alten Stadtgrabens, ihr Haus ein alter Befestigungsturm. Der Garten ging da er Teil des Stadtgrabens war, am Ende steil eine Böschung hoch.
Was sie in diesen Garten alles hineingepackt hatte, war erstaunlich. Es gab alle Arten von Früchten und Gemüsen, auf der Böschung befand sich das Hühnerhaus und mein Grossvater hatte auch ein Bienenvölkchen und Stallkaninchen dort installiert.
Ich wuchs als Stadtkind im damaligen Westen auf und sehnte mich, solange ich denken kann, nach einem Garten. Die Urlaube bei meinen Grosseltern waren daher für mich immer etwas Besonders, da gab es Freiheit und Abenteuer mit meinen Cousins und wunderbare Produkte aus Wald, Wiese und Garten. Meine Grossmutter verarbeitete die Früchte des Gartens zu Marmeladen, Sirup, welchen wir mit Quellwasser vermischt zum Drust löschen gierig tranken und natürlich zu den verschiedensten Weinen und Schnäpsen. In ihrem Gewölbekeller gluckerten immer irgenwelche Balons, als Kind fand ich das sehr spannend.
In der linken hinteren Ecke des Gartens wuchsen ihre Stachebeerhochstämmchen. Die rotwangigen Stachelbeeren vom Busch zu stibitzen war war ein müssiges Unterfangen. Da wartete man doch lieber auf die herrlichen Kuchen, die mit den Früchten zubereitet wurden. Ich kann mich an einen Kuchen mit einem Vanillepuddingguss erinnern, der schmeckte einfach köstlich.
Ich selbst habe mich nie sonderlich mit Stachelbeeren abgegeben, aber seit ich in England wohne hat sich das gründlich geändert und in diesem Jahr habe ich sogar ein paar Büsche in meinem Garten angepflanzt.
Um die hier Gooseberries genannten Beeren rankt sich ein regelrechter Kult, ohne Stachelbeere ist hier kein Sommer. Die Saison ist kurz und die Verfügbarkeit etwas eingeschränkt, da sich diese Früchte nicht wirklich kommerziell ausbeuten lassen - wg Dornen.
Gestern habe ich meinen derzeitigen Lieblingskuchen gebacken.
200g Selfraising Four (Mehl in dem das Backpulver schon drin ist)
110g gemahlene Mandeln
110g feiner Zucker
0,5 TL gemahlenen Zimt
225g kalte Butter, in Würfel geschnitten
400g Stachelbeeren, gewaschen
1 Vanillezucker

Alle Zutaten bis auf die Stachelbeeren und den Vanillezucker in der Küchenmaschine zu einer Streuselmasse blitzen. Nun die Hälfte dieser Masse auf dem Boden einer 20cm Springform verteilen und andrücken, so dass ein gleichmässiger Boden entsteht. Die Stachebeeren darüber geben und mit dem Vanillezucker bestreuen. Zum Schluss die restlichen Streusel locker auf die Stachelbeeren streuen und bei 170 Grad Umluft oder 190 Grad im herkömmlichen Ofen um die 45 Minuten backen. Schmeckt gut noch lauwarm mit Vanilleeis oder Schlagsahne oder Vanillesauce.

Sonntag, 21. Juni 2009

Flore Open Gardens

Gestern war das Wetter so durchwachsen, bewaffnet mit Regenschirmen, Jacken aber auch den Sonnenbrillen haben wir uns am Nachmittag trotzdem aufgemacht und ein paar Gärten Dorf Flore in Northamptonshire besucht. Die Gärten waren anlässlich des dortigen 46. Flower Festivals geöffent und mit einem Namen wie Flore hat man sich dort natürlich nicht lumpen lassen.
Es gab Designergärten mit dem Flair der Provence .....

.... und romantische Ecken

.... und überraschende Gärten, die hinter winzigen Häusern immer grösser wurden. 3,5 Std sind wir dort herumgewandert, ein paar Pflänzchen für den heimischen Garten konnten auch erstanden werden.


Samstag, 20. Juni 2009

Amaretti

Dieses Rezept habe ich neulich bei Genussmousse gelesen (verlinken kann ich leider noch nicht) und es hat mich nicht mehr losgelassen, ich musste es gleich nachbacken. Faul wie ich nunmal bin, habe ich allerdings die fertig gemahlenen Mandeln genommen - zumal ich auch noch welche im Vorrat hatte.
Also das Rezept ging wie folgt:
280g gemahlene Mandeln (bei mir waren es 300g - 2 Pck zu je 150g)
260g feiner Zucker (Caster Sugar)
3 Eiweiss, von glücklichen Hühnern
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
2 TL Mandelaroma, aus dem Fläschchen
Eiweiss mit Salz steif schlagen, nun den Zucker mit Zimt mischen, und langsam in die Eischneemasse einrieseln lassen. Mandelaroma und geriebene Mandeln zugeben, der Teig wird sehr zäh, da ging der Mixer nicht mehr durch, musste in Handarbeit gemacht werden.
Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen abstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, bei 150 Grad Umluft 15-20 Minuten backen. Ergab so um die 50 Amaretti, genau weiss ich es nicht, da es bei jeder Zählung irgendwie weniger waren!!! Soooo lecker und vergleichsweise einfach und schnell gemacht - Danke Genussmousse!

Freitag, 19. Juni 2009

It's Tea Time .......

Hubby war nicht da, das hatte ich ja bereits erwähnt, da haben wir Girls natürlich gleich mal die Gelegenheit zum ausgiebigen Kaffeeklatsch - Tschuldigung Afternoon Tea genutzt.
Es gab den bereits vorgestellten Bananenkuchen und kleine leckere Erdbeertörtchen. Zu diesem Zweck einen Teig wie folgt zubereiten:
150g Mehl
75g Butter
1 Vanillezucker
1 Eigelb (von den Amaretti noch übrig)
etwas Mineralwasser
Alle Zutaten in der Küchenmaschine zu einem Teig zusammenbringen. Ausrollen und kleine Kreise ausstecken. In eine Muffinform geben, mit der Gabel mehrfach einstechen und bei 200 Grad ca 15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Für die Füllung einen halben Becher Schlagsahne steif schlagen und einige Erdbeeren in Scheiben schneiden. Nun in jedes Förmchen 1 TL Erdbeermarmelade geben, gefolgt von einem EL Schlagsahne und mit den Erbeerscheiben verzieren. Schmecken göttlich, die kleinen Scheisserchen.
Und meine neue Etagere, vielen Dank Brigitte, konnte ich bei dieser Gelegenheit auch einweihen.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Gnocchi - easy peasy

Hubby ist mal wieder in Schottland und für mich allein lohnt sich das Kochen nicht wirklich. Da ich aber auch in diesen Zeiten nicht auf ein leckeres Abendessen verzichten will, habe ich in Rekordzeit eine kalte Tomatensauce zusammengerührt.

1 Dose Tomatenstückchen
2 Knofizehen, fein gerieben
1 TL getrockneter Oregano
3-4 Anchovisfilets, fein gehackt
Salz + Pfeffer
Chillipulver (nach Geschmack)
2-3 EL Creme Fraiche
Alle Zutaten zu einer Sauce zusammenrühren - sieht nicht so toll aus, aber das wird noch - keine Sorge.
Eine Packung Fertiggnocchi in einer Auflaufform verteilen (nicht vorher kochen), die Sauce darübergeben. Nun einen Mozzarellakäse fein aufschneiden und darauf verteilen. Zum Schluss noch eine Handvoll Cheddar (meine war eher klein, also habe ich noch Parmesan darübergerieben). Das Ganze bei 180 Grad 25 Minuten im Backofen backen, dann die Temperatur auf 220 Grad schalten und weitere 5 Minuten backen (bis es schön braun ist, gell!).
Ein schmackhaftes Gericht, dass es durchaus auch beim Italiener um die Ecke (hätten wir denn einen...) geben könnte. Reicht für zwei Personen, in meinem Fall eher für zwei Abendessen :o))

Mittwoch, 17. Juni 2009

Fund Raising

(Foto Courtesy Macmillan Website)
Heute muss ich mal über eine Eigenheit hier auf der Insel schreiben, das Fund Raising. Es ist bewundernswert, wie viele Menschen sich dem Fund Raising als Vollzeitbeschäftigung verschrieben haben. Woimmer Menschen zusammentreffen, da gibt es Fund Raising. Ich versuche gerade eine deutsche Bezeichnung zu finden, denn Geld für einen guten Zweck sammeln, trifft es nicht wirklich.
Es gibt Coffee Mornings, da lädt man seine Nachbarn zum Kaffee ein und diese Bezahlen dann. Selbstverständlich findet Fund Raising auf allen Arbeitsstellen statt, da bürden sich brave Kollegen Herausvorderungen wie z.B. die Chinesische Mauer auf dem Fahrrad zu erkunden, von der West- zur Ostküste zu wandern, 5 Berge in Wales in einem Nachmittag zu ersteigen oder mit einem zweitakt Motorrad durch Indien zu fahren auf.
Wohltätigkeitsfirmen stellen diese Herausvorderungen zusammen, der Bewerber schickt ein Anmeldeformular und Einschreibegebühr und dann geht es los, er bekommt er eine Sponsorenliste zugeschickt. Mit dieser Liste geht er nun bei Familie, Freunden und Kollegen um einen Einsatz betteln - ein Mindestspendenbetrag ist meist vorgeschrieben, wenn er die Herausvorderung erfolgreich abschliesst, zahlen ihm die Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen eine vorher festgesetzte Summe (meist so um die £5). Das Geld geht dann dem Wohltätigen Zweck zu - die Reisekosten nach China, Indien etc trägt der Bewerber natürlich selbst.
Wie sollte es anders sein, auch in unserer Nachbarschaft findet ein alljährliches Fund Raising statt. Wir sammeln für Macmillan Nurses, das sind Krankenschwestern, die bei Krebspatienten eingesetzt werden. Die Aktion heisst "give a Pound and walk a mile" und wird von drei freundlichen Nachbarinnen organisiert.
Samstag trafen wir uns mit 21 Nachbarn und wanderten 1 Meile (zum nächsten Pub- sonst macht es ja keinen Spass), dort war ein Tisch bestellt worden und man ass nett zu Abend, nach dieser langen Wanderung floss der Wein in Strömen und die Hardliner haben bis lange nach Mitternacht Uhr zusammengehockt.
Im Pub wurden noch die dortigen Gäste angesprochen und so stieg der gesammelte Spendenbetrag für den Abend auf £250 an. Wenn man bedenkt, dass jeder, der mitgewandert ist auch ca. £25 im Pub ausgegeben hat, dann hat sich der Abend nicht nur für die Krebsschwestern sonder doch vor allem für den Pub-Landlord gelohnt.
http://www.macmillan.org.uk/ ist eine der Organisationen, die hier auf der Insel Gutes tut. Ich denke, wenn es die zahlreichen unermüdlichen freiwilligen Fund Raiser nicht gäbe, wäre es um das soziale Netz hier sicherlich schlechter bestellt.

Dienstag, 16. Juni 2009

Lamm Steaks in idischer Joghurt Marinade

Dies ist ein Rezept aus dem Beiheft "101 BBQ Ideas", welches der July Ausgabe der Zeitschrift Olive beilag.
Für 6 grosse bzw 12 kleine Steaks oder Koteletts braucht man:
200ml griechischer Joghurt
2 TL Chillipulver
Saft und Zest einer Limone (oder auch Zitrone)
1 EL Tandoori, oder Gram Masala Pulver (mild)
Zutaten mischen und Steaks darin mindestens 2 Std marinieren lassen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und auf den Grill geben.

Montag, 15. Juni 2009

Erdbeeren und Musikfestivals

Der Engländer als solches liebt ja seine Musikfestivals, derzeit ist das Isle of Wight Festival in vollem Gange und bis Glastonbury ist es auch nicht mehr lange hin.
Gestern war bei uns "Folk on the Green", das ist ein Folk-Musik-Festival (Folk kommt leider immer erst kurz vor Schluss). Es findet jedes Jahr im Juni in unserem Städtchen statt. Das besagte "Green" ist eine Grünfläche, kleiner als ein Fussballplatz, auf der in den letzten Jahrhunderten der Pferdemarkt stattfand (daher sein richtiger Name: Horsefair Green). Also die Stadt organisiert das Ganze und baut eine Bühne auf und nun pilgern die verkappten 68er und 70ger Teenager in Massen, bewaffnet mit Campingstühlen, Kühltaschen (Für die diversen Alkoholika und Verpflegung) auf diese Wiese. Woodstock und Glastonbury lassen grüssen, wie auch dort so wird auch hier im Schlamm munter weitergefeiert - gestern regnete es zum Glück nicht und das Programm ging störungsfrei über die Bühne, auf welcher sich mehr oder weniger bekannte Acts (z.B. The Howling Tomcats - der Name ist Programm!) versuchen dürfen. Um die Wiese herum sind Burger Buden und ein kleiner Flohmarkt aufgebaut. Das Festival ist kostenfrei, wer allerdings seine Campingstühle oder eine Picknickdecke auf die Wiese legen will, muss zahlen! Zelte sind leider nicht erlaubt!!!!
Wir haben uns das Spektakel immer mal wieder angeschaut, aber konnten uns nicht wirklich erwärmen. Luftlinie liegt die Wiese ca. 200m von unserem Garten entfernt, so dass wir es vorziehen die Musik in unserem Garten zu geniessen und, falls das Gejaule zu penetrant wird, wir einfach die Terrassentüre schliessen :o))

Am Samstag hatten wir auf der Erdbeerfarm in Buckingham 2kg Erdbeeren erstanden, die ich gestern in aller Ruhe zu Erdbeermarmelade verarbeitet habe.
Die Erdbeeren waschen und putzen und in kleine Stückchen schneiden, mit den Händen zermatschen, ggfs noch mit dem Stabmixer blenden. Nach Packungsanweisung 2kg Gelierzucker unterrühren. Nun parfümiere ich das Ganze noch mit Vanilleextraxt, einem Vanillezucker und einem sehr guten Schuss Grand Marnier, der passt hervorragend zu Erdbeeren. Die Mischung unter Rühren aufkochen lassen, dann weitere 4 Minuten kochen lassen und in vorbereitete, sterile Gläser füllen. Es ergab bei mir 12 Gläser und ich freue mich schon darauf, das erste aufzumachen.

Sonntag, 14. Juni 2009

Garten Quiche

Freitag kam Hubby spät aus der Schweiz zurück und da ich nicht noch abends in der Küche stehen wollte habe ich folgende Quiche vorbereitet. Ganz beglückt war ich auch, weil ich Mangetout aus dem eigenen Garten verwenden konnte. Die Erbsen haben kleine Schoten angesetzt, das freut mich besonders, da es das erste Mal ist, dass ich Erbsen anbaue:o)
Den Teig nach altbekannter Methode der Mme Rudent herstellen:

200g Mehl
100g Butter (ich hatte noch ein Restchen Knofibutter, die habe ich mit reingetan)
1 TL Salz
Mineralwasser
Mehl, Butter und Salz in die Küchenmaschine geben, blitzen, bis es wie Sand aussieht und dann Mineralwasserzugeben, bis ein Teigklumpen entsteht.
Als Füllung gab es folgende Zutaten:
4 - oder mehr Möhrchen, in kleine Stücke geschnitten und kurz gegart
1 Handvoll Mangetout, frisch aus dem Garten, in Stücke geschnitten
4 Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten
150g gekochtes Hähnchenfleisch (vom unvermeidlichen Brathähnchen im Kühlschrank)
100g geriebenen Cheddarkäse


Für den Guss:
4 Eier
150g Creme Fraiche
1 EL trockenen Sherry
1 TL Herbes de Provence
1 TL Estragon
1 Knofizehe, fein gerieben
Salz
weisser Pfeffer
1 Msp Paprikapulver
Alle Zutaten gut verschlagen

Teig ausrollen und in eine Quicheform geben. Mit der Gabel mehrfach einstechen und bei 200 Grad ca. 10 Minuten vorbacken. Füllungszutaten auf dem Teig verteilen und Guss darübergiessen. Nochmals ca. 20 Minuten bei 200Grad backen. Schmeckt warm und kalt.