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Donnerstag, 6. Januar 2011

Die Peking Ente

Für die Feiertage hatte ich auch eine Ente, genauer gesagt eine Gressingham Duck gekauft. Da uns nicht der Sinn nach Knödeln und Rotkohl stand, wählten wir die chinesische Version, die Peking Duck. Wennimmer wir beim Chinesen tafeln, steht die automatisch auf dem Programm. Selbst machen ist langwierig, aber nicht unmöglich, dachten wir uns. Ich muss sagen, hier hat Hubby das Kochen weitgehend übernommen, ich habe lediglich assistiert.Zum Thema Peking Ente gibt es viele Internet Beiträge und der Besuch im China-Supermarkt zeigte, dass man die fertige Ente, frisch aus dem chinesischen Hängeofen, auch dort hätte kaufen können. Wir wurden in unserem vertrauten chinesischen Kochbuch fündig.

Zuerst wir die Ente gut gewaschen und abgetrocknet. Dann den einen vollen Kessel kochendes Wasser darüber giessen und gut abtrocknen. Nun eine Stunde bei Zimmertemperatur trocknen lassen - ein Fön kann hier auch hilfreich sein. Eine Glasur aus 250 ml Wasser, 2 EL flüssigem Honig und 1 EL dunkler Sojasauce anfertigen und die Ente mehrfach damit einpinseln. Zwischendurch immer wieder trocknen lassen (Fön!!!)

Nun die Ente bei 200 Grad ca. 2 Std unter wenden braten. Garthermometer hilft dabei. Aufpassen, sie brennt durch den Honig gerne an.

Nach 10 Minuten Ruhezeit das Brustfleisch mit Haut kleinschneiden und auf einem Teller anrichten.
Die chinesischen Pfannkuchen gibt es im China-Supermarkt für kleines Geld, diese werden im Bambus-Dämpfer aufgewärmt.
Zur Pekingente reicht man traditionell HoiSin Sauce und Gurkenschnitzel, sowie fein geschnittene Frühlingszwiebel.
Je einen Pfannekuchen dünn mit HoiSin Sauce bestreichen, etwas Zwiebel und Gurke darübergeben. Das kleingeschredderte Entenfleisch darauf geben und den Pfannkuchen einrollen. Ziel der Übung ist, das Fleisch schön saftig und die Haut schön knusprig zu bekommen. Beim Chinesen hat sich hier die Aromatic Crispy Duck eingebürgert, die ist, gegenüber dem hier vorgestellten Produkt, trockener, da sie zum Erwärmen im Restaurant kurz in die Friteuse wandert.

Kommentare:

Norma hat gesagt…

Oh, selbst gemachte Peking Ente ... Respekt!

Frauke hat gesagt…

lecker , lecker
und eine schöne Idee mit dem Einpinseln, denn die Haut ist das Schönste an der Ente
Frauke

Barbara hat gesagt…

Wow, Pekingente selbstgemacht! Ich dachte auch, dass das viel Aufwand ist.

Das Ergebnis kann sich echt sehen lassen, klasse!

Island Girl hat gesagt…

Hallo Ihr Lieben,
Ja, der China Mann kann es bestimmt besser, aber uns hat es geschmeckt und ich mag es gerne, mal etwas Neues auszuprobieren.
LG und schönen Sonntag von der Insel wünscht
Gudrun