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Samstag, 21. April 2012

Den Frühling locken - mit Erbsen-Salat-Risotto

Danke für die guten Wünsche, ich würde gerne sagen, dass es besser geht, aber dem ist noch nicht so. Am Freitag habe ich eine Verabredung zum Libanesen abgesagt, heute Abend kann ich nicht mit in die Nachbarschaft zur Geburtstagsfeier, Hubby ist allein zum Einkaufen unterwegs, ich bin ans Haus gekettet und fühle mich recht nutzlos. Genug gejammert, es wird schon wieder! Gestern Abend gab es 'more Soul Food'. Risotto finde ich immer so einfach aber sooo befriedigend, vor allem wenn man im TK noch eine richtig gute Hühnerbrühe dazu hat.
Diesmal habe ich für zwei Portionen 200g Risottoreis genommen - Hubby kündigte grossen Hunger an....
Die Basis wie immer eine fein geschnittene Zwiebel, eine Knofizehe und eine Mischung aus Butter und Olivenöl. Dies schön langsam anschwitzen, dann den Reis kurz mitrösten, bis die Körner leicht glasig aussehen (das wusste schon meine Oma Anna - woher eigentlich, frage ich mich heute - denn sie brachte Mutti das Risottokochen bei.....), dann mit etwas Sherry (hatte keinen Wein offen) ablöschen und nun nach und nach die heisse Brühe zugeben. Nach 10 Minuten eine Tasse TK Erbsen (sorry, aber sie sind wirklich gut) unterrühren. Wenn das Risotto fertig ist ein in feine Ringe geschnittenes Salatherz und kleingeschnittenen Kochschinken unterheben, gut durchwärmen und mit ordentlich Pfeffer bestreut geniessen. Für mich braucht es nicht mehr zum glücklich sein. Ich mag mein Risotto gerne richtig schlozig, ganz so wie, wie man es in Italien liebt, so dass man einen Löffel braucht. Was ich gar nicht verstehe, ist das Bedürfnis vieler Küchenchefs und Rezepteerfinder dazu dann noch ein riesiges Stück Fleisch zu servieren.....

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