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Mittwoch, 29. Februar 2012

Mein Garten im Februar - man braucht noch Fantasie und vor allem Inspiration

Da sitze ich nun bei einem Drink (am letzten Wochenende, um genauer zu sein). Der Drink das war mein selbstangesetzter Schlehenwodka, der übrigens mit Tonic Water gemischt einen Super-Longdrink abgibt - und ist die Farbe nicht einfach toll? - also ich sitze hier und schaue in meinen Garten, blättere in den Gartenmagazinen und überlege mir, was ich in diesem Jahr im Garten machen möchte.
Am Samstag und Sonntag kam die Sonne raus und ich habe sogar kurzzeitig im ärmellosen Shirt in der Sonne gesessen, bis der kalte Wind um die Ecke kam. Es gibt noch viel aufzuräumen. Jetzt ist offenbar die richtige Zeit um Clematis und Rosen zurückzuschneiden.
Auch die im letzten Jahr so wunderbar blühenden Hortensien brauchen dringend einen Rückschnitt.
Geht es Euch auch so? Ich vergesse immer, was da noch an Stauden in der Erde schlummert, zum Glück habe ich viele Fotos aus dem Frühlings- und Sommergarten, die schaue ich derzeit auch dauernd an, damit ich mich wieder erinnere.
In diesen drei Containern habe ich französische Radieschen, Frühlingszwiebeln und ein Gemisch aus Rauke und Spinat gesät. Bald werde ich auch mit der Vorkultur der Tomaten auf der Fensterbank im Wintergarten anfangen. Um ehrlich zu sein, ich kann es kaum mehr abwarten, bis ich die Türen auflassen kann, bis ich wieder im Garten meinen Kaffee schlürfe, bis das BBQ wieder angeschmissen wird.... ach, im Februar, da sehne ich mich mehr als sonst nach der Überschwenglichkeit der englischen Gärten, nach dem allumfassenden Grün der Landschaft, das einen so enspannenden und beruhigenden Effekt auf das menschliche Gemüt hat.... Heute hat mir Monika mit ihrem Beitrag über ihre Gartenreise nach Limburg die Inspiration für den Tag gegeben, vielen Dank für die tollen Bilder.

Sonntag, 26. Februar 2012

Buttermilch-Roggen-Mischbrot ohne Kneten

Nach einiger Recherche im Internet und auch auf Chefkoch und unter Berücksichtigung eines Brot-Tipps der von Chrisy per email kam, habe ich mich entschlossen mein Brot gestern so zu backen:
450ml Buttermilch
1 EL Cider-Essig
340g Weizenvollkornmehl (Strong Wholemeal Bread Flour)
200g Roggenvollkornmehl
2 TL Salz
1 Pck Trockenhefe
1/2 TL gemahlener Koriander
1/2 Tl gemahlenes Cumin (Kümmel)
etwas geriebenen Muskat
Die trockenen Zutaten vermischen, die feuchten Zutaten vermischen und dann beides in Mr Ken Wood geben und ein paar Minütchen durchmischen. Derweil eine Kastenform gut ausbuttern - habe leider immer noch keine richtige Brotform (another kaufing-opportunity - wie es Hubby ausdrücken würde :o).
Wenn der Teig gut vermischt ist, in die Form geben und glattstreichen (sogut es geht), in die Mitte habe ich eine Ritze gemacht, damit das Brot gleichmässig aufbrechen kann.
Und nun kommt der Clou, das Brot in den kalten Backofen schieben (ohne gehen) und auf 200 Grad stellen. Ca. 1 Stunde backen. Ich zweifelte stark an der Wirksamkeit der Methode, das muss ich schon zugeben, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es schmeckt wirklich hervorragend und man spart sich den ganzen HeckMeck mit Vorteig, Fütterung desselben, gehen lassen und nochmals gehen lassen..... ist wirklich eine Überlegung wert.....

Samstag, 25. Februar 2012

Makrele in Folie mit Pellkartoffeln und Rotebeete-Dip

Ich liebe Makrelen, im Sommer werden diese gerne gegrillt, bei uns. Auch Räuchermakrele wird immer gerne genommen. Heute habe ich die Makrelenfilets in Folie 25 Minuten im Backofen gegart, gewürzt wurde mit Zitrone, Salz und Pfeffer, etwas Olivenöl darüber träufeln und in Alufolie wickeln.
Dazu gab es einen Rotebeete-Dip aus geraspelter, gekochter Rotebeete verrührt mit ein paar EL Creme Fraiche und etwas Mayonnaise. Gewürzt mit Salz, Pfeffer und granuliertem Knofi. Auch ein TL Meerettich wäre hier noch passend (für Hubby leider nicht).
Nach 25 Minuten im Backofen sieht der Fisch so aus - und angerichtet wurde ganz einfach. Die in unserem Gewässern reichlich vorkommende Makrele ist ein guter Lieferant von Omega-3 Fettsäuren. Diese können sich günstig auf Cholesterinlevel, hohen Blutdruck und sogar Alzheimers auswirken. Also beim nächsten Fischeinkauf unbedingt 'mal ein Auge drauf werfen!

Mittwoch, 22. Februar 2012

Grosses Steckrüben-Eintopf-Kino - Vegetable Stew with Swede and Gammon

Gestern habe ich Hubby einen Wunsch erfüllt und ihm einen Steckrübeneintopf gekocht. Ich stehe mehr so auf pürierte Süppchen, aber jedem Tierchen sein Pläsierchen, dachte ich mir und begab mich flugs ans Gemüseputzen. Die Menge reicht für einen grossen Topf voll, bestimmt 4 Personen kann man damit füttern, vor allem, wenn man noch eine Scheibe Brot dazu reicht, das hat sich Hubby allerdings verkniffem - und auch Dumplings (das sind Mehlklösschen, die traditionelle Beilage zu so einem Stew) wollte er wegen dem 'fattening effect' nicht haben - er ist schon ein Held, mein Hubby :o))
2 Stangen Porree, in Ringe geschnitten
1 Steckrübe, in kleine Quader geschnitten
1 Riesenmöhre, in kleine Stücke geschnitten
1 fette Knofizehe
1 Dose Kidneybohnen, gut abgespült
400ml (give or take) Hühnerbrühe
1 EL Tomatenmark
1 TL englischen Senf (nur das scharfe Zeugs, ersatzweise Löwensenf original)
1 Lorbeerblatt
2-3 Zweige frischen Thymian
500g Gammon, das ist gepökelter Schinken, ersatzweise vielleicht Kassler?, in Würfel geschnitten
Olivenöl in eine gusseiserne Casserole geben und das Fleisch kurz anbräunen, ich habe die Schwarte vorher abgeschnitten, aber dann wegen Geschmack und Bindung im Stew mitgekocht. Nun die Gemüse kurz mit anschwitzen, den Knofi darüber reiben, etwas rühren und dann die anderen Zutaten zugeben. Zugedeckt im Backofen 1,5 Std bei 180 garen. Die Gemüse zerfallen bei dieser Garzeit ein wenig, das ist der gewünschte Effekt. Hubby hat's super geschmeckt.

Montag, 20. Februar 2012

Lammkarree mit Butternut Squash und Pesto - Rack of Lamb

Für zwei Personen ein Rack of Lamb, das hat 7 Lammkoteletts am Stück. French trimmed, wie man hier sagt, bedeutet, dass er Metzger die Knochen abkratzt und schön freilegt. Leider habe ich vom rohen Fleisch diesmal keine Fotos gemacht.
Das Lamm einige Stunden vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen und auf Raumtemperatur bringen. Das Rack gut von allen Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und in einer heissen Pfanne in etwas Olivenöl anbraten. Backofen auf 200 Grad vorheizen und Lamm dort ca. 25 Minuten weiter garen. Die Kerntemperatur sollte so um die 62 Grad liegen (prüfen), dann ist es noch schön pink. Wer mag kann nach 15 Minuten noch eine Kruste aus Semmelbröseln, Rosmarin und Knofi aufbringen, wir sind eher Puristen und wollen den Lammgeschmack, daher haben wir darauf verzichtet. Wenn das Fleisch gut ist, warm stellen und 10 Min unter Alufolie ruhen lassen. Dann die in die einzelnen Koteletts zerteilen. Hubby bekam es ganz traditionell mit grünen Bohnen und gerösteten Kartoffeln, ich hingegen entschied mich für gerösteten Butternut Squash und selbstgemachte Basilikum-Petersilien-Pesto. Gemundet hat es uns beiden ganz vorzüglich.

Sonntag, 19. Februar 2012

Coddled Eggs - Eggs en Cocotte

Heute Morgen scheint die Sonne und ich habe fast schon Lust alle Türen aufzureissen, aber dazu ist es dann doch noch zu kalt. Weil es so sonnig ist, gibt es zum Frühstück auch etwas Sonniges. Ich habe vier Förmchen vorbereitet.
Zutaten:
4 Eier
2 Tomaten, diese häuten, entkernen und in kleine Stückchen schneiden
2 grosse Scheiben Kochschinken, aufgerollt in Ringe geschnitten
8 TL Sahne
Salz, Pfeffer und Butter für die Förmchen
Etwas geriebenen Parmesan
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Förmchen ausbuttern und die Tomatenstückchen darin verteilen, würzen. Nun die Schinkenröllchen einschichten und darauf je ein Ei schlagen. Darauf achten, dass das Eigelb in er Mitte sitzt. Mit je 2 TL Sahne beträufeln und ggfs mit Parmesan bestreuen, auch frische Kräuter machen sich gut. Die Förmchen in eine Auflaufform stellen und halbhoch mit kochendem Wasser auffüllen (Bain Marie). Im Ofen ca. 12 - 15 Minuten garen. Mit gebuttertem Toast servieren und noch warm aus den Förmchen löffeln.
Einen schönen Sonntag wünsche ich allen Lesern!!!

Samstag, 18. Februar 2012

Kokosschnitten - nach einem Rezept aus Frau Antjes Kochbuch

Diese Kuchen habe ich für den Charity Tag im Büro am letzten Freitag gebacken. Das Rezept stammt aus dem bereits erwähnten Kochbuch von Frau Antje, wurde aber etwas abgewandelt. Es heisst Kokosschnitten, aber da es mir beim besten Willen und mehrfachen Versuchen nicht gelungen ist, den Teig in mehrere Rechtecke auszurollen, wurden daraus zwei Kokoskuchen.
Für den Mürbeteig braucht man folgende Zutaten:
300g Mehl (ich habe feines, weisses Dinkelmehl genommen)
1 TL Backpulver
75g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
150g weiche Butter
Daraus einen Mürbeteig zubereiten und kurz ruhen lassen (ich stelle ihn übrigens nicht kalt).
Den Teig dünn ausrollen und zwei Tarteformen damit auskleiden. Die Böden mit der Gabel mehrfach einstechen und bei 200 Grad 12 Minuten vorbacken. Nun ein Glas Erdbeer (oder andere rote) Marmelade auf den Böden verteilen.
Den Baiserguss habe ich so zubereitet:
5 Eiweisse steif schlagen, Saft einer halben Zitrone und Zitronenabrieb zugeben, nach und nach 200g Puderzucker einrieseln und zum Schluss noch 200g Kokosflocken zugeben. Die Masse auf die Tarteformen verteilen und bei 200 Grad ca. 20 - 25 Minuten backen. Aufpassen, die Baiserhaube soll schön Golden werden, aber nicht verbrennen. Ich habe die fertigen Kuchen noch mit geschmolzener, dunkler Schokolade beträufelt.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Süsskartoffel-Erdnuss-Gratin nach HFW

Auch dies ist ein Rezept aus dem Veg Every Day Buch von Hugh Fearnley-Whittingstall. Ich liebe Süsskartoffeln, Hubby leider nicht so. Mich sprach diese Kombination schon beim ersten Durchlesen des Buches total an. Also neulich, Hubby bekam wieder seinen üblichen Salat, habe ich mich an dieses Rezept gemacht. Ich habe die Menge halbiert, um dann für mich zwei Portionen (die zweite für einen anderen Tag) zu haben.
Hier die Zutaten:
2 grosse Süsskartoffeln, geschält und in feine Scheiben geschnitten
1 EL Sonnenblumenöl
1 rote Chilischote, ohne Kerne und fein geschnitten
1 fette Knofizehe, fein geschnitten
125ml Double Cream (ich habe Single Cream und auch weniger genommen)
75g Crunchy Peanut Butter, Erdnussbutter mit Stückchen
Zest und 1 TL Saft einer Limette (ich habe mehr genommen)
Salz, Peffer
Die Erdnussbutter mit dem Limettenzest, etwas Sonnenblumenöl und Saft vermischen und zur Seite stellen. Restliche Zutaten in einer Schüssel gut durchmischen. Die Hälfte der Süsskartoffelmischung in eine feuerfeste Form geben, die Erdnussmischung darüber verteilen und mit der restlichen Süsskartoffelmischung bedecken.
Nun mit Alufolie abdecken und bei 190 Grad 20 Minuten backen, Folie entfernen und weitere 30 Minuten backen, eventuell noch unter dem Grill kurz nachbräunen. Die Geschmackskombo ist toll, aber beim nächsten Mal würde ich die Erdnussbuttermischung mit mehr Saft flüssiger rühren und ich würde auch, wie im Rezept angegeben, Double Cream benutzen und auch etwas mehr davon, damit alles cremiger zusammenkommt.

Dienstag, 14. Februar 2012

Valentinstag, ein kommerzielles Monster wurde kreiert

Ist die Welt verrückt geworden? Gestern Nachmittag im Tescos meiner Nachbarschaft, im Eingangsbereich ein riesiger Blumenstand, darin zwei wohltätige Damen die für den guten Zweck die Blümchen mit Celophan aufrüschten, dann zwei Gänge voll mit Valentinstagskarten, Champagner, Pralinenpackungen, rosa Teddybären, anderen Spielzeugen, DVDs und auch flauschige Handschellen und sexy Underwear gehörten zum Angebot. Dazu alle paar Minuten die dröhnenden Ansagen aus dem Lautsprecher, die auf die neuesten Valentinstagsangebote hinwiesen. Igitt.... am Fischstand wollte ich Miesmuscheln fürs Abendessen kaufen, die gibt es sonst immer, gestern gab es dort nur Austern und Champagner???? Die Austern, sonst kosten sie 60p, waren auf 80p geklettert. Die Dinnerangebote, die neulich noch für £10 erhältlich waren, kosten auf einmal £15. Seit einer Woche werden wir im TV regelmässig darüber informiert, wie man seinen Liebsten oder seine Liebste zum Valentinstag verwöhnen sollte. Ich frage mich, merken die Konsumenten das denn nicht - dass hier mit Gefühlen harter Kommerz gemacht wird??
Wir sind dieses Jahr jedenfalls nicht dabei, obwohl: Heute Morgen, so ohne rosa Teddy, Austern und Champagner - da frage ich mich dann schon, ob ich alles richtig gemacht habe???

Montag, 13. Februar 2012

Cassoulet aus der Konserve

Mit diesem Gericht beteilige ich mich am Gemüsekonserven Event vom Gaertnerblog. Cassoulet wollte ich schon lange einmal wieder machen. Die derzeitige Kältewelle machte es mir leicht, mich für dieses Gericht zu entscheiden, denn es ist sehr (sehr) gehaltvoll, und so etwas geht nur bei Kälte wirklich.
Ich habe das Gericht umfangreich recherchiert und dabei herausgefunden 'das einzig wahre' Rezept für Cassoulet gibt es nicht, und wie sollte es auch, das Rezept ist gewissermassen aus den Erzeugnissen der einzelnen Haushalte geboren, was man zur Verfügung hatte, kam hinein. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass die 'Baked Beans' hier auf der Insel ein direkter Cousin des Cassoulets sind. Bei meiner Recherche stiess ich auf auf das folgende Video, sehr herzig anzusehen, leider weiss ich bisher nicht, wie man ein Video hier hineinstellt (bitte Tipps!), daher hier der Link auf die Seite - unbedingt anschauen!!!!
Als Konserven treten auf: 2 Dosen Haricot Bohnen und eine Dose gehackte Tomaten. Weiterhin, auch aus der Dose das hier vorgestellte Entenconfit.
Hier die ganze Zutatenliste, sie reicht für zwei gute Portionen mit einer Restportion (ohne Ente):
3-4 EL Entenschmalz
2 Entenconfit-Schenkel
3 Toulouse Würstchen (hier nach Toulouse Art), in drei Stücke geteilt
1 Zwiebel, kleingeschnitten
250ml Gemüsebrühe
1 guter Schuss Weiswein
2 Knofizehen
Thymian, Lorbeer, Salz, Pfeffer
2-3 EL Semmelbrösel, zum Bestreuen
Zwiebeln, Würstchen, Knofi, Thymian und Lorbeer im Entenschmalz anschwitzen. Mit Weisswein ablöschen, Brühe, Tomaten und Bohnen zugeben. Gut vermischen und ggfs mit Salz und Pfeffer abschmecken. Entenschenkel in den Bohnen versenken und im Backofen zuerst bei 180 Grad 1 Std, dann den Ofen auf 220 Grad hochschalten, das Cassoulet mit den Semmelbröseln bestreuen und weitere 30 Minuten backen.
Ich würde mich über Eure Stimme hier sehr freuen. Eine gute Woche wünsche ich Euch!

Sonntag, 12. Februar 2012

Hähnchenschenkel vom Blech

Immer wieder sonntags, habe ich keine Lust lange in der Küche zu stehen, viel lieber lese ich, gehe ich spazieren, ein bisschen Shoppi geht auch noch, oder ich arbeite im Garten (natürlich nicht zu dieser Jahreszeit), treffe ich mich mit netten Leuten zum Tee ... etc.
An solchen Sonntagen wünschen wir (Hubby) uns dennoch ein schmackhaftes und zufriedenstellendes Abendessen.
Dieses ist ganz einfach, für zwei Leute braucht man zwei Hähnchenschenkel, in Ober- und Unterschenkel geteilt. Diese reibt man furchtlos mit Salz, Pfeffer, Paprika, Curry und allem was einem sonst noch unter die Finger kommt ein. Eine feuerfeste Form mit etwas Olivenöl ausstreichen, dann die Hähnchenschenkel darin zusammen mit geviertelten und 10 Minuten vorgekochten Kartoffeln, Karottenstückchen, Pastinakenstücken, roter Beete, Paprika, Chilli, geschnittenen Zwiebeln etc arrangieren und ca. 40 - 60 Minuten bei 180 Grad im Ofen rösten. Zwischendurch 'mal umrühren.
Dazu kann man besonders gut eine Joghurtsauce reichen. Hierfür einen kleinen Joghurt (150g) mit Salz, Pfeffer, Knofi verrühren und mit gehackten Kräutern (gerne aus der TK, wir wollen ja nicht lange rumträndeln....) vermischen :o))
Ich wünsche Euch einen besonders schönen Sonntag.

Freitag, 10. Februar 2012

Was ist in dieser Dose? Entenconfit, leckerchen!

Seit vielen Jahren bin ich im französischem Supermarkt immer um diese Dosen herumgeschlichen, getraut, sie zu kaufen, hatte ich mich allerdings nie. Bis zum letzten Jahr, da habe ich es dann endlich gewagt! Gewusst, was drin ist, habe ich schon immer, aber bisher fehlte mir die Applikation.
Ein wenig Recherche im Internet hat mich 'erleuchtet'. Da traute ich mich auch endlich diese Dose aufzumachen. Und so bietet sich der Inhalt auf den ersten Blick dar.
Vier Entenschenkel waren drin, ich hätte es fast nicht für möglich gehalten! Ich hatte gedacht die Bezeichnung auf der Dose '4/5 cuisses' bedeutete, dass man allerlei Kleinteile mit eingearbeitet hatte, aber weit gefehlt. Die Schenkel waren so geschickt eingeschichtet, dass sie wunderbar unversehrt aus der Dose kamen. Ausserdem ist noch reichlich Entenschmalz drin, das reicht für diverse Kochvorhaben......
20 Minuten bei 180/200 Grad wärmten die Teilchen durch und die Haut war gut gebräunt. Darauf folgten noch 5 Minuten unter dem Grill, die Haut war wieder kross. Nun kommen wir zum Thema, womit kann man dieses Entenconfit essen? Ich habe es erst einmal mit einem Kartoffel-Rosenkohl-Untereinander versucht. Das schmeckte schon sehr gut, demnächst gibt es dann noch ein weiteres Rezept mit den kleinen Schenkelchen.

Dienstag, 7. Februar 2012

Blueberry Lemon Muffins - nach Hairy Bikers

Diese beiden Herren lieben essen, trinken und kochen. Man mag sie, oder man mag sie nicht, ich finde sie kommen sehr unterhaltsam und natürlich rüber, leider kümmern sie sich in ihren Rezepten überhaupt nicht um Kalorien - das sieht man dann auch!!! Dieses Rezept ist allerdings, verglichen mit den Muffins, die man fertig gebacken kaufen kann, eher ein Leichtgewicht, es kommt halt viel Joghurt und nicht so viel Butter rein. Auch der Zuckergehalt hält sich in Grenzen.
Letzte Woche im TV und heute schon auf dem Blog. Dieses Muffinrezept hat mich begeistert, so dass ich es gleich fürs Büro gebacken habe. Wie immer, so habe ich auch dieses Rezept meiner Arbeitsweise angepasst.
Bei mir gab es das doppelte Rezept, das ergab dann 24 Muffins:
200g Butter
500g Selfraising Flour, Mehl mit Backpulver drin
2 TL Natriumbicarbonat
200g Zucker + 4 EL zum Bestreuen
200g frische Blaubeeren
Zest von zwei Zitronen, die hatte ich nicht, daher gab es den Saft einer halben Zitrone
4 Eier
300g Joghurt
evtl. 4 EL Milch, ich brauchte sie nicht, da ich den Zitronensaft hatte
Lemon Curd aus dem Glas
Zuerst die Butter schmelzen, zwei Muffinbleche mit Muffinpapieren auskleiden. Die Blaubeeren verlesen und waschen. Die Butter mit dem Joghurt und den Eiern vermischen. Die trockenen Zutaten vermischen und dann mit Mr Ken Wood beide Zutatengruppen zu einem Teig vermischen. Zum Schluss die Blaubeeren vorsichtig unterheben.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Je einen guten EL Teig in jedes Muffinpapier füllen, in die Mitte, sogut es geht, eine Vertiefung drücken. Je einen TL Lemon Curd in die Vertiefung füllen und mit etwas Zucker bestreuen.
Darauf achten, dass alle Förmchen gerade auf dem Muffinblech stehen, bei mir ist leider etwas übergelaufen und an den Ecken verbrannt, schmeckt aber trotzdem. 20 Minuten backen. Auf einen Kuchengitter auskühlen lassen.

Montag, 6. Februar 2012

Blaubeer-Apfel-Marmelade ohne Gelierzucker

Etwas Langeweile gab es schon am verschneiten Sonntag Nachmittag. Um mich ein wenig zu beschäftigen, habe ich Blaubeermarmelade gekocht. OK OK, die Blaubeeren kamen aus Chile, an die Food-Meilen darf ich gar nicht denken, aber sie lachten mich im Supermarkt derartig an, dass ich sie einfach kaufen musste. Da sieht man mal wieder welche Power die Nahrungsmittelindustrie über Lieschen Müller hat!!! Ich brauchte 200g für Blaubeermuffins (ein Rezept der Hairy Bikers, aber davon ein anderes Mal) und es gab ein 'bogof' Angebot. 'Bogof', das ist nicht etwa ein unanständiger Vorschlag für brave Mädchen, es bedeutet schlicht und einfach 'buy one, get one free' und wer kann dazu schon nein sagen?
Für zwei Gläschen Marmelade braucht man:
200g frische Blaubeeren
2 Äpfel, geschält und gerieben
Saft einer Limette oder Zitrone
Dies wiegen und dann die gleiche Menge Haushaltszucker zufügen. Das Obst mit den Händen etwas zermantschen und dann mit dem Zucker langsam aufkochen.
Ich habe noch mit etwas Vanilleextrakt aromatisiert. Ca. 15 bis 20 Minuten leicht sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen. Sehr heiss in Twist Top Gläser füllen und sofort verschliessen.