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Freitag, 29. Juni 2012

Pimientos de Padron - gebratene grüne Paprikas

Wenn man die Gelegenheit hat, kleine grüne Paprikas (und einige rote auch) zu erwerben, sollte man sie nutzen. Sie sind meist mild (manchmal ist aber doch eine scharfe darunter :o))
Gebraten habe ich sie in sehr heissem Olivenöl im Wok (ist das schon Fusion Cooking??)
Das gab mir dann auch endlich die Gelegenheit mein auf Mallorca gekauftes Meersalz zu verwenden.
Die Bratzeit ist kurz, vielleicht fünf Minuten, wenn sie Fertig sind, sehen sie in etwa aus, als ob sie Lepra hätten.
Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen, dann mit Meersalz bestreut geniessen. Ich hatte noch einen kleine Knofijoghurt zum Dippen dazu zusammengerührt.
Und dann waren doch mehr scharfe Schoten dabei, als ich vorher angenommen hatte......

Montag, 25. Juni 2012

Lemon Trifle mit Himbeeren nach Zeitschrift LECKER

Meine Mutti hat mir die Juni-Ausgabe der Zeitschrift LECKER geschickt. Am Samstag hatten wir eine Dinnerparty und dieses Rezept hat mich angesprochen. Es wird in der Zeitschrift Trifle genannt, aber es ist kein wirkliches (englisches) Trifle, denn das wird traditionell mit Vanillecustard und Schlagsahne obendrauf gemacht - es ist mehr eine Schichtspeise, aber das klingt nicht wirklich sexy - daher hat man sich wohl für die halb-englische Schreibweise entschieden. Überhaupt verwundert es mich immer wieder, wie viele englische Worte, die teilweise nicht in ihrer tatsächlichen Bedeutung verwendet werden, sich in die deutsche Sprache seit meiner Abreise vor 14 Jahren eingeschlichen haben. Nehmen wir das Wort, dass man in Deutschland für ein mobiles Telefon verwendet: Handy, ein englisches Wort, das hier auf der Insel eine ganz andere Bedeutung hat. Ein tragbares Telefon heist bei uns MOBILE (kurz für mobile phone), in den USA heisst so ein Telefon dann CELL (kurz für cellular phone). Handy hingegen bedeutet 'zur Hand, praktisch, bequem, griffbereit', ein 'handy man' ist ein Mann, der Reparaturen durchführt. Oder nehmen mein Hasswort Nr. 1: Fluffig - ich meine was ist das für ein Wort???? Igitt! Es kommt offenbar vom englischen Wort 'fluffy' was soviel wie flauschig, weich bedeutet. neee, das Wort geht wirklich gar nicht! Aber ich schweife ab. Kommen wir zum Rezept.
Für vier Portionen, die ich in individuelle Gläser geschichtet habe, braucht man:
1 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
250g Magerquark
200g Schlagsahne
3 EL Zucker
80g Löffelbisquits
150g frische Himbeeren
150g Lemon Curd
Ich habe es mit dem Abmessen nicht so genau genommen. Ausserdem hatte ich nur Double Cream, davon habe ich etwas weniger genommen und noch etwas Joghurt hinzugegeben. Quark mit 2 EL Zitronensaft, Zucker und Zitronenschale vermischen (etwas Zest zur Verzierung zurück behalten. Sahne steif schlagen und unterheben. In jedes Glas habe ich ein dickes, italienisches Löffelbisquit zerbrochen. Das Rezept sieht vor die Bisquits mit einer Zitronensaft-Wasser-Zucker Mischung zu beträufeln, klassisch englisch wäre Sherry, wie schon hier beschrieben. Sherry hatte ich leider nicht, daher habe ich mich für Cassis entschieden - der kam von Monin und war ohne Alkohol. Ich habe also je eine EL Cassis über die Bisquits gegeben, darauf kamen die Himbeeren, insgesamt habe ich 225g verwendet. Je zwei Himbeeren pro Glas für die Verzierung zurück behalten. Die Himbeeren etwas anquetschen, damit alles schön fest gepackt ist. Darauf die Quarkcreme verteilen und zum Schluss einen EL Lemon Curd pro Glas darauf geben. Mit den restlichen Himbeeren garnieren. Nun mindestens 2 Std. kühl stellen. Leckerchen.

Freitag, 22. Juni 2012

Spülmaschinenprobleme - mit Brille wäre das (vielleicht) nicht passiert!

Jetzt muss ich Euch 'mal fragen, ob es Euch mit Eurer Spülmaschine auch so geht, wie mir. Meine ist ca. 9 Jahre alt, aus dem Hause Miele - man gönnt sich ja sonst nix. Seit einiger Zeit verwende ich diese Tabs 3-in-one (auch aus gutem Hause - versteht sich). Diese sollen wohl Spülmittel, Klarspüler und Salz in einem zufügen, so dachte ich mir. Mangels Lesebrille konnte ich auf der Packung auch keine gegenteilige Information entdecken.
Was ich wohl sehen konnte, auch ohne Lesebrille, war den Grauschleier, der sowohl mein ganzes Geschirr, wie auch die Spülmaschine von innen überzog.
Ich dachte schon, das Teil muss neu, kommt langsam in die Jahre, an der Performance der Tabs zweifelte ich hingegen nicht, vielmehr dachte ich, ich hätte mit dem Einkauf der teuersten Mittelchen alles für das optimale Spülergebnis getan. Ich prüfte also alle Einlass- und Auslassventile, liess einige Reinigungsprodukte durchlaufen, sogar Backpulver kam zum Einsatz, der Erfolg tendenziell gegen NULL.
Dann endlich, fiel der Groschen, nach umfangreicher Recherche im Net fand ich die Lösung, diese 3-in-one Tabs reinigen vielleicht auf dreifache Weise, aber man muss trotzdem noch Klarspüler und Salz einfüllen - die Supermärkte scheinen das allerdings auch noch nicht kapiert zu haben, denn Salz findet man in den Regalen nur noch vereinzelt.
Ich entschloss mich zu einer 'Back to Basics' Aktion, kaufte auch gleich herkömmliches Geschirr-Reiniger Pulver und 'Voila', das Maschinchen summt und glänzt wieder, wie neu im Elektrohandel :o))) - und das Beste: Das Pulver kostet nur ein Zehntel des Preises für diese dämlichen Dreierlei-Tabs. Fragt sich nur, wie lange das noch erhältlich sein wird - man muss es ja jetzt schon suchen.

Dienstag, 19. Juni 2012

Pasta Verde - Grüne Sommernudeln

Lange nichts mehr geschrieben, woran liegt's? Wir renovieren, bekommen eine neue Warmwasserversorgung und moderne Elektroheizkörper installiert, alles nicht so einfach, denn zuerst muss alles Alte raus, das geht leider nicht ohne 'Casulties', da wird schon 'mal etwas beschädigt, wie zum Beispiel die Fliesen in der Küche, von denen wir leider nicht mehr viele im Vorrat haben:o((
Auch ist der Wasserdruck, der hierzulande ins Haus kommt, ist nicht so, wie man das aus Deutschland gewohnt ist, daher scheiden Durchlauferhitzer schon von vornherein aus. Wir haben aber eine Lösung gefunden.
In der Zwischenzeit räume ich Sachen von rechts nach links und von oben nach unten, da bleibt richtiges Kochen leider auf der Strecke. Neulich gab es aber noch dies. Für zwei Portionen braucht man:
200g grüne Bandnudeln, wenn ich Zeit hätte, würde ich sie auch selbst machen
1 Zucchini, geviertelt
1 Tasse TK Dicke Bohnen (wenn ich Platz und Zeit hätte, würde ich diese erstens: selbst anbauen und zweitens: selbst vorbereiten, da ich beides nicht habe, tun es die TK hervorragend!)
2 Frühlingszwiebeln, kleingeschnitten
260g Nordseekrabben
Zitronensaft
1 EL Creme Fraiche
2 Knofizehen
1 EL selbstgemachte Pesto
150ml Hühnerbrühe
Anchovispaste
etwas Speisestärke zum anbinden
Die Pasta nach Packungsanleitung kochen
In einer Pfanne zuerst die Zwiebeln, Knofi mit Anchovispaste in Olivenöl anrösten, Zucchini zugeben und etwas anbraten. Nun die Dicken Bohnen und die Hühnerbrühe zugeben. Ca. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Pesto, Zitronensaft, Creme Fraiche und Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag die Sauce noch etwas mit Speisestärke andicken. Zum Schluss die Krabben in der Sauce gut durchwärmen.

Freitag, 15. Juni 2012

Herzhafte Muffins

Diese Rezepte stammen von meiner Schwester, sie hat diese Muffins für meine Geburtstagsparty im Mai in Deutschland gemacht.
Die Mengen ergeben je 6 Muffins:
Thunfisch-Muffins

1 Bund Frühlingszwiebeln

50 g Kapern

1 Dose Thunfisch

2 Eier

50 ml Öl

50 ml Milch

100 g Crème fraîche

100 g Joghurt

Salz,
Pfeffer
200 g Mehl
+ 50 g Haferflocken
½ Päckchen Backpulver

50 g geriebener Käse

Zuerst die Frühlingszwiebeln waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Thunfisch aus der Dose lösen und zu kleinen Stückchen zerpflücken. Eier, Öl, Milch, Crème fraîche, Joghurt, Salz und Pfeffer miteinander verquirlen und anschließend Mehl, Haferflocken, Backpulver und 30g geriebenen Käse dazugeben. Diese Teigmasse nun gut verrühren. Zuletzt den Feta einfach unter die Masse heben und etwas einrühren.Den fertigen Teig nun in die zuvor gefetteten Muffinformen oder entsprechende Papierförmchen füllen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Die Thunfisch-Muffins bei 200°C etwa 25 Minuten backen.
Pflaumen-Camembert-Muffins

150 g Camembert

125 g Trockenpflaumen

2 Eier

50 ml Öl

50 ml Milch

200 g Crème fraîche

Kräuter

Salz,
Pfeffer
250 g Mehl

½ Päckchen Backpulver

50 g geriebener Käse

Zuerst den Camembert und die Trockenpflaumen in kleine Stücke schneiden.
Für den Muffinteig Eier, Öl und Milch gut mit Crème fraîche, Salz und Pfeffer verquirlen und danach Mehl, Backpulver und 30g geriebenen Käse dazugeben. Die gesamte Teigmasse kräftig verrühren. Zuletzt die Camembert- und Pflaumenstücke darunterheben und gleichmäßig einrühren. Den zubereiteten Teig in zuvor eingeölte Muffinformen bzw. Papierförmchen füllen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Die Muffins dann bei 200°C etwa 25 Minuten backen.
Tomaten-Mozzarella-Muffins

1 Tomate

1/2 Knoblauchzehe

1/2 Bund Basilikum

1/2 kleine Zwiebel

50 g Mozzarella

125g Mehl

1 TL Backpulver

Salz,
Pfeffer
1 Ei

25 ml Öl

125 ml Milch

Den Backofen auf 180°C schon mal vorheizen. Eine 6er Muffinform einfetten.
Eine kleine Tomate waschen und häuten. Anschließend in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch und die Zwiebel schälen und in ganz kleine Würfel schneiden. Den Mozarella abtropfen lassen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Basilikum putzen, waschen und grob hacken. Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer gut miteinander vermengen. Die Mehlmischung bei Seite stellen. Das Ei, Öl und Milch miteinander verrühren. Die Mehlmischung unter die Eiermasse rühren. Danach vorsichtig Tomaten, Mozzarella, Knoblauch, Zwiebel und Basilikum unter den Teig heben. Den fertigen Muffinteig in die Muffinformen füllen. Die Muffins mit Tomaten und Mozarella etwa 25 Minuten backen. Danach zwei, drei Minuten ruhen lassen und aus der Muffinform lösen. Tipp: Unbedingt sofort servieren, am besten mit Kräuterquark

Mittwoch, 13. Juni 2012

Salat aus Puy Linsen mit roter Beete, Ziegenkäse und Dill-Vinaigrette

Heute stelle ich Euch eines meiner neuen Kochbücher vor. Es gehört zu der Serie 'The Little Paris Kitchen', die hier vor ein paar Wochen im BBC lief. Beim BBC bemüht man sich ja schon seit ein paar Jahren Rolle der 'Kitchen Goddess', die so lange von Nigella Lawson besetzt wurde, mit einem jüngeren Modell zu besetzen. Mit der Neuentdeckung Rachel Khoo scheint das nun endlich gelungen.
Ungeheuer talentiert, zeichnete sie alle Grafiken im Kochbuch selbst. Rachel Khoo hat das gewisse 'je ne sais quoi', sie verbreitet mit jeder Bewegung Sex Appeal, der rote Lippenstift und die Kleidchen im Retro Style runden das Gesamtkunstwerk ab, da fühlt sich auch der Mann vom Kochprogramm angesprochen.... Man kauft Ihr die Pariserin sofort ab, und das obwohl sie Engländerin mit österreichischer Mutter und malaisischem Vater ist.
Hubby wollte einen Salat, ich fand schon wieder Salatblätter und Tomaten reichlich langweilig, :o(( also wurde schnell ein Rezept aus diesem Buch ausgesucht.
Die Zutatenliste reicht für zwei Portionen als Hauptmahlzeit oder vier Vorspeisenportionen:
200g Puy Linsen
Zweig Thymian
Lorbeerblatt
Salz
Die Linsen waschen und mit ungefähr der doppelten Menge Wasser, Salz, dem Thymian und Lorbeerblatt aufsetzen und etwa 15 Min zugedeckt kochen.
Eine große, gekochte rote Beete (ich habe drei kleinere genommen) auf der Mandoline hobeln
200g Ziegenfrischkäse, ich habe britischen aus Wales genommen in Stücke gebrochen
Das Dressing wurde aus einem kleinen Bund Dill, 2 EL Weisweinessig (ich habe Cideressig genommen), 2 EL Sonnenblumenöl (ich habe britisches Rapsöl genommen), 1/2 TL Salz und einer Prise Zucker (ich habe 1/2 TL genommen) zusammengemischt.
Die Linsen abgiessen und leicht abgekühlen lassen, nun zusammen mit den anderen Zutaten auf einigen Salatblättern, vorzugsweise aus dem eigenen Garten :o)) anrichten. Mit dem Dilldressing beträufeln.
Hubby mag keinen Ziegenkäse, er bekam Mozzarella dazu. Geschmeckt hat es uns sehr gut und zusammen mit einem leckeren Glas Rotwein kann so ein Salat schon fast als Medizin durchgehen, so gut ist er für uns.....
Sie hat ein bisschen 'was von Sophie Marceau, kein Wunder, dass sie in Paris Erfolg hat! Ich finde sie jedenfalls unwiderstehlich :o)) und hoffe, dass es bald mehr von ihr zu sehen gibt.

Montag, 11. Juni 2012

Birnen-Philadelphia-Tarte

Zum Dessert wunderbar geeignet diese kleine Tarte.
Mürbeteig wie gewohnt zubereiten, diesmal habe ich ihn vom 'Sable Stadium' nicht zu einer Kugel verknetet sondern direkt in die Tarteform gegeben und dort plattgedrückt, das ersparte das ausrollen. Mit der Gabel mehrfach eingestochen wurde der Boden 12 Minuten vorgebacken.
Die Füllung bestand aus drei reifen Birnen, in Scheiben geschnitten und auf dem Boden verteilt. Der Guss wurde aus 300g Philadelphia, 100g Creme Fraiche, 100g Zucker, Vanillezucker und zwei Eiern (L) zusammengemischt. Diesen über die Birnen geben und die Tarte ca. 30 Minuten bei 200 Grad backen. Schmeckt sehr gut mit leicht angeschlagener Double Cream.

Sonntag, 10. Juni 2012

Alle reden vom HUGO

Bisher war mir diese 'new craze' , die man in Deutschland an jeder Ecke, will sagen auf jeder Party, antrifft total entgangen. Zurück aus Deutschland und mit einer Flasche Holundersirup im Kühlschrank (die gehört hier eigentlich zum Standardrepertoire im Sommer), wollte ich auch endlich einmal probieren. Also, ins Glas kommt zuerst eine Menge Holundersirup (wer will kann noch Eis dazu geben), der wird etwas Limettensaft und reichlich Prosecco aufgegossen, zum Schluss noch frische Minze ins Glas. Ich muss sagen, sehr trinkbar!!!!!

Samstag, 9. Juni 2012

Pebworth + Broad Marston Gardens und National Pelargonium Collection

Nach all dem Regen am Sonntag erwischten wir am Montag Nachmittag ein paar Sonnenstunden. Die verbrachten wir mit einem Ausflug nach Pebworth & Broad Marston, diese beiden Dörfchen, gleich ausserhalb von Stratford upon Avon gelegen, hatten ihre privaten Gärten für das National Garden Scheme geöffnet.
Man muss sagen, der viele Regen hat den Gärten gut getan, alles steht grün und in voller Blüte. Schade, dass nun ein Sturm über den Inseln tobt.
Die Dörfchen sind sehr idyllisch und vor allem weitab von Hauptverkehrsstraßen gelegen. Da kann man sich vorstellen, dass das Leben noch genauso abläuft, wie vor 100 Jahren - dem ist natürlich nicht wirklich so..... davon zeugten schon die Luxusautos die dort auf fast allen Einfahrten geparkt waren.
Es gab mit Rosen berankte Cottages, Wisterias über Pergolas und einige gute Ideen, die man vielleicht im eigenen Garten umsetzen kann.
So ganz nebenbei konnten wir dort bei den Fibrex Nurseries auch noch die Nationale Sammlung der Pelargonien, eine Sammlung von 2000 Pelargonien hat man dort zusammengetragen, besichtigen (und kaufen natürlich auch....). Das fand ich sehr besonders.

Freitag, 8. Juni 2012

Mint Sauce - Minzsauce

Wer sich gerne vor der britischen Küche gruselt, für den ist dieser Beitrag genau richtig. Zum langsam gerösteten Westcountry Lammschulter gab es diese traditionelle Minzsauce, ohne die wäre es für meine Schwiegermutter kein komplettes Essen.
Bisher hatte ich die Minzsauce immer im Glas fertig gekauft, aber bei soviel frischer Minze, dachte ich, warum nicht einmal selbst machen? Und es ist ja nun wirklich keine Hexerei, man nehme einen guten Bund frischer Minze, zupfe die Blättchen ab und gebe die Minze in den Blitzhacker. Dazu kommen 1 EL Zucker, 4 EL Essig, ich habe milden Reisessig genommen, 1 Prise Salz und etwas kochendes Wasser. Blitzen - nicht bis zum Abwinken, also eher zum 'grob gehackt' Zustand. Fertig - schmeckt überraschend frisch, überhaupt wird frische Minze beim Kochen allzuoft übersehen....

Donnerstag, 7. Juni 2012

Spinat-Lasagne mit Lachs, Brown Shrimps und Petersiliensauce

Leider nur ein brauchbares Foto, das wird dem leckeren Geschmack dieses Gerichtes nicht wirklich gerecht, aber toll fotografieren und das Essen auf den Tisch bringen, daran übe ich noch.
Die Mengenangaben ergeben drei bis vier Portionen, je nach Hungerlage.
180g frischen Lachs
150g brown Shrimp, das sind kleine Nordseekrabben
350ml Milch
250g frischen Spinat
Lasagne Nudeln
3 frische Tomaten
1 frischer Mozzarella, in kleine Stückchen gezupft
geriebenen Parmesan
Gewürze, frische Petersilie, reichlich Knofi
Zuerst habe ich ein Stück frischen Lachs in etwas Milch poschiert, das dauert nur ein paar Minuten. Die Milch aufheben, daraus wird die Sauce.
Für die Sauce ca. 2 EL Butter schmelzen und mit einem gut gehäuften EL Mehl verrühren und kurz anschwitzen. Mit der Milch vom Poschieren aufgiessen, ggfs noch weitere Milch zugeben bis eine dickliche Sauce entsteht. Diese nun mit Salz, Pfeffer, Muskat, Senf etc abschmecken. Eine handvoll gehackte, glatte Petersilie zugeben - fertig ist die Sauce.
250g frischen Spinat in einer Pfanne mit etwas Olivenöl und Knofi kurz anbraten.
Nun die Lasagne schichten, etwas Sauce in die feuerfeste Form geben, dann eine Lage Lasagne Nudeln darüber geben, Spinat, Shrimps, Mozzarella und Sauce daraufgeben und wieder mit Nudeln abdecken. Ich habe es mit den Zutaten auf drei Schichten geschafft, allerdings endete meine Lasagne mit einer trockenen Schicht Nudeln. Um diese feucht zu halten habe ich drei in feine Scheiben geschnittene, frische Tomaten darüber geschichtet und diese Lage mit einer Lage Parmesankäse abgeschlossen. Die Lasagne bei 180 Grad ca. 35 Minuten im Ofen backen. Schmeckt gut mit einer Salatbeilage (oder TK Erbsen - Hubby).

Mittwoch, 6. Juni 2012

Lausanne - Was sonst noch geht

Der Stadtteil Ouchy liegt am Ufer des Genfer Sees, bequem, denn der Abstieg ist sehr steil, geht es mit der Metro vom Fuße der Innenstadt in wenigen Minuten dorthin.
Sehr gepflegt und sommerlich schön, komischerweise touristisch nicht überlaufen, gab es sich dort. Leider waren die Alpen, die ich bei früheren Besuchen so toll anzusehen fand, diesmal nicht zu sehen, so ein Ärger aber auch.
Auch das Wasser-Städtchen Evian, auf der gegenüberliegenden, französischen Seite gab sich versteckt. Auf dem Weg nach Ouchy machte ich noch in der Schrebergartenanlage im schweizer Stil halt, so romantisch neben dem Botanischen Garten - den ich auch angeschnitten habe, gelegen.
Wer würde hier nicht gerne den Spaten schwingen - sonnige Hanglage mit Weinstock inclusive?
Direkt am See wird allerlei Entertainment angeboten und auch ein riesiges Freibad lädt für erstaunlich kleines Geld zum Baden ein.
Elegante Hotels künden von der Grande Epoche, leider gab es diesmal kein Zimmer für uns dort - alles 'fully booked'!
Gegessen haben wir am Abend im Restaurant du Port de Pully, wir saßen im Garten beim Filet de Perche und da zeigten sich endlich auch die Alpen - wenigstens ein winziges Bisschen.

Dienstag, 5. Juni 2012

Lausanne - Best Place for Lunch

Hier habe ich meinen Lunch eingenommen, wie ich finde 'Best Place in Town', zumindest was die Aussicht angeht. Im Restaurant des Kaufhauses Grand Magasin Manor kann man vorzüglich lunchen, das fand nicht nur ich, sondern auch die Einheimischen. In Massen kamen sie zum Mittagstisch. Auf der 7. Etage befindet sich das Restaurant. Auf verschiedenen Ebenen gibt es Aussenterrassen, dort kann man mit herrlicher Aussicht speisen.
Ohne Nachtisch geht auch in der Schweiz nix. Ich schaute auf die verschiedenen Tabletts der Mitgäste, die meisten hatten sich für ein drei-Gänge-Menu entschieden - soviel Zeit muss im geschäftigen schweizer Arbeitsalltag einfach sein.
Es gab von allem reichlich, an verschiedenen Ständen bereiteten die Küchenchefs die Speisen nach Auswahl individuell zu.
Hier mein kleines drei-Gänge-Menu im Bild. Bruschetta, Ziegenkäsevariation und Hähnchenflügel mit Apfelsaft.