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Mittwoch, 17. April 2013

Frisches Brot macht Wangen rot.....

 
Mehr und mehr Leute entschließen sich dazu (wenigstens ab und an) ihr Brot selbst zu backen. Der entscheidende Vorteil: Man weiss, was drin ist! Brotautomaten sind ungeheuer populär. Sie vereinfachen den Prozess auf wenige Schritte und sind besonders für Anfänger geeignet. Ich habe meinen Brotautomaten vor ein paar Jahren verkauft, da ich die Form des Brotes  und das Loch, das durch den Propeller in der Mitte entsteht nicht mochte. Leider bin ich kein wirklicher Brotbackexperte! 
Seit ein paar Wochen habe ich jeden Samstag dieses Brot gebacken. Es gibt mir die ganze Woche meinen Toast zum Frühstück und selbst Hubby greift manchmal zu. Das Brot backe ich in einer Brotkastenform (leider habe ich kein Foto gemacht - doof), die ist etwas größer als eine Kuchenkastenform. Das Rezept habe ich im Buch 'Dough' von Richard Bertinet gefunden. Bei ihm wird dieser Ansatz als Grundlage für verschiedene Roggenbrotrezepte genommen, ich backe ihn einfach als Roggenbrot wie folgt:
400g weißes Brotmehl (strong white bread flour)
100g Roggenvollkornmehl 
10g Salz
1 Pk Trockenhefe, die schnelle
350ml Wasser, ich habe das durch Buttermilch ausgetauscht
zusätzlich habe ich noch etwas gemahlenen Koriander zugegeben
Alle Zutaten ca 5 - 10 Minuten zu einem Hefeteig verkneten (das hat Mr Ken Wood gemacht), mindestens 1 Stunde gehen lassen, eher länger und langsam, daher auch kein warmes Wasser. Kurz durchkneten und nochmals 1 Stunde gehen lassen. Mit einem Teigschaber in die Brotform geben, der Teig ist ziemlich feucht. Mit Mehl bestreut unter einem Tuch nochmals 1 Stunde gehen lassen, in der Zeit den Backofen auf die höchste Stufe vorheizen, dabei eine kleine Schüssel mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Brot einstellen und ca. 10 Min auf dieser Temperatur backen, dann auf 200 Grad schalten und weitere 30 Minuten backen. Aus der Form stürzen und nochmals 10 Minuten auf dem Gitter im Ofen backen, damit ein guter Bräunungsgrad erreicht wird, das Brot ist gut, wenn es hohl klingt. Variationen sind möglich, so habe ich beim letzten Mal noch einige EL Haferflocken zugegeben und auch einen Teil des Weißmehls durch Vollkornmehl ersetzt. Besonders als Toast zum Frühstück sehr zu empfehlen.

Kommentare:

Woolly Bits hat gesagt…

ich hab meinen automaten noch, aber ich backe eigentlich nur weissbrote damit. selbst, wenn nur teilweise roggenmehl drin ist, meine ich, sie werden handgemacht besser. im grunde hab ich mir das teil nur gekauft, weil ich damit auch in der kalten kueche backen kann, was im winter sonst hefeteige extrem langwierig macht:) aber ich liebe das kneten von teig per hand viel zu sehr, als dass ich die kiste permanent benutzen wuerde - auch, wenn unten kein loch im brot waere:)
das rezept werd ich mal ausprobieren, aber vielleicht mit hafer statt roggen (hab grad keinen:)
bloss - wieso macht frisches brot wangen rot - wenn andere sprueche sagen, dass frisches brot bauchweh macht? vermutlich, damit keiner auf die idee kommt, vom frischen brot zu naschen?:))
irische (=stuermische) gruesse
Bettina

stadtgarten hat gesagt…

Dein Beitrag erinnert mich daran, das ich auch schon lange mal wieder Brot backen wollte..... Ich hab meinen Backautomaten noch, das Loch in der Mitte des Brotes nervt mich zwar auch, aber da bei mir aus chronischem Zeitmangel (oder zuviel Programm) immer alles schnell gehen muss....
Liebe Grüße nach England, Monika

Kiki hat gesagt…

Hallo liebe Gudrun,
ich melde mich zurück aus meinem kalten Englandurlaub. Puuuuuh, ganz schon gefroren haben wir. so ein kalter Wind!! Aber es war trotzdem shcön mit meiner Freundin zusammen.
Dein Brotrezept werde ich mal an sie weitergeben. Vielleicht hat sie Lust, auch mal dieses bestimmt leckere Brot zu backen.
Liebe Grüße,
Christa

Kiki hat gesagt…

Hallo,
ich melde mich aus England zurück! ;-)
Junge, Junge, war das diesmal kalt!!! So gefroren habe ich in deinem schönen Land noch nie. Ich war so froh, dass ich im letzten Moment noch meine Handschuhe eingepackt hatte.
Dein Brotrezept hört sich sehr lecker an. Darf ich es an meine Freundin weitergeben? Evtl kann sie sich dann auch "gutes" Brot backen.
Liebe Grüße auf die Insel,
Christa

Regina Steiner hat gesagt…

Ich habe dein Brot gestern gebacken und es ist einfach perfekt. Meine bessere Hälfte und meine Tochter, beide bekennende "Brotgourmets" sind sowas von begeistert, dass wir jetzt nicht mehr ausprobieren können ob es am zweiten Tag auch noch schmeckt. Ist nichts mehr da...kein Krümel. Das wird es öfter geben und der Super-Sandwichtoast bleibt beim Discounter.
Danke für das tolle und super einfache Rezept.

Regina Steiner hat gesagt…

Ich habe dein Brot gestern gebacken und es ist einfach perfekt. Meine bessere Hälfte und meine Tochter, beide bekennende "Brotgourmets" sind sowas von begeistert, dass wir jetzt nicht mehr ausprobieren können ob es am zweiten Tag auch noch schmeckt. Ist nichts mehr da...kein Krümel. Das wird es öfter geben und der Super-Sandwichtoast bleibt beim Discounter.
Danke für das tolle und super einfache Rezept.

corazon hat gesagt…

Hallo Gudrun,
super...ich mag so einfache Brote.
Ich backe unseren Toast immer aus 500g Weizenvollkornmehl, 500 ml fettarmer Milch, 1 P. Trockenhefe, 1 TL Honig, 1 TL Salz. Schön lange aufgehen lassen und dann in einer Kastenform bei 200° für eine Stunde backen. Natürlich mit einer Schüssel Wasser im Ofen.
LG auf die Insel
Petra

Frauke hat gesagt…

das sieht sehr lecker aus und ein sehr gesundes Tostbrot und du weißt es ist ohne Zusatzstoffe
Grüße von Frauke