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Donnerstag, 9. Mai 2013

Shahi Paneer

Dieses Gericht hatte ich mit meiner indischen Freundin Rani bei diesem Ausflug im Restaurant Rita's in London gegessen.  Es hatte so wunderbar geschmeckt, dass ich es unbedingt zuhause kochen wollte. Unerlässliche Zutat: Paneer Cheese. Paneer Käse ist ein indischer Hartkäse aus dem Punjab, der beim Erwärmen nicht schmilzt. Da er ziemlich salzlos ist, schmeckt er 'au nature' nicht wirklich. Er eignet sich, genau wie Tofu auch, dazu verschiedene Geschmacksrichtungen aufzunehmen und den Gerichten Textur - also etwas zum draufrumbeissen - zu geben. Der Käse wird vorbereitet indem man ihn in Würfel schneidet und in warmem Salzwasser ca. 15 Minuten ziehen lässt. Das Rezept habe ich nach Anregungen aus den Gesprächen mit Freundin Rani und verschiedenen Webesiten - und natürlich dem Inhalt meines Gewürzschrankes - zusammengebastelt. Es schmeckte wirklich lecker, wennauch nicht ganz so wie bei Rita's. Es er gibt 3 - 4 Portionen.
1 Paket Paneer Cheese, in Würfel geschnitten und wie oben vorbereitet
1 Dose Tomatenstücke
2 mittlere Zwiebeln, in Stücke geschnitten
2 Knofizehen, fein geschnitten
1 grüne Chilischote, fein geschnitten
1 Stk frischen Ingwer, gerieben
120g Vollmilchjoghurt
etwas Milch
1/2 TL Salz
1 EL gemahlener Koriander
4 - 6 Kardamonkapseln, ohne Hülse, im Mörser feingemahlen
1 EL Garam Malasala Curry Pulver
1 EL Chilipulver (vielleicht auch weniger, je nach Geschmack)
1 EL Paprikapulver
1 EL Tomatenmark
1 EL Cashewkerne, gehackt
2 EL gelbe Sultanienen
Zuerst (reichlich!) neutrales Öl mit etwas Butter (besser ist Ghee - das hatte ich nicht) in einem Topf warm werden lassen, die Zwiebeln mit Ingwer und Knofi anschwitzen, nach 5 Minuten die Gewürze zugeben, die Zwiebeln sollen nicht braun werden. Tomaten und Tomatenmark zugeben und 20 Minuten leise einköcheln lassen, die letzten paar Minuten die Cashewkerne zugeben. Nun mit dem Stabmixer alles fein pürieren. Es entsteht eine Paste, die man nun mit Milch und Joghurt zu einer cremigen Sauce auflockert. Den abgetropften Paneerkäse und die Sultaninen zugeben, alles gut durchwärmen und mit Koriander (mag ich nicht) oder frischer Petersilie bestreut servieren. Als Beilage ist traditionell Chapati Brot vorgesehen, ich wollte lieber Reis, unbedingt dazu gehört ein frischer Salat (gerne auch mit roter Zwiebel - das geht leider bei Hubby gar nicht!).
Picture from Clawson website


1 Kommentar:

Kiki hat gesagt…

Hallo liebe Gudrun,
das Gericht hört sich sehr lecker an. Ich muss mal schauen, ob ich diesen Käse hier in den Asialäden auftreibe.
Zauberhaft sieht dein Garten aus. so viele bunte Blümchen!
Liebe Grüße zum Sonntag schickt dir
Christa