Translate

Donnerstag, 21. August 2014

Risotto mit römischem Salat

Ich denke, dass Risotto kulturgeschichtlich gesehen sehr, sehr alt sein muss. Breichen in der einen oder anderen Form, will sagen mit den Körnern, die gerade lokal zur Verfügung stehen, sind schon fast Teil unserer DNA, so lange futtern wir sie schon. Der Reis kam im Mittelalter durch die Araber in europäische Breitengrade und wurde sogleich von den Spaniern und Italienern angenommen. Vorher waren es vielleicht Hafer, Linsen, Buchweizen, Emmer oder Hirse, die wir unter viel Rühren im Kessel auf dem offenen Feuer langsam zu dieser wärmenden und so himmlisch wohlschmeckenden Pampe verarbeitet haben. Daher erklärt sich für mich die andauernde Popularität dieser Speisen bei Jung und Alt.
Dieses Risotto wurde wie üblich gemacht, zuerst Zwiebelchen mit Knofi und Reis anschwitzen, mit etwas Dry Martini ablöschen und dann nach und nach die vorbereitete Hühnerbrühe unterrühren. 5 Minuten vor Ende der Garzeit eine Tasse TK Erbsen zugeben und ganz am Ende der Garzeit einen ganzen kleingeschredderten römischen Salat unterheben, er sollte nur kurz anwelken, das gibt dem Risotto Frische und Crunch! Ein Salat im Risotto erscheint vielleicht zuerst etwas ungewöhnlich, aber ich rate jedem, es einmal zu versuchen. Abschmecken mit Zitronensaft, Parmesan, etwas Double Cream und reichlich Pfeffer.


Kommentare:

Miz Threefivesix hat gesagt…

Das klingt nach einem tollen Risotto, macht sofort Appetit.

Sandra von from-snuggs-kitchen hat gesagt…

Hört sieht super aus und sieht auch sehr lecker aus! Muss ich unbedingt mal probieren, habe hier ja einen großen Salatliebhaber...

stadtgarten hat gesagt…

Liebe Gudrun, ich liebe Risotto in allen Variationen und bin immer auf der Suche nach neuen Ideen! Die Variante mit dem Salat werde ich auf jeden Fall ausprobieren, kann ich mir gut vorstellen, dass das auch mein Geschmack ist!
Vielen Dank für Deine Mail mit den Infos, das ist sehr hilfreich für meine Planung!
Liebe Grüße und eine schöne Woche, Monika