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Freitag, 8. August 2008

Espressokocher aus Italia



Alfonso Bialetti sei Dank, er erkannte in den 20ger und 30ger Jahren den Wunsch der italienischen Hausfrau, auch in ihrem Heim einen passablen Espresso, wie man ihn in Cafés überall bekommen konnte, zu produzieren. Er erfand nach einigen Tüfteleien 1933 die Moka-Express. Sie war, wie auch heute noch, aus Aluminium verband, wie in Italien üblich, Design und Funktionalität.
Meine ist zwar nicht von Bialetti, aber nichtsdestotrotz liegt sie mir sehr am Herzen. Jahrelang fand ich die kleinen Alukännchen einfach nur zuckersüss, wusste aber nicht wie man die wirklich in Gang bringen kann.
Ich bin Kaffeetrinker, da gibt es nix. Nicht den normalen Maschinenkaffee den man in Deutschland - oder noch schlimmer in Skandinavien, so trinkt, sondern den starken Kaffee der italienischen, französischen, portugiesischen, spanischen oder türkischen Art.
Den trinke ich pur mit Zucker oder auch sehr gerne wie die Franzosen als Café au lait mit reichlich warmer, aufgeschäumter Milch.
Meine Versuche mit Espressomaschinen, die mit Druck arbeiten, oder diejenigen die über ein Wasserreservoir mit Pumpe verfügen, haben auf Dauer nix gebracht.
Vor einem Jahr habe ich mir die Senseo Kaffeemaschine angeschafft, und ich muss sagen, diese ist einigermassen ok, aber man ist, was die Kaffeevielfalt angeht, hier in England auf die Sorte Douve Egberts limitiert - und das ist nicht wirklich zufriedenstellend.

Also habe ich mir endlich zwei von diesen italienischen Espressokochern geleistet, einen für drei Tassen und einen für sechs, habe auf dem Internet recherchiert, wie man sie benutzt und hey presto, ich bin vollständig konvertiert.
Es ist so so easy, und die Qualität des Kaffees ist hervorragend, ich bin nicht nur auf eine Sorte beschränkt, habe eine Riesenauswahl und kann mir den Kaffee frisch mahlen lassen. Eine elektrische Kaffeemühle ist leider immer noch auf meiner Wunschliste :o(

Die Senseo Maschine ist nun einstweilen zum Leben in einer Plastiktüte in der Garage verbannt, sie kommt nur raus, wenn Besuch da ist - denn dann erreicht der italienische Espressokocher sein Limit.

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