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Montag, 1. September 2008

Kein Spätsommer ohne Pflaumenkuchen



Am Freitag auf dem Farmers Market hier im Städtchen kaufte ich ein Pfund Pflaumen. Es gibt in England zwar keine Zwetschgen, aber die heimischen Plums sind auch nicht zu verachten - und anyway - man muss halt nehmen, was man kriegen kann.
Den Teig stellte ich nach dem Rezept der Madamme Rudent her, sie hatte mir ihr Mürbeteigrezept 1985 in Südfrankreich verraten.
100g Butter (ich nehme gesalzene)
200g Mehl
1 Pck Vanillezucker, oder einen EL Zucker (wenn der Belag süss wird - ansonsten ohne)
Mineralwasser
Die Zutaten entweder mit den Händen zusammenbringen bis feiner Sand entsteht (comme du sable - sagte Madamme) oder kurz in der Küchenmaschine zusammenblitzen und dann das Mineralwasser nach Bedarf zufügen, bis ein einheitlicher Teig entsteht. Diesen ausrollen und in der Form 10 Minuten bei ca. 200 Grad vorbacken. Dann nach Bedarf belegen.
Für den Pflaumenkuchen nahm ich:
1 Pfund Pflaumen, entsteint und geviertelt
3 EL Aprikosen/Pfirsichmarmelade - selbstgemacht
3 EL Zucker mit Zimt vermischt
25g Butter
Die Marmelade auf den vorgebackenen Boden streichen, mit den Pflaumenvierteln belegen, Butterflocken aufsetzen und mit Zimt-Zucker-Gemisch bestreuen.
Bei 200 Grad ca. 20-25 Min backen.
Der Teig ist dann so knusprig, dass man die Stücke auf der Hand essen kann. Er schmeckt, noch leicht warm, mit einem Löffel Creme Fraiche als sahnige Beilage besonders gut.


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