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Samstag, 22. November 2008

Die Finanzkrise beisst - Mein Tag auf dem Farmers Market

Freitag war es also soweit, ich hatte einen Stand auf dem Farmers Market. Es wehte ein schneidender Wind und Regenwolken zogen auf.......
Am Vorabend wurde der kleine Fiorino geladen - Hubby hatte extra für diesen Zweck ein Regal ins Auto gebaut.
Ausser Stollen und Christmas Cake gab es noch kleine Tütchen mit verschiedenen Keksen.

Mein Stand, den man unten sehen kann, wurde neben dem Stand der "Wobbly Bottom Farm" (übersetzt heisst das etwa: Wackliger Hintern Bauernhof) und dem der "New Creation Farm" (Neue Kreation Bauernhof) platziert. Die Wobbly Bottom Farm bot, wie sollte es auch anders sein, verschiedene Ziegen- und Schafskäse an.
Die New Creation Farm, beschäftigte sich mit frisch gepressten Apfelsäften, Äpfeln und Kompotten. Ich fühlte mich gut platziert, hatte mit allen gleich einen Schwatz gehalten.
Zwei Stände weiter war Günther aus Hannover (schon seit 1969 in England) platziert, der verkaufte Honig von seinen 159 Bienenvölkern. Die Atmosphäre war nett, leider liefen die Geschäfte nicht wirklich gut.
Die regulären Markthändler fanden das höchst ungewöhnlich und nur der andauernden Finanzkrise oder vielleicht dem Wind Chill Factor zuzuschreiben.
Während Günther und ich noch in Erinnerungen an Harzer Käse und Vollkornbrot schwelgten, reichten sich plötzlich die beiden Standinhaber der New Creation Farm die Hände und baten mit einem Gebet um "devine Intervention". Spätestens jetzt war den Meisten klar, dass die Einnahmen an diesem Farmers Markt wohl unter dem erwünschten Mass bleiben würden....

Tja, was soll ich sagen, ich habe meine Kosten nicht alle reingespielt - und nun muss wohl die ganze Familie bis nach Ostern Stollen essen!!!!

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