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Dienstag, 31. März 2009

Moschi - Moschi - ich kann Sushi!!!!


Meine ersten Erfahrungen mit Sushis machte ich vor vielen, vielen Jahren, als ich bei einer japanischen Firma in Düsseldorf beschäftigt war. Bei Feierlichkeiten kochten dort die Meisterchefs des Düsseldorfer Restaurants EDO auf. Meine Vorliebe für Sushis, auch gerne mit Sake, wurde dort genährt und dann für die nächsten 20 Jahre vergessen.
In den letzten Jahren tauchten Sushi als Lunches in den verschieden Supermärkten auf, diese habe ich probiert, aber sie schmeckten mir nicht wirklich.
Vor einiger Zeit bekamen wir eine Einladung zu einer Dinnerparty bei Freunden, diese hatten einen japanischen Hausgast, der uns alle an die einfache Zubereitung hausgemachter Sushis heranführte. Als Zubehör benötigt man eine Bambusmatte, die das gleichmässige Rollen der Sushis erleichtert.
Sushireis, Wasabi Paste, eingelegten Ingwer, Soja Sauce und Reisessig bekommt man in Asia-Läden (bei uns im chinesischen Supermarkt) oder auch in gutsortierten Supermärkten.
Den Sushireis habe ich so zubereitet:
1 Teil Sushireis zu 2 Teilen Wasser, Reis gut waschen und kalt mit dem Wasser aufsetzen, 1 EL Reisessig dazugeben. Wenn die Mischung aufgekocht einen Deckel auf den Topf geben und den Herd abschalten. Nach ca. 30-40 Minuten sollte der Reis gut sein, abkühlen lassen und weitere 2-3 EL Reisessig unterrühren.
Als Füllung für die Sushi eignen sich Gurkensticks, verschiedene Fischsorten, Crabsticks etc. Ich hatte heute Räucherlachs, Gurkensticks und Crabsticks.
In ein Schälchen mit Wasser 2 EL Reiswein geben. Nun geht es los, ein Blatt Sushi Nori (getrocknetes Algenblatt) auf die Bambusmatte legen die Finger in das Essigwasser eintauchen und das Algenblatt gleichmässig anfeuchten. Eine Schicht Reis im der unteren Hälfte des Algenblattes verteilen. Wasabi-Paste nach Geschmack mit den Fingern darüberstreichen. Nun die Füllung wie auf dem Foto oben zu sehen in die Mitte drücken. Bambusmatte anheben und unter Druck langsam einrollen.
Die Rollen sehen dann so aus, aufpassen, dass alles entsprechend fest eingewickelt wird. Kurz ruhen lassen, dann aufschneiden und mit Sojasauce und eingelegtem Ingwer servieren.

Oder wie der Japaner sagt: Itadakimasu !
(ich bitten den geneigten, muttersprachlichen Leser, mir meine Unbeholfenheit mit der japanischen Sprache nachzusehen - einmal herzlich gelacht..... )

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