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Freitag, 27. März 2009

Pasta mit grünem Spargel, Pesto und schottischem Forellensteak

Ich weiss, es ist noch keine Spargelsaison und Puristen würden nicht im Traum daran denken, jetzt schon welchen zu essen, aber bei mir machten sich Frühlingsgefühle breit und so etwas wie, "ich will das jetzt und nicht erst im Mai".
In Deutschland ist, zumindest im Rheinland, wo ich herkomme, der grüne Spargel nicht verbreitet. Ich habe den ersten Sommer auf der Insel fast getrauert, da ich hier den von mir so geliebten, weissen Spargel nicht bekommen konnte. Er wird hier nicht angebaut, während um den ersten britischen grünen Spragel ein regelrechter Kult betrieben wird.
Eines Tages traute ich mich dann doch an den grünen Verwandten heran und siehe da, ich kann mit ihm prima auskommen. Über die Jahre habe ich eine richtige Vorliebe für ihn entwickelt, er ist so gar nicht zickig und divahaft, "what you see, is what you get".
Geschält werden muss er nicht, vor der Zubereitung knickt man nur die Schnittstellen ab, waschen und fertig, es darf munter losgekocht werden. Die Garzeiten sind kurz, 6-8 Minuten gekocht, in der Micro unter Frischhaltefolie - 3 Minuten - dazu selbstgemachte Konfi-Mayo, mit den Fingern eindippen - the perfect informal starter! Zum grünen Spargel gesellt sich furchtbar gerne Fisch, in jeder Form, in meinem Fall handelte es sich um saftige Forellen-Steaks aus einem schottischen Loch nahe Argyll.
Also wurde der Spargel in mundgerechte Stückchen geschnitten, etwas Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzt und der Fisch auf jeder Seite 3 Minuten gebraten. Den Spargel habe ich der Einfachheit hablber gleich mit in die Pfanne geschmissen. Zum Schluss noch ein Spritzer Zitronensaft für den Fisch und fertig - ich wollte den feinen Eigengeschmack der Forelle geniessen und habe daher den Fisch weder gesalzen noch gepfeffert.
Unterdessen die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen und mit selbstgemachter Spinat-Basilikum-Pesto vermischt, den Fisch darübergegeben und mit Kresse bestreut. Das war Leckerchen!
Hubby hatte sich da doch lieber eine Fertig-Pie in den Ofen geschoben - live and let live - kann ich dazu nur sagen!

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