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Dienstag, 7. April 2009

Von alten Vorlieben und neuen Gesichtern .....

Dies ist nach dem Garten meiner Eltern der fünfte Garten in dem ich arbeiten darf. Gleichzeitig ist es auch der Garten, in dem ich bisher am Längsten tätig war. In den 10 Jahren habe ich einige Pflanzen kommen und gehen sehen. In allen vorherigen Gärten habe ich immer versucht die gemeine Küchenschelle (Pulsatilla Vulgaris) zu kultivieren, die Pflänzchen kamen aus der Gärtnerei im Topf mit einer Blüte und das war dann auch die letzte Blüte ich ich sah. Im Folgejahr gab es vielleicht noch ein paar Blättchen und im dritten Jahr war sie dann gänzlich verschwunden. In diesem Garten mache ich eigentlich alles wie vorher, aber ich habe Glück mit der Küchenschelle und das freut mich sooooo. Die Küchenschelle wächst im Garten hinter dem Haus, dieser hat eine süd-westliche Ausrichtung.
Am Wochenende habe ich im Vorgarten gearbeitet - keine leichte Aufgabe, unser Haus/bzw Garten steht auf einem ehemaligen Bauhof, es gibt reichlich Bauschutt, Steine, Nägel und Glas (alte Bierflasschen?) und der Boden ist London Clay, wie er hier bekannt ist. Schwerer Boden, der, wenn er austrocknet, tiefe Risse zeigt und das Graben fast unmöglich macht. Ich habe verrotteten Stallmist und Asche eingearbeitet. Leider ist auch die Nord - Ost - Orientierung des Vorgartens einer erfolgreichen Blumenzucht in dieser Lage abträglich. Weil ich so geackert habe kaufte mir Hubby kleine Violas. Die Blüten sehen wie kleine Gesichter aus, finde ich wenigstens.
Eine weitere ziemlich unempfindliche Pflanzengruppe sind die Euphoribien, ich habe diese an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Versionen im Garten. Sie scheinen sich auf London Clay gut zu vermehren, in der Tat muss man sie begrenzen. Derzeit blüht diese in einer fast schattigen Lage in einem entzückenden frühlingsgrün.

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