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Montag, 25. Mai 2009

Wo Männer noch Männer sein dürfen ......

Draussen Kochen ist Männersache - das ist fast auf er ganzen Welt so.
Beim BBQ kommt in den meisten Männern das Archaische raus, da gibt es kein Vertun, der Hunter and Gatherer (Jäger und Sammler), erlegt die Beute, mariniert sie und brät sie, recht umständlich und unter grosser Rauchentwicklung.
Den Mutzbraten, aus der Schulter oder dem Kamm des Schweines, der hervorragend schmeckt, wenn er mit hausgemachtem Knofiöl, Salz und Pfeffer und tüchtig Majoran eingerieben wurde - und dann langsam, ja sehr sehr langsam mit Birkenholz gebraten/geräucht wird - kann man im Bild oben sehen.
Hier sieht man das ungarische Kesselfleisch. Das Rezept hierfür mutet gar abenteuerlich an, und richtig schmecken tut es erst beim dritten oder vierten Aufwärmen.
Die Kochzeit variiert, hängt von der Vorbereitung der Zutaten ab. Hinein kommen, Rindfleisch, Schweinefleisch, Paprika, Cayennepfeffer (reichlich), Brühe, Porree, Kartoffeln, Möhren, Erbsen. Am ersten Tag werden nur die Fleischsorten 3-4 Std auf offenem Feuer geschmort, am zweiten Tag kommen dann die Gemüsesorten und Kartoffeln hinzu, wieder ist 3-4 Std schmoren über Feuer angesagt. Lecker war's und die Düfte liessen das Hunnenlager von Attila auferstehen.
Natürlich werden diese Kocharbeiten nur von den Männern der Sippe übernommen, die langen Kochzeiten ermöglichen ausführlichen Alkoholkonsum und Männergespräche - so muss das sein - findet auch mein Hubby!!!

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