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Samstag, 28. November 2009

Melanzane Parmigiana - in die Hose gegangen

Neulich wollte ich nach langer Zeit 'mal wieder Melanzane Parmigiana machen. Ich esse das sehr gerne, aber es ist mir meist zu zeitaufwändig. Also überlegte ich mir eine Abkürzung und dachte, dass ich damit gewissermassen den Stein der Weisen gefunden hätte - konnte mir ein breites Grinsen überhaupt nicht verkneifen.
Die Küchemaschine musste die Antwort sein. Nacheinander blitzte ich 1 Dose Tomatenstücke, 3 Tomaten, 1 EL Balsamico, 1 Chilischote, 2 Knofizehen, ein Bund Basilikum, 3 Anchovisfilets, Salz und Pfeffer und ein paar Frühlingszwiebeln, abgeschmeckt ergab das eine leckere kalte Tomatensauce.
Eine Aubergine habe ich in feine Scheiben geschnitten und diese auf dem Olivenölspray eingesprühten Griddle des Rangemasters gebraten, bis sie eine schöne Farbe hatten.

Dann wurden die Auberginenscheiben abwechselnd mit der Tomatensauce, geriebenem Parmesankäse und Mozzarellastückchen geschichtet und bei 220 Grad in den Ofen geschoben.

Ihr könnt Euch sicher schon vorstellen, was passierte - ich hatte eine nette Melanzane Parmigiana Suppe - lecker war sie, aber die Konsistenz hat mich überhaupt nicht zufrieden gestellt. Ich war froh, dass ich das nur für mich gekocht hatte und nicht Gästen anbieten wollte.
Was lernen wir daraus: Sauce lange dicklich einkochen - nicht cleverer als alle anderen sein wollen und natürlich weiter neugierig sein und neue Dinge ausprobieren - get cooking!!!!

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