Translate

Donnerstag, 26. November 2009

Moules Frites

Wer hat's erfunden? Die Schweizer sicher nicht! Dieses Gericht wird in Frankreich, Belgien und Holland gleichermassen gerne gegessen. Auch bei uns im Rheinland sind Miesmuscheln im Herbst eine Spezialität, die man in vielen Restaurants angeboten bekommt, allerdings ist die traditionelle Beilage hier Schwarzbrot und Rübenkraut. Nun fragt man sich vielleicht, wie kommt die Muschel ins Rheinland - ganz einfach, auf dem Rhein. Die Rheinschiffer brachten sie, dann immer noch einigermassen frisch, auf ihren Schiffen mit. Ich schätze mal, die Tradition diese mit Fritten zu essen, kommt doch aus Belgien - denn dort wird einem diese Combo in wirklich hervorragender Qualität geboten. Und fette Mayonnaise gehört natürlich unbedingt dazu :o))
Bei mir in den grossen Topf kamen, eine Stange Lauch, in Scheiben geschnitten, etwas Petersilie, Thymian, zwei Knofizehen auch in Scheibchen geschnitten. Als Gewürze Piment, Wacholder und Lorbeer. Diese Zutaten kurz anschwitzen, mit einem Schuss trockenem Martini (Sherry geht auch) ablöschen und mit 250ml Fischbrühe aufgiessen. Das Ganze ca 10 Minuten zugedeckt gut durchwallen lassen. Nun für zwei Personen ein gutes Kilo geputzte Muscheln zugeben und bei grosser Hitze zugedeckt 3-5 Minuten garen lassen. Den Topf immer mal wieder schütteln, wenn alle Muscheln offen sind, ist das Gericht fertig.
Ich hatte mich entschieden die Frites nach dem Rezept von Aurelie auszuprobieren - und ich muss sagen, sie haben wunderbar geklappt - leider habe ich vergessen ein Foto zu machen :o(
Muschelessen, da es überwiegend mit den Händen passiert, ist 'messy', daher gehören unbedingt auch Fingerschalen auf den Tisch. Hierfür ein paar Scheiben Zitrone mit warmem Wasser in eine Schüssel geben.

Keine Kommentare: