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Donnerstag, 25. Februar 2010

Die Geschichte vom Ochsenschwanz ....

Die Köche auf der Insel sind begeistert vom Ochsenschwanz. Ich wollte nun auch endlich wissen, was dran ist (dran ist eigentlich nicht viel, soviel steht mal fest) and diesem Teil - welches zu Lebzeiten des Tierchen ununterbrochen in Bewegung ist - wo das wollen wir uns lieber nicht so vorstellen!!! Wie wir ja bereits wissen, schmecken alle Teile, die bei unseren Tieren in Bewegung sind, besonders gut, besonders vor allem dann, wenn sie ausreichend lange geschmort werden.Dieses Rezept entstand nach Anregungen aus den Büchern von Giorgio Locatelli und Nigel Slater. Eine wichtige Zutat für das Geschmackserlebnis ist das Senfpulver der Firma Colman aus Norwich.
Die Ochsenschwanzteile werden in einer Mischung aus 3 EL Mehl und 1 EL Senfpulver gewälzt und dann in reichlich Schmalz in einer gusseisernen Casserole von allen seiten gut angebräunt.
Folgende Zutaten kommen hinzu:
2 Knofizehen, in feine Scheibchengeschnitten
1 TL getr Thymian
10g getrocknete Steinpilze
4 Bananenschalotten, in Ringe geschnitten
2 Lorbeerblätter
2 dicke Möhren, in Stückchen geschnitten
2 EL Tomatenmark
1 EL grobkörnigen Senf
2 EL Balsamico Essig
400ml Rinderbrühe
Salz + Pfeffer
Auf kleiner Flamme 3 Std köcheln lassen. Über Nacht gut abkühlen lassen. Am nächsten Tag die Fettschicht abnehmen und entsorgen. Nun könnte man die Ochsenschwanzstücke mit Kartoffelstampf und Gemüse servieren. Da nicht viel dran ist, am Ochsenschwanz, habe ich mir etwas anderes ausgedacht, aber davon ein anderes Mal.

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