Translate

Mittwoch, 7. April 2010

Bakewell Tart

Bakewell Tart ist ein wirklicher Klassiker unter den britischen Kuchen. In jeder Bäckerei kann man kleine Bakewell Törtchen kaufen. Meist sind sie allerdings mit klebrigem Zuckerguss verziert, was nicht unbedingt original ist.
Ich habe einen Teig aus folgenden Zutaten gemacht:
250g Mehl
125g weicher Butter
2 Pck Vanillezucker
1 Eigelb
1 Schuss Milch
Alle Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten, geht am besten in der Küchenmaschine.
Der Teig war dann genug um zwei Formen damit auszukleiden.
Der Boden der Bakewell Tart wird traditionellerweise mit Himbeergelee bestrichen, ich hatte keinen, sondern habe selbstgekochten Brombeergelee genommen.
Der Guss wird wie folgt hergestellt:
2 Eier
2 Eigelb
115g feiner Zucker
100g gemahlene Mandeln
etwas Mandelessenz
Den Guss über den mit dem Gelee eingestrichenen Kuchenboden geben und bei 200 Grad ca 30 Minuten backen. Aufpassen, der Kuchen verbrennt gerne. So ist es mir passiert, da mein Backofen nicht etwa kaputt ist, wie ich vermutet hatte, sondern einfach nur tempramentvoll. Ich musste leider die oberste Schicht des Kuchens entfernen, da sie zu dunkel geworden war. Beim nächsten Mal würde ich zeitig Backpapier darüber legen. Dem Geschmack tat es allerdings keinen Abbruch, der Kuchen schmeckt sehr sehr lecker. Ich hatte ihn am zweiten Tag noch mit Schlagsahne bestrichen und Baisers darüber gebröckelt, so eignete er sich besonders gut als Dessert zum Ostersonntag. Den kleineren Kuchen habe ich übrigens mit Birnenscheiben belegt und mit einer Quark-Ei-Masse übergossen. Hat auch gut geschmeckt. So sah die Kaffeetafel am Ende aus.

Kommentare:

ingrid hat gesagt…

Ein absolut interessant klingendes Rezept, das ich wahrscheinlich morgen nachbacke, allerdings mit Johannisbeergelee. Danke
Ingrid

Island Girl hat gesagt…

Hallo Ingrid, Johannisbeergelee schmeckt bestimmt auch toll. Ich bin immer dafür, dass man verwendet, was man gerade da hat. LG
Gudrun

Margit hat gesagt…

Ohhh, das schaut aber oberlecker aus! Muß ich unbedingt mal nachmachen.
Vielen lieben Dank für die tollen Rezepte und einen schönen ersten Advent,
Margit