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Samstag, 16. Oktober 2010

Cooking Club - die Erste - Spätzle

Wir haben einen Kochclub gegründet, er besteht derzeit aus 5 Mitgliedern, drei Deutschen, einem Engländer und einer Inderin. Wir werden uns monatlich treffen und uns bestimmten Rezepten widmen, die wir vorkochen und dann gemeinsam verköstigen.
Der erste Abend war dem Thema Spätzle gewidment. Das war für mich sehr interessant, da ich nördlich des Weisswurstäquators aufgewachsen bin und diese Art von Pasta nicht zum Repertoir meiner Mama zählte. Der Teig wurde aus 9 Eiern, 1 TL Salz, etwas Wasser und Mehl angerührt. Genug Mehl nach und nach zugeben, so dass ein dickflüssiger Teig entsteht.

Nun den Spätzleteig durch eine Spätzlepresse in siedendes Salzwasser drücken. Es entstehen kleine, wohlgeformte Würmchen. Diese schwimmen oben, wenn sie gar sind und können mit dem Schaumlöffel abgefischt werden.

Ein Mitglied des Kochclubs brachte einen waschechten Spätzleschaber mit.

Zum Spätzleschaben wird der Teig dünn auf ein Brett geschmiert und dann unmittlebar über der Kochwasseroberfläche mit schnellen Bewegungen ins Wasser geschabt. Man kann die Bewegung im Foto unten erahnen.
Die entstehenden Spätzle sehen etwas unregelmässiger aus, die Dame war auch etwas aus der Übung und das Brett nicht aus Holz, wir bitten in dieser Hinsicht um Nachsicht.

Die Spätzle wurden weiter zu Käsespatzen verarbeitet. Dazu werden sie in Lagen mit Sauerrahm, geriebenem Käse
und gerösteten Zwiebeln in eine feuerfeste Form geschichtet.

Im Backofen bei 180 - 200 Grad 25 Minuten überbacken.

Dazu gab es frischen Feldsalat mit Pilzen. Ein wirklich leckeres Essen - A good Time was Had by All!

Kommentare:

Norma hat gesagt…

Nicht schlecht!

Nova hat gesagt…

Wow. An selbstgemachte Nudeln traue ich mich ja nicht dran. Und dann auch noch Spätzle, geschabt... Mein Papa sagt immer, das sei garnicht so schwer, aber erstmal bewundere ich es wohl doch lieber noch aus der Ferne.
Sieht sehr sehr lecker aus.
Liebste Grüße, Nova

Island Girl hat gesagt…

Hallo Ihr Lieben,

Es ist wirklich ziemlich einfach, wenn man die Spätzlepresse hat, ich habe keine, aber der nächste Deutschlandbesuch kommt im November.. Im TV sah ich neulich einen Spätzleschaber, das scheint eine andere Technik zu sein. gut war es allemal.
LG