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Sonntag, 14. November 2010

Cooking Club - die Zweite - Indischer Abend

Nach langer Zeit der Terminschwierigkeiten trafen wir uns am Freitag zu unserem zweiten Cooking Club Abend. Diesmal bei Rani wurde indisch gekocht. Hier sieht man sie bei der Zubereitung der Chapati. Chapati ist das schon in der Bibel häufig erwähnte 'ungesäuerte' Brot, welches im mittleren Osten und auch in Asien verbreitet ist. Der Chapati Teig wird aus Chapati Mehl, (das gibt es in drei Stärken - es handelt sich dabei um Mehl, aus dem ganzen Weizenkorn) und Wasser unter Zugabe von etwas Olivenöl zubereitet. Der Teig muss im Kühlschrank etwas ruhen, damit sich das Gluten ausdehnen kann und dann geht es los. Je eine kleine Menge Teig abnehmen, in der Hand zu einen Ball formen und auf Mehl zu einem Teigfladen ausrollen, gerade so gross, dass er in eine gusseiserne Pfanne passt. Die Pfanne unterdessen (vorzugsweise auf dem Gasherd - Elektro geht aber wohl auch) erhitzen. Wenn die Temperatur (sehr heiss) erreicht ist. Den Teig in die Pfanne geben und unter Wenden in 1 - 2 Minuten versiegeln.
Dann kommt der spassige Teil. Das Chapati mittels einer Zange auf die offene Gasflamme geben und unter Wenden fertigbacken. Das Chapati bläht sich hierbei ballonförmig auf, dann ist es fertig. Im Foto oben sieht man, dass mein Chapati leider im Herdaufsatz stecken blieb. Chapati auf einer Seite mit Butter einreiben und warmstellen. Nach und nach die anderen Chapati ausbacken, beim Stapeln darauf achten, dass immer Butterseite auf Butterseite gestapelt wird, damit man sich später beim Essen die Finger nicht so fettig macht.

Gegessen wurde zünftig auf dem Fussboden. Es gab ein Chicken Curry, Kichererbsen und Spinatbeilage, Raita - das ist die Joghurt-Gurken-Minz Sauce und gemischten Salat. Dazu indischen Reis, der mit Zimt und Nelken gekocht wurde. Die Rezepte werde ich noch nachreichen.
Obwohl zuerst recht ungewohnt, haben wir doch auf dem Boden sitzend sehr gut gegessen. Es gab keinen Wein, nur Wasser, das hat der Stimmung aber nicht geschadet, denn die war famos.

Der Nachtisch bestand aus Eton Mess, eine Creme aus geschlagenen Double Cream, Vanille Extrakt, vermischt mit zerbröselten Baisers und mit Himbeeren geschichtet. Das war Leckerchen.
Und dann der Abschluss, die Shisha oder auch Wasserpfeife wurde eingerichtet.
In ihr wird eine Melasse-Tabak Mischung durch Wasserdampf geraucht. Inhaliert wird dabei nicht. Der entstehende Rauch dient zur besseren Verdauung, so versicherte uns unsere Gastgeberin. Da bei mir eine Erkältung aufzog, verzichtete ich dieses Mal auf diese einzigartige Erfahrung.

Kommentare:

Nova hat gesagt…

Ich liebe indisches Essen! Eure Tafel, also der Fußboden, war ja auch nur mit herrlichen Sachen gedeckt. Da freue ich mich doch auf die Rezepte! Die Chapatis sehen auch wirklich toll aus, aber das wäre mir wohl zuviel Arbeit. Die ich esse ich dann lieber im indischen Restaurant.
Liebe Grüße und immer einen guten Appetit behalten!
Nova

Colores hat gesagt…

Uhmm danke für die leckere Rezepte!!! bin begeistert!!