Translate

Mittwoch, 31. Juli 2013

Wassermelonen-Feta-Salat

Inspiriert von Frau Zii gab es neulich zum Lunch diesen leckeren Salat. Die Fülle der Rezepte in der Blogwelt zeigt, die gemeine Wassermelone hat ein Come Back - Big Time! In den (natürlich immer!) heissen Sommern meiner Kindheit gehörte Wassermelone in Spalten geschnitten - die Kerne wurden ausgespuckt, einfach zum Sommer Feeling dazu. Für diesen Salat habe ich die Melone etwas vorbereitet. Gekühlte Wassermelone in Stücke schneiden und die lästigen Kerne herausoperieren - das geht eigentlich einfacher als gedacht, da die schwarzen Dingelchen nett in einem Bogen im rosigen Fruchtfleisch versenkt sind. Auf die Pinienkerne habe ich verzichtet. Leider musste ich den Salat nur für mich alleine zubereiten - Hubby klinkte sich bei der Erwähnung der Wassermelone schon gleich aus. Da ich das nicht so hinnehmen wollte, ich meine 'what's there not to like' bei einer Wassermelone, gab er nach und wollte sie beim nächsten Mal dann doch probieren - und siehe da - sie schmeckte auch ihm - seine Abneigung bezog sich wohl auch eher auf die, in seiner Ansicht, schwer zu lokalisierenden Kerne - Kopfschüttel!!!

Freitag, 26. Juli 2013

Pasta mit Aubergine

Ich hätte nie gedacht, dass ich das 'mal sage: Ich liebe Gemüse!  So vielseitig, so umweltverträglich, leider etwas zeitaufwändig im Anbau, aber so lecker. Mann muss sich vor Augen führen, dass viele der heute überall erhältlichen und meist-verspeisten Gemüse in meiner Kindheit (ich bin halt schon ein etwas älteres Modell!) in meiner Ecke von Deutschland völlig unbekannt waren. Paprikas waren die ersten Exoten, die meine Mutti zubereitete, mein Dad bekam davon 'Aufstossen' - ging mit ihm also gar nicht. Wir Mädels und Mutti machten uns von Zeit zu Zeit gefüllte Paprikaschoten, die wurden allerdings dabei auch ziemlich totgekocht - ich erinnere mich an die Haut, die nach der Kochzeit von 40 Minuten bereits Blasen warf... (die Sache mit den wirklich kurzen Garzeiten für Gemüse habe ich eigentlich erst hier in England so richtig erfasst!). Zucchini lernte ich bei meinem ersten Campingurlaub in Frankreich kennen, damals war ich immerhin schon den Teens entwachsen, wir kauften sie, weil wir Gurkensalat machen wollten, fanden dann allerdings die 'französischen Gurken' irgendwie nichtssagend im Geschmack! Wie naiv wir doch waren! Die erste Paella bereitete ein Freund (Metzger in unserem Städtchen) für uns nach einem Kurzurlaub in Spanien mit einer Packung TK Gemüse-Mix zu - total exotisch fanden wir das damals. Auberginen, Artischocken, Zucchini, diverse Paprika, Chilischoten und Konsorten und auch das gute Olivenöl (hier in England bis in die 70er nur in Apotheken erhältlich) haben wir sicherlich der modernen Völkerwanderung aus den südeuropäischen Ländern zu verdanken - grenzenlose Dankbarkeit für diesen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur europäischen Integration - wenigstens kommt nun bei Allen das Gleiche auf den Teller - basta!
Die Pasta (Fussili wird leider auch oft als Kinderessen unterschätzt) nach Packungsanweisung vorbereiten. In einer Casserole Olivenöl warm werden lassen und eine kleingeschnittene Zwiebel, eine in feine Scheiben geschnittene Chilischote und etwas frischen Knofi anschwitzen. Eine Aubergine in Stücke schneiden und mit anschwitzen. Mit einem Schluck Rotwein ablöschen. Den Inhalt einer Dose gehackte Tomaten zugegen. Wusstet Ihr übrigens, dass Tomaten reicher an Inhaltsstoffen werden, wenn sie gekocht werden? Studien haben ergeben, dass sich das enthaltene Lycopen beim Kochen verdoppelt.... Nix wie ran an die Tomaten also! In die Casserole geben und einige Zeit schmoren lassen. Mit Salz, Peffer und getrocknete Kräutern würzen. Die Sugo mit der Pasta vermischen, mit reichlich frischem Basilikum bestreuen, Parmesan drüber reiben und fertig! Was auch gut ist, einen Mozzarella zerpflücken oder etwas Schafs/Ziegenfrischkäse unterheben.
Ist dieser Sommer nicht soooo schön? Auch wenn es 'mal schwül ist oder einem der Schweiss ausbricht - es ist Sommer - Mensch! Da muss man nicht den Staubsauger im Haus rumschieben oder das Bügeleisen am Arm schwingen - RELAX - diese langweiligen Arbeiten können auch im Herbst noch gemacht werden!
Dieser Gemüsegarten neulich in der Countyside erinnerte mich plötzlich an den Garten meiner Oma Anna. Nostalgiegefühle überkamen mich. Lange schon ist Oma's Garten zubetonniert, mein Cousin brauchte mehr Platz für seine wachsende Familie und pflegeleicht sollte es auch sein... Wie toll wäre es, wenigstens ein paar (digitale) Fotos von Oma's Garten zu haben!
Ich freue mich immer, wenn sehe, dass irgendwo die Gemüsebau-Traditionen gepflegt werden. Leider haben viele Menschen (ich eingeschlossen) heutzutage nicht mehr soviel Zeit,  so ein Garten, das ist ein Fulltime Job, da kann man nicht am Wochenende irgendwohin wegjetten, da wird am Abend gegärtnert statt TV geschaut. Ja, und dann wäre da noch die Weiterverarbeitung der angebauten Produkte, die nimmt Zeit in Anspruch und viel Platz braucht man, damit man das Eingeweckte auch überwintern kann.... nicht wirklich passend zum modernen Life Style....
Aber träumen - träumen darf ich schon!

Montag, 22. Juli 2013

Vietnamesische Sommerröllchen

Mein jüngster Sohn ist nach 1,5 Jahren in Abu Dhabi für ein paar Wochen auf Urlaub daheim. Natürlich haben wir - ganz wie früher - zusammen gekocht. Wobei dieses Gericht - Vietnams Antwort auf Sushi -  nicht wirklich gekocht, sondern roh ist!
Die Anregung fand ich im Good Food Magazine vom Juni. Die Dipping Sauce haben wir genau nach Rezept vorbereitet, fanden aber, dass Sie mehr Süsse vertragen könnte:
2 Knofizehen, fein geschnitten
1 kleine rote Chili, ohne Samen, fein geschnitten
1 EL frischer Ingwer, fein geschnitten
1 EL unraffinierter Zucker
3 EL Fischsauce
Saft einer Limone
Alle Zutaten mischen, um eine feinere Konsistenz zu bekommen, haben wir noch den Blitzhacker kurz reingehalten.
Wie immer in der asiatischen Küche ist gute Vorbereitung schon die halbe Miete. Also auf  Planet Rock getunt und los ging die Schnippelei. Rein kommt was gefällt, Gurkenstreifen, Paprikastreifen, Karottenstreifen, Reisnudeln, fein geschnittene Chili, fein geschnittene Minze, Frühlingszwiebel, Eisberg Salat und eine Proteinbeilage - in diesem Fall Shrimps (Seit ich den Film unten gesehen habe, bin ich was Shrimps angeht ziemlich verunsichert. Ich habe mich lieber für die kleinen im Nordatlantik gefangenen Shrimps entschieden, als für die als BIO ausgewiesenen fetten Prawns!)
Denkbar wäre auch ein fein geschnittener Kochschinken oder geschreddertes Hühnchenfleisch, dann umgeht man die bedenklichen (und ach so leckeren!!!) Shrimps.
Diese Reispapierscheiben kann man in jedem gut sortierten Asia Markt kaufen. Sie werden in lauwarmem Wasser einzeln ca. 1 Minute aufgeweicht, dann mit den gewünschten Zutaten belegt. Ein paar Tropfen Sesamöl auf die Füllung geben, gibt einen pikanten Geschmack. Beide Enden einschlagen und so fest wie möglich aufrollen. Im Kühlschrank können die vorbereiteten Rollen 1 - 2 Tage gelagert werden.
Zum Servieren die Dipping Sauce in kleine Schälchen füllen und die Sommerrollen diagonal aufschneiden. Wunderbar mit einem Glas kühlen Weisswein an einem Sommerabend auf der Terrasse.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Urlaubsküche auf Mallorca - oder Anderswo, ganz weit weg - Hauptsache Away from it All!

Das Beste am Urlaub ist, dass man nach Herzenslust Märkte und andere Futterstellen besuchen kann. Hubby ist dann auch mit dabei, daheim kaufe ich meist die Lebensmittel alleine ein. Die landwirtschaftlichen Produkte im Süden schmecken unter der Sonne unvergleichlich besser als zuhause. 
Und ein Glas Wein zum Lunch muss einfach sein. Wenn er rot im Glas schimmert, wie dieser mallorquinische Wein, dann kommt wieder die Sehnsucht nach einem Platz auf dieser luftigen Terrasse.
Leicht verbrannt (man kannte den Herd noch nicht - wirklich!), aber dennoch köstlich, die Tortilla mit den süßesten roten Paprikas vom Markt....

Meeresfrüchte vom Grill, hier Calamaris in Stücke geschnitten und dann noch lauwarm in einer Zitronen-Olivenöl Marinade gebadet.
Und immer dabei, ein kühler Wein,  ein weisser Rioja um genau zu sein - und Tomaten - da gerate ich ins Schwärmen, Tomaten, wie diese mit Sonne vollgetankten Dingelchen, kein Wunder, dass man sie  auch Paradiesäpfel nennt.
An der Südspitze Mallorcas wurde seit einigen Jahren die Meersalzgewinnung wieder aktiviert. Flor de Sal ist ein tolles Mitbringsel und es lohnt sich den Salinen d'Estrenc einen Besuch abzustatten.
Man könnte meinen, dass man sich auf einem anderen Planeten befindet, so bizzar gibt sich die Landschaft dort.
Das kleine Städtchen Ses Salines ist sicher einen Besuch Wert, Donnerstag ist Markttag  - den haben wir leider verpasst. Recht beschaulich geht es dort zu.
Unser Urlaub auf Mallorca war schon im Mai - eine wirklich gute Zeit um die Insel zu erkunden. Noch nicht zu heiss, noch nicht zu voll..... Wer sich ins Thema einlesen will, dem empfehle ich unbedingt die warmherzigen Bücher von Anna Nicolas zu lesen.

Samstag, 13. Juli 2013

Courgette Fritters - Zucchini Puffer

Ich mag ja gerne Zucchini, leider bin ich bei uns im Haushalt da die Einzige. Zucchini Puffer wollte ich schon lange einmal ausprobieren. Bei Smitten Kitchen stiess ich auf das Rezept. An die  Mengenangaben habe ich dann aber eher nicht gehalten, sondern alles mehr so aus dem 'Lamäng' zusammengerührt.
Drei Zucchini schnell mit der Handreibe geraspelt, eingesalzen und in einem Sieb abtropfen lassen, nach ca. 30 Minuten noch ein wenig mit den Händen nachgepresst (das hätte man noch etwas besser machen können).
Zwei Eier, ca. 3 - 4 EL Mehl, eine Prise Backpulver und 2 -3 Frühlingszwiebeln (nur das Weiße) fein geschnitten mit etwas Salz und Pfeffer vermischen und die Zucchiniraspel dazu geben. Die Menge ergab bei mir sechs mittelgroße Puffer - also zwei gute Lunch-Portionen.
Die Masse in reichlich reissem Öl knusprig ausbacken - schmeckt fast wie Reibekuchen, sehr lecker. Dazu gab es Joghurt mit etwas Knofi, Salz und Pfeffer vermischt. Am nächsten Tag habe ich eine Tomate in sehr dünne Scheiben geschnitten und die restlichen drei Puffer damit belegt, etwas geriebenen Käse darüber gestreut und sie unter dem Grill ein paar Minütchen überbacken.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Tomaten - Pfirsich - Salat und Blick in Nachbars Garten

Dieser Salat wurde inspiriert vom Salzkorn und etwas vereinfacht für Hubby. Leider habe ich nur einen kleinen Stadtgarten, da ist für Gemüse kaum Platz. In diesem Jahr habe ich, nach den Pleiten der letzten Jahre, auch darauf verzichtet Tomaten anzubauen, denn ohne Gewächshaus wird das hier nix. Ich hatte zwei verschiedene Sorten Tomaten auf dem Markt gekauft, kleine ovale und große Tomaten. Dazu gesellten sich die flachen Pfirsiche, hier liebevoll 'Doughnut Peaches' genannt. Diese hatten gerade den perfekten Zustand der Ruzeligkeit erreicht, bei dem sie auf dem Höhepunkt ihrer Saftigkeit sind, und man die Haut ganz einfach abziehen kann, so süß waren die. Der Salat ist schnell zusammengebastelt, vier Pfirsiche, eine große Tomate, viele kleine Tomaten, einen zerpflückten Mozzarella, Mallorca-Salz mit Hibiskusaroma, Pfeffer und ein guter Schuss Olivenöl. Mit Basilikum statt Pfefferminze, die hatte ich irgendwie vergessen - denn im Garten hat es genug davon - beim nächsten Mal dann! Wir haben den Salat als Beilage zum Gegrillten gegessen. Saulecker!
Und hier noch ein paar Fotos aus dem Garten unserer Nachbarn Joe und Mary habe ich sie genannt (die Namen sind natürlich geändert, eigentlich heissen sie Brian und Rose).
Brian ist ein Horder (Messie in Neudeutsch!), er sammelt alles, was er irgendwo aufgabeln kann. Was wir vor 10 Jahren rausgeschmissen haben, kann noch heute in seiner Garage gesichtet werden. So muss man sich das vorstellen. Garage und Schuppen sowie Schrebergarten sind mit anderer Leute Abfall geflutet, ins Haus darf er damit nicht, da passt Rose schon auf, bei ihr geht da es eher minimalistisch zu.Wir lieben Brian, denn er versorgt uns (machmal zu sehr unpassenden Zeiten) doch mit Unmengen von kostenlosem Holz, das wir im Winter in unserem Holzofen verbrennen können.
Überflüssige Pflanzen und Kübel finden bei ihm ein Zuhause. Gartenbänke hat er reichlich. Sein Garten hat eine Nord-Ost Ausrichtung, während unserer eine Süd-West Ausrichtung hat, jedenfalls hinter dem Haus, also die Lichtverhältnisse, die wir vor dem Haus haben, hat er hinten, und umgekehrt. Die Atmosphäre unserer Gärten könnte verschiedener nicht sein. Bei ihm gibt es ausgewachsene Bäume, auch in den Nachbargärten, das schützt vor den stürmischen Westwinden, die mein Gärtnerleben so schwer machen.
Wie man sehen kann, wird die Gartenschere hier nicht so oft eingesetzt, alles darf wachsen, wie es mag. Das ist gut für die Tiere, er hat Frösche, Kröten und auch eine Ringelnatter wurde schon gesichtet. Die Vögel füttert er sowieso, sie sind daher sehr zahm, zeigen sich völlig unbeeindruckt vom schwarzen Hauskater und fressen machmal sogar aus der Hand.
Leider zeigt sein Garten zwei Seiten der Medaile, vorne der dekorative Teil in welchen die Fundstücke mit Effekt angeordnet wurden, und dann der hintere mehr oder weniger unzugängliche, wilde Teil des Gartens. Da wird, wie man im Foto unten sehen kann, munter weiter gehordet. Vielleicht kann man die Teile nochmals brauchen, weiss man's?
Ich finde Brian und Rose' Garten sehr charmant, obwohl er nur teilweise als Garten in meinem Sinne genutzt wird, er hat eine absolut verträumte Atmosphäre und ich freue mich immer, wenn ich einen Blick in diese so andere Welt hinein werfen darf.

Sonntag, 7. Juli 2013

Geburtstags-Erdbeerkuchen ganz traditionell - und Golden Garden Awards

In der Mitte, könnt Ihr sie sehen? Die Erdbeere mit Grün dran? Diese Erbeere wuchs in unserem Garten heran, die anderen Erdbeeren kommen allerdings vom Markt. Seit wir nun noch zu zweit sind, backe ich für daheim recht wenig. Wenn ich backe, geht es meist ins Büro, zum deutschen Team. Der Engländer als solches kennt 'Kaffee & Kuchen' so wie in Deutschland nicht. Heute machen wir eine Ausnahme, denn heute hat meine Lieblingsschwester Babsy Geburtstag und wenigstens gedanklich wollen wir mit ihr feiern. Also Sweetie, dieser Kuchen ist für Dich!!! 
Der Mürbeteig für die Mini-Form wurde aus 40g Salzbutter, 80g Mehl, 1 Vanillezucker und etwas Mineralwasser hergestellt. Bei 200g etwa 20 Minuten backen lassen, auskühlen. Die Creme habe ich aus 4 EL Double Cream und etwas Fertig-Vanillepudding bereitet. Die Sahne aufschlagen und langsam mit dem Vanillepudding vermischen. Auf den Tortenboden streichen und die vorbereiteten Erdbeeren darauf geben. Etwas Johannisbeergelee auf kleiner Flamme auflösen (Tortenguss gibt es im Vereinigten Könnigreich nicht!) und vorsichtig über die Erdbeeren träufeln. Im Kühlschrank wartet der Kuchen nun auf die Kaffeezeit.
Neulich hatte ich Euch von meiner Bewerbung bei den Golden Garden Awards in unserem Städtchen erzählt. Unser Vorgarten wurde bewertet.
Gestern war die Preisverleihung, wir versammelten uns um 10 Uhr in der Bücherei, und was soll ich sagen? Wir haben, zusammen mit Bertha und Raymond von um die Ecke, den zweiten Preis gemacht. Ich war sprachlos! Der Gewinn war eine der Kisten mit der blauen Schleife. Toll!

Freitag, 5. Juli 2013

Es ist Sommer - endlich - Little Brickhill Open Gardens am letzten Sonntag

 Die kleine Kirche auf demHügel an der Römerstraße, schon seit Jahrhunderten schaut sie ins Land.
 Weeds are flowers which grow in the wrong place!
 Und immer wieder die Friedhöfe hier, stille Zeitzeugen - Orte der Besinnung.
 So eine Pfingstrose hätte ich auch gerne in meinem Garten.
 Kleingarten in alter Munitionskiste, ob die noch vom letzten Krieg ist?
 Uneinsehbar und sehr individuell, ich fand viele Anregungen in diesem Garten.
 Frische Kirschen, so schmeckt der Sommer!

Mittwoch, 3. Juli 2013

Bananen-Apfel-Kranz mit Salz-Karamell-Glasur

Neulich nach dem Einkauf, alles wurde schön verstaut... Geht Euch das auch so? Nachdem ich die Waren schon in den Einkaufswagen, aufs Band und dann ins Auto geladen habe, reicht es mir, wenn ich endlich zuhause ankomme. Zum Glück ist Hubby meist zum Verstauen der Einkäufe zur Stelle - die Neugier macht's, denn schliesslich will er wissen, welche Leckereien gekauft wurden - und da das Verstauen von Einkäufen in meiner Beliebtheitsskala gleich nach dem Ausräumen der Spülmaschine - zu den meist gehassten Tätigkeiten gehört, hat er dann auch gleich die Obstschale wieder mit Frischem aufgefüllt.  In ihr fristeten noch zwei reife Bananen und drei schon leicht angeschrumpelte Äpfel ein trostloses Dasein. Ich konnte sie Hubby noch unmittelbar vor dem Abtransport in die Kompost-Tonne aus den Händen reissen.
Die Suche im Net brachte mich auf diesen Kuchen, der in verschiedenen Versionen dort zu finden ist. ich habe meine eigene Version gebacken. Da die Rezepte aus dem amerikanischen Raum stammen brauchen wir unsere Cups - also an die Tassen, fertig - los!
Backofen auf 180 Grad vorheizen.
2 Bananen, zermatscht
3 Äpfel, geschält und in kleine Würfel geschnitten
1/2 Tasse braunen Zucker, bei mir war es 'light muscovado sugar'
2 Eier, verschlagen
1 Töpfchen Joghurt, 3,5% Fett
1/4 Tasse neutrales  Öl, bei mir war es Rapsöl aus Yorkshire
1/4 Tasse Salzbutter, zerlassen
1 1/2 Tassen Mehl
1/2 Tasse feine Haferflocken
1 EL Vanille Extrakt
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
1 TL Backnatron
1/2 TL gemahlenes Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer
1 Prise gemahlene Nelken
reichlich Muskatnuss
Den Zucker mit dem Fett aufschlagen, Joghurt zugeben und gut vermischen, nun die trockenen Zutaten nach und nach zugeben. Zum Schluss das Obst unterheben. In eine gut gebutterte Kranzform geben und bei 180 Grad ca. 1 Std backen. Garprobe machen. In der Form 15 Minuten auskühlen lassen, dann auf einen Gitterrost stürzen. Der Teig könnte auch in Muffinförmchen gebacken werden, dann die Backzeit angleichen.
Für die Karamell-Glasur:
1 EL brauner Zucker (hier ist der dunkle besser) mit 1 EL Salzbutter auf dem Herd verschmelzen und einige Minuten bubbeln lassen, 1 Prise Salz zugeben. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen. 2 EL Milch unterrühren und mit der entsprechenden Menge Puderzucker zu einer dicken Glasur vermischen. Auf den Kuchen streichen, es soll rustikal aussehen!