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Donnerstag, 28. November 2013

Üben für Weihnachten - Salmon Coulibiac - die Erste

Was wir unseren Lieben zu Weihnachten auftischen, dies beschäftigt derzeit viele von uns. Da werden die alten Kochzeitschriften und Kochbücher rausgekramt, Zutaten gesichtet, Listen geschrieben.... man erinnert sich an Rezepte, die schon lange mit einem Eselsohr versehen in der Schublade schlummern.... und dann wird experimentiert, warum eigentlich nicht. No time is like the present, also wenn nicht jetzt zu diesem Weihnachten, ja, wann dann????
So ein Gericht war Salmon Coulibiac bei mir, vor Jahren schon hatte ich darüber gelesen, es wieder vergessen, wieder etwas gelesen und letzte Woche als ich 'mal wieder die BBC Food Website durchstreifte, stolperte ich über dieses Rezept - ihr wisst schon, der Bäcker mit den tollen Knethänden. Mein Rezept ist dann doch wieder ganz anders, weil es sich zum einen am Vorratsbestand im Haus und an unserem Geschmack orientiert.
Die Legende besagt, dass es sich um ein russisches Gericht handelt, welches der französische Meisterkoch Escoffier auf seinen Reisen gesammelt und auf die Speisekarte im Londoner Savoy gebracht hatte. Mein Versuch an diesem Rezept ist da eher bescheiden ..... 
Was braucht man:
1 Pk Blätterteig (wer will kann selbstverständlich auch selbst Hand anlegen!)
1 Lachsseite (bei mir waren es Stücke, die noch im TK vorhanden waren, aber es war ja auch nur der Probelauf für Weihnachten!)
4 große, braune Champignons, in kleine Stücke geschnitten
4 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
100g Basmati Reis, vorgegart  und abgekühlt
1 EL Dijon Senf
200g frischen Spinat, verlesen und in einer Pfanne zusammenfallen lassen
Kräuter: Petersilie gehackt, Dill
Salz, Pfeffer, Knofipulver und Muskatnuss
1 Eigelb zum Bestreichen
Knofi-Öl - (damit kocht Nigella immer, das Thema Nigella ist hier derzeit auf allen Titelseiten!)
Zuerst die Pilze und Zwiebeln in Knofi-Öl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen. Mit dem vorbereiteten Reis und den kleingehackten frischen Kräutern sowie einem EL Dijon Senf vermischen. Nun den Blätterteig halbieren und ausrollen. Eine Seite als Boden auf ein Backblech legen. Den Reis darauf in Fischform verteilen, den Lachs darauf drappieren und mit dem Spinat belegen. Saft einer halben Zitrone darauf träufeln und mit der zweiten Teighälft abdecken. Ränder gut einschlagen. Das Ganze in eine Fischform bringen und aus Teigresten eventuell Fischschuppen ausstechen, mit Eigelb bestreichen. Meine Modelierversuche sind da durchaus noch ausbaufähig .....
Ca. 35 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen backen, bis der Fisch schön golden aussieht.
Kann warm, lauwarm oder auch kalt verzehrt werden, macht sich sicher gut mit Sauce Hollandaise auf einem Partybuffet.
Hier sieht man übrigens Hubby beim Aufsetzen der neuen Winterreifen. Diese sind von Continental und wurden eigens in Kent bestellt (Kent ist irgenwie näher am kontinetalen Rest von Europa, und daher sind dort Winterreifen besser verfügbar.... ), nun kann der Winter jedenfalls kommen.....


Samstag, 23. November 2013

Pan Haggerty - Kartoffelkuchen aus der Pfanne

Dieses Rezept ist ein perfektes Wintergericht. Durchgefroren kommt man ins warme Haus, dieser Duft, wie eine warme Strickjacke, umhüllt er Dich. Am Tisch die Menschen, die Du liebst...... und auf dem Tisch das optimale Seelenfutter - Kartoffeln. Dieses Gericht, wenn mit Olivenöl oder Butter gemacht, ist es vegetarisch, braucht etwas Zeit in der Vorbereitung, verbringt dann aber reichlich Zeit im Backofen, und man kann unterdessen andere Aufgaben erledigen.
Pan Haggerty kommt als Gericht aus dem Norden, genauer gesagt aus Northumberland zu uns. Northumberland, dieses Grenzland zwischen den 'ungezähmten' schottischen Stämmen und der zivilisierten Bevölkerung. So furchtsam erschienen diese Stämme der römischen Besatzungsmacht, dass man dort kurzerhand eine Mauer zog, nur so erhoffte man, der Unruhen im Grenzgebiet Herr zu werden! Dort ist das Klima rauh und die Landschaften sind atemberaubend schön.
Dunstanburgh Castle. Image: Mike Brown
Picture BBC.co.uk

Traditionell wird dieses Gericht eigentlich in einer Pfanne zubereitet, entweder gänzlich auf dem Herd, oder teils auf dem Herd und im Ofen. Hier habe ich es der Einfachheit halber im Backofen zubereitet. Für 4 (als Hauptgericht) bis 6 (als Beilage) Portionen braucht man:
1 kg Kartoffeln, gewaschen und auf der Mandoline fein gehobelt
100g Schmalz, bei mir war es Entenschmalz - leicht gewärmt, damit es flüssig ist
2-3 Zwiebeln
2 Knofizehen, in feine Scheiben geschnitten
Salbeiblätter
125g geriebenen Käse, bei mir war es Mature Cheddar
Salz und Pfeffer
Die Zwiebeln  in feine Scheiben schneiden und mit den Knofischeiben in ca. 50g des Entenschmalz weichdünsten (nicht braun werden lassen). Zur Seite stellen.
Mit einem Pinsel eine Form dünn mit Entenschmalz einstreichen, den Aussenrand und den Boden aus einer Reihe überlappender Kartoffelscheiben bilden. Nun Schichten wie folgt bilden, Kartoffeln mit Entenschmalz bestreichen, salzen, pfeffern, Zwiebelmischung darauf verstreuen, kleingehackte Salbeiblättchen und Cheddar darüber streuen. Wiederholen bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
Die letzte Schicht besteht aus Kartoffeln, die mit Entenschmalz eingestrichen werden. Nun fest mit Alufolie abdecken und im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen für anderthalb Stunden backen. Folie entfernen und bei 220 Grad noch eine weitere halbe Stunde bräunen.
Hat was von Tartiflette - oder? Kalorien zählen gilt hier nicht! Als Hauptgericht mit einem Salat anrichten, oder als Beilage zum Gegrillten. Auch andere Wurzelgemüse mit ähnlichen Garzeiten - z.B. Pastinaken, Karotten oder auch Kohlrabi können mit eingeschichtet werden.
Picture BBC.co.uk

Donnerstag, 21. November 2013

Das perfekte Schweinekotelett

Also, ich habe ja so ein Ding mit Schweinekotelett oder Schweinesteaks, oft finde ich sie zäh, oder gar hart. Da mag ich dann gar nicht draufbeissen, obwohl ich den Geschmack von Schweinefleisch sehr lecker finde. Im Zweifel, lasse ich es lieber liegen. Wichtig finde ich, dass es sich um im Freien aufgezogene Schweinchen handelt. Vielleicht noch eine traditionelle Rasse, die langsam zur Reife gebracht wurde! Meine waren 'French Trim', d. h. der Knochen wurde freigelegt und überflüssiges Fett entfernt. (Im Sommer zum Grillen mariniere ich Schweinefleisch mit Olivenöl und Zitronensaft - plus entsprechende Gewürze, so eine Marinade ergibt dann eine zarte Geschmackserfahrung). Diese Koteletts wurden nun drinnen zubereitet. Zuerst habe ich sie auf Zimmertemperatur gebracht, unbedingt, eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Sanft mit Olivenöl massieren und etwas mit Salz und Pfeffer würzen, den Fettstreifen mehrfach mit der Küchenschere einschneiden, damit sich die Chops beim Grillen nicht wölben. Backofen auf 180-190 Grad vorheizen. Griddle heiss werden lassen und die Pork Chops von jeder Seite 1 - 2 Minuten (je nach Dicke) anbraten - dabei nicht bewegen, damit ein schönes Grillmuster entsteht. Dann auf ein Backblech und im Backofen ca. 15 Minuten garen, etwas ruhen lassen. Fertig sind die saftigsten, leckersten Schweinekoteletts, die ich seit langer Zeit gegessen habe!

Montag, 18. November 2013

Enchanted Walk - im Nebel - Ashridge Estate

Sonntag rief uns der Wald! Wir wollten eine 10km Wanderung unternehmen. Die Wahl fiel auf das Ashridge Estate, unterhalten vom National Trust - mehrfach waren wir schon dort vorbeigefahren, nun wollten wir endlich einmal tiefer einsteigen!
Trotz Nebel und leichtem Nieselregen legten wir gleich nach dem Frühstück, getreu dem Motto 'the early bird catches the worm', los. Ein Parkplatz war schnell gefunden, schliesslich lagen die meisten Leute noch im Bett...
Den Weg zu finden, das war schon eine andere Sache. Die Wege sind nur unscheinbar markiert, aufgemalte Wegzeichen, wie in Frankreich und Deutschland reichlich vorhanden, sucht man auf der Insel vergeblich.
 Wohnen hier die Elfen?
So manches Mal kehrten wir um, zum Glück hatten wir die Wanderschuhe an, den die Wege waren sehr unbefestigt und matschig.
Hier lautete die Wegbeschreibung: Das Feld diagonal überqueren und neben der Eiche nach einem Ausstieg suchen.... häh? Und wo ist jetzt der Weg??? Wanderschuhe sind auch nicht immer wasserdicht.... jedenfalls war dies der richtige Weg, danach kam ein Bauernhof, dort sind wir dann irgendwie falsch abgebogen... es folgten weitere Felder und Schafe... und dann mussten wir umkehren und den richtigen Weg finden!
...den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen?? Und keine Menschenseele weit und breit!
Hier endlich ein Teil des Ridgeway, puhhhhh, das Ende in Sicht - noch eine weitere Stunde, reichlich bergauf!
Bald schon wird es dunkel ------ endlich kommen uns weitere Wanderer entgegen, nicht mehr weit bis zum Parkplatz! Und dann: Die Belohnung ein nachmittagliches English Breakfast, denn nichts gibt verbrauchte Energie besser zurück, wie diese Köstlichkeit.
Alles in Allem waren es wohl doch eher 12 km! Werden wir wieder machen, beim nächsten Mal vielleicht auch mit einer guten Landkarte????

Samstag, 16. November 2013

Christmas comes but once a Year - bald ist schon wieder Weihnachten.....

Sorry, dass ich schon so lange nicht mehr gebloggt habe, mein Leben fordert derzeit meine volle Aufmerksamkeit. Es ist nicht so, dass ich keine Zeit hätte, aber mir fehlt die Inspiration meine Eindrücke in den Blog umzusetzen.
Gestern sagte Hubby, dass der November und Dezember durch Weihnachtsfeiern, Familientreffen und Dinner Parties terminlich schon ziemlich voll aussehen würden..... Dazu kommt, dass Hubby jede Woche mindestens 1-2 Tage geschäftlich unterwegs ist. Geschenke müssen besorgt werden, das Haus soll schön weihnachtlich geschmückt werden. Weiterhin sollte (immer noch!) der Garten dringend gemacht werden. Da ich ein neues Auto habe, müssen wieder Winterreifen besorgt werden (keine einfache Geschichte hier auf der Insel, denn hier ist das Konzept noch ziemlich neu!)
Vieles geht mir im Kopf herum. Im Büro häuft sich die Arbeit, Kollegen haben gekündigt, weil sie zurück nach Deutschland gehen - Lebenspläne ändern sich. Da bleiben Lücken, die Grippe geht auch um! Das kann einen schon 'mal überwältigen....  Was ich sagen will, in all dem Trubel, der die meisten von uns in der Adventszeit umgibt, darf man sich selbst nicht vergessen. Mal eine Tasse Tee trinken und einfach nur aus dem Fenster in den Garten schauen. Das Leben spielt nicht im Lifestyle Magazin, es muss nicht alles immerzu perfekt sein, wichtig ist, dass wir uns und unsere Liebsten bei all dem Streben nach Perfektion nicht auf der Strecke lassen.
Dieses Video wollte ich Euch unbedingt vorstellen, es ist der Trailer zu dem diesjährigen Weihnachts-Video 'Christmas in a Day' von Sainsburys. Schon seit Jahren bringen uns die großen Supermärkte wundervoll atmosphärische Weihnachtsfilmchen. Dieser ist etwas besonderes, denn kein anderer als der Film Direktor Kevin Mcdonald (The last King of Scotland, State of Play) ist für den Streifen verantwortlich. Ich finde ihn jedenfalls total anrührend.


Mittwoch, 6. November 2013

Gedeckter Apfelkuchen - zur Office Bake Off

Was bewegt die Nation in diesen Monaten: The Great British Bake Off. Gerade wurde die Gewinnerin der 4. Serie gekürt. Diese Show mit ihren strengen Preisrichtern Mary Berry  - Urgestein der britischen Kochliteratur - und Paul Hollywood dem sexy Bäcker mit den stahlblauen Augen aus Lancashire (diese Hände können kneten - schliesslich war er im früheren Leben Bildhauer - aber ich schweife ab.....) hat die Nation im Sturm erobert. Zur besten Sendezeit im BBC kann/konnte man mitfiebern, wie die Kandidaten ihre 'Challenges' bewältigen.... nailbiting stuff, sage ich Euch! Ich muss zugeben, dass ich die Show nur auszugsweise (in den Werbepausen anderer Programme) geschaut habe. Die Mädels im Büro hingegen waren förmlich überwältigt und seit Wochen kursieren die neuesten Backbücher und Tipps zu Shops wo man das beste  Back-Zubehör kaufen kann.
Picture Source: The Guardian
So war es nicht weiter verwunderlich, dass zu Halloween im Büro ein 'Bake Off' der besonderren Art ins Leben gerufen wurde. Die Kuchen wurden von den gestrengen Richtern in drei Kategorien bewertet:
1. Spooky/Scary Appearance
2. Most Ghoulish
3. Best Taste
Wie immer in solchen Fällen ging der Erlös des Kuchenverkaufs an die wohltätigen Organisationen.
Da ich nicht so der Kuchendekorateuer und Feinmotoriker bin, habe ich dieses Feld den anderen überlassen, und mich lieber auf den guten Geschmack konzentriert.  Ein herbstlicher Kuchen sollte es sein. Es wurde dieser gedeckte Apfelkuchen, seit Jahren versuche ich ein Rezept zu finden, dass dem so von mir gelieben, gedeckten Apfelkuchen meiner Oma nahekommt. Sie hatte uns  ihr Rezept leider nicht verraten.... anyway, dieser Kuchen ist auch nicht schlecht. Gebacken habe ich ihn in einer runden 28cm Form, die mir meine Mutti neulich geschickt hat.
350g Weizenmehl (ich habe Self Raising genommen)
1 TL Backpulver (wenn man normales Mehl nimmt, mehr Backpulver)
100g feiner Zucker
1 freilaufendes Ei
1 Pck Vanillezucker, oder 1 TL Vanille Essenz
150g weiche Butter (Salzbutter)
abgeriebene Schale einer Zitrone
Saft einer Zitrone
Aus allen Zutaten einen Teig kneten, ruhen lassen (das habe ich nicht gemacht, daher lies er sich nicht gut ausrollen)
Den Teig in zwei Teile teilen und die eine Hälfte als Boden in die mit Backpapier ausgelegte Form drücken, dabei einen Rand hochziehen. Die Füllung bestand aus zwei Gläsern Birnenbutter - Apfelmus geht natürlich auch und  4 - 5 Äpfeln, geschält und in kleine Stücke geschnitten und einer handvoll Mandelsplitter. Alles vermischen und auf den Boden geben. Nun die zweite Teighälfte als Deckel ausrollen, das ging bei mir nicht, daher habe ich verschieden große Sterne ausgestochen und lose, auch überlappend, auf die Füllung gelegt. Mit etwas Milch bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft) ca. 35 Minuten backen. Mit Puderzucker bestreuen.

Hier sieht man den Kuchen auf dem (Geschmacks)Teil des Buffets, die gruseligen Kuchen standen auf der anderen Seite.... jedenfalls kann ich vermelden, dass mein Kuchen in der Kategorie 'Geschmack' gewonnen hat - das kam unerwartet und die Freude war daher sehr groß.

Sonntag, 3. November 2013

Sunday Roast - Sonntagsbraten - Diesmal britische Lammschulter

Ach, so ein leckerer Sonntagsbraten, das ist sicher eine europaweite Tradition. Hier auf der Insel ist die Sonntagsbratentraditon jedenfalls 'very much alive, and kicking', und bei Hubby ist dieses Gericht mehr als beliebt. Als ich noch in Deutschland lebte, machte ich auch manchmal Braten, meist Schweinebraten im Bratschlauch fürs Party-Buffet. Sonntagsbraten, das war etwas, was meine Oma machte, aber nicht ich! Auf der Insel angekommen, erkannte ich schnell, dass man das Herz des 'English Man' (und der dazugehörigen Schwiegermutter) am besten durch einen guten Sonntagsbraten gewinnt.
Ein schönes Stück Fleisch gehört auf jeden Fall dazu, hier eine britische Lammschulter, ca. 1,1 kg schwer. Diese ca. eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen und auf Raumtemperatur bringen. Einfache Zutaten, Rosmarin aus dem Garten, Knofi und Zwiebeln, etwas Salz und Peffer. Das Fleisch auf den geschnittenen Zwiebeln betten und mit Rosmarin und Knofi 'spicken'. Etwas Wasser angiessen und die Form gut mit Alufolie verschließen. Mindestens 2 Stunden bei 180 Grad zugedeckt schmoren, dann die Folie abnehmen, die Temperatur auf 200 Grad bringen und eine weiter Stunde schmoren. Das Fleisch sollte vom Knochen 'abfallen'. Sauce sieben und ggfs mit etwas Speisestärke andicken.
Dazu gab es für Hubby Kartoffelpüree und für mich Polenta (die Möchte-Gern Italienerin in mir brauchte das einfach 'mal wieder!).
Wäre es nicht toll, wenn das Leben immer auf dem geraden Weg verlaufen würde? Leider ist dem nicht so, es gibt Kurven und unerwartete Wendungen. Wohin der Weg geht? Das entdeckt man oft erst, wenn man schon einen großen Teil dieses Weges zurückgelegt hat. Manchmal muss man umkehren, weil man feststellt,  dass man lange Zeit auf dem falschen Pfad war, oder in eine Sackgasse gelaufen ist...... So geht es meinem Ältesten gerade, ich hoffe er kann den Wald vor lauter Bäumen erkennen und sicher durchqueren. Ich werde ihn am kommenden Wochenende besuchen und hoffe, dass er am Ende seinen richtigen Weg finden  wird!!!!