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Dienstag, 31. Dezember 2013

Happy New Year 2014

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs ein glückliches und gesundes neues Jahr 2014. 

Montag, 23. Dezember 2013

Frohe Weihnachten - Merry Christmas

Die ersten (und letzten) Mince Pies der Saison sind gebacken. Das Mince Meat war noch vom Vorjahr  da - das hält sich durchaus mehrere Jahre, ist ja genug Booze drin! Leider sind sie etwas dunkel geworden, aber der Puderzucker verdeckt das ganz gut!
Der Baum ist geschmückt und erfreut uns schon seit einigen Tagen mit seinem festlichen Glanz und seinen Nadeln :o(
Ich möchte Euch die neuesten (Fake)-Fotos der Royals zu diesem Weihnachten auch nicht vorenthalten. Gemacht wurden sie von der britischen Fotografin Alison Jackson, wirklich was zum Schmunzeln :o))
Gestern hat unsere Spülmaschine nach fast 11 Jahren unermüdlichem Einsatz ihren Geist (aka: die Heizspirale!) erst einmal aufzugeben. Der Miele Service muss angerufen werden. Wann der dann in diesen Tagen kommen kann, steht noch in den Sternen. Hubby freut sich, denn - dank Palmolive - werden seine Händchen nun wunderbar zart.......
Bleibt nur noch, allen Lesern ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2014 zu wünschen. Bleibt gesund und munter! Alles Liebe xx

Samstag, 21. Dezember 2013

Pizza-Schnecken mit Thunfisch

Heute Abend, Gäste haben sich überraschend angesagt, was anbieten? Glücklich schätzen kann sich, wer ein paar Zutaten im Kühlschrank hat. Ein Paket fertig gerollten Blätterteig, eine Dose Thunfisch, etwas Ajvar aus dem Glas, Oregano, getrocknete Zwiebeln und geriebenen Käse. Alles auf den ausgebreiteten Blätterteig streichen, die Enden mit verquirltem Ei einstreichen, so eng wie möglich zur Rolle aufrollen. In 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier belegten Backblech auslegen. Mit Eigelb einpinseln und bei 200 Grad ca. 15 - 20 Minuten backen. Schmecken super noch lauwarm zum Wein oder anderen Party-Getränken. Andere Beläge sind denkbar, zum Beispiel dünn geschnittener Kochschinken oder Salami.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Gelato - jaasse leikkkkä mai Mammma jussedd to mäka - Eis, ganz ohne Rühren

Geben wir es zu, ein bisschen 'Indulgence' ist gut für die Seele, besonders jetzt zur Weihnachtszeit. Obwohl mein protestantisches, puritanisches 'Selbst' wirft da natürlich sofort ein: 'Wieso denkst Du eigentlich, dass wir uns zu irgendeiner Zeit überhaupt verwöhnen sollten? Wo wir doch immer schön bescheiden sein sollen.... nur nicht den Kopf aus der breiten Masse recken....'
Dieses Rezept ist in ein paar Minuten zusammengeklöppelt und wartet dann im Gefrierschrank auf den idealen Verwöhnmoment.
450ml Double Cream (Schlagsahne geht notfalls auch)
375ml Kondensmilch (Evaporated Milk - das ist keine Kaffeemilch, aber die geht vielleicht auch?)
2 Pck Vanillezucker
Zutaten in die Maschine geben und zu einer weichen Creme aufschlagen. Aroma-Stoffe nach Wahl untermischen, bei mir waren es zerbröselte Amaretti Biscuits und gute dunkle Schokolade, denkbar sind auch verschieden Nüsse - vielleicht karamellisiert? Oder Kaffee, oder Amarenakirschen. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. In einen Container füllen und mindestens 5 Stunden gefrieren.
Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand, nur wenige Zutaten, man weiss genau, was drin ist, kommt mit erstaunlich wenig Zucker aus, keine Eismaschine notwendig, schnelle Herstellung, keine Eier aufschlagen, Custard machen etc. Win-Win-Situation.
Der Weihnachtsstress geht in die heisse Phase, ab heute erscheinen die frischen Truthähne auf den Supermarktregalen - auf in die Schlacht!

Samstag, 14. Dezember 2013

Stollen - so schmeckt Weihnachten


 
Was war ich doch früher für ein Stollenmuffel - Rosinen, Korinthen - nee, lass mal stecken! Hier im Land der 'Rosinenliebhaber' habe ich mich nun längst angepasst, wie könnte ich die zu Weihnachten so beliebten Mince Pies sonst essen? Meine Mutti kommt aus dem 'Stollenland' - genau, denn Thüringen liegt ja gewissermaßen schon fast neben Dresden (oder?!). In meiner Kindheit gab es jedes Jahr einen von der Oma Anna handgekneteten Stollen im Paket. Zusammen mit dem selbstgebundenen Adventskranz kam er pünktlich zu Weihnachten aus der DDR zu uns. (Also, zuerst schickte Mutti natürlich Rosinen, Zitronat, Orangeat und Mandeln zu Oma - sonst hätte sich ja keinen Stollen backen können, ja, so lief das damals!). Ich erinnere mich gut an das intensive Aroma des Tannengrün, von Opa eigenhändig aus seinem Waldstück geschnitten. Die Großeltern gibt es schon lange nicht mehr, und auch der Wald wurde von den erbenden Cousins verkauft, zu viel Arbeit damit, die wollte man sich nicht aufhalsen. Ja, und die DDR, auch die gehört, trotz aller Nostalgiegefühle, die mancheiner immer noch hegen mag, zum Glück schon lange der Vergangenheit an.
Stollen, dieses traditionsreichste aller Weihnachtsgebäcke, habe ich erst in der Ferne so richtig lieben gelernt. Da er hier sehr beliebt ist, gingen meine Arbeitskollegen meist automatisch davon aus, dass ich ihn auch gut backen könnte! Und so fing ich damit an, ich fand ein Rezept in einer Beilage der 'Brigitte' (die muss mittlerweile auch schon so 30 Jahre alt sein....) - ich habe bisher noch kein besseres Rezept gesehen - und legte los, zuerst nur fürs Büro....
.... dabei hatte ich allerdings nicht mit Hubby gerechnet, denn der liebt Rosinenbrot und Konsorten  über alles, und Stollen konnte da einfach nicht an ihm vorbei gehen. Er bestand darauf, dass ich auch immer einen Stollen für uns backe. Den muss ich dann meist erst einmal verstecken, denn sonst wird er noch warm verspeist!
Das Rezept habe ich im Blog schon mehrfach vorstellt, aber da es ein wirklicher Klassiker ist, kommt es hier nochmals:
500g feines Mehl, bei mir war es 50/50 Weizen/Dinkel
200g gesalzene Butter, flüssig - plus reichlich Butter zum Bestreichen
70g feiner Zucker
1 Vanillezucker
1,5 Pk Trockenhefe
125ml lauwarme Milch
2 Eier
je 100 g Zitronat/Orangeat
150g Rosinen
(mit Korinthen gebe ich mich auch heute noch nicht ab - bähhh, diese kleinen schrumpeligen Dingelchen.... )
150g gehackte Mandeln (können auch mit Schale gehackt werden, falls die Zeit drängt!)
50ml Brandy 
abgeriebene Schale einer Zitrone
Aus Mehl, Zucker, Butter, Hefe, Eiern und Milch einen Teig bereiten, Mr Ken Wood macht das sehr gut. Diesen an einem warmen Ort gehen lassen. Die Trockenfrüchte mit den gehackten Mandeln mischen und mit Brandy vermischt ziehen lassen. Meine Oma Anna machte immer auch ein Kreuzzeichen in die Luft, wahrscheinlich, damit die Göttin dem Vorhaben ihre Gnade erweisen würde, nehme ich das jedenfalls an! Nach 30 Minuten die Früchte-Mandelmischung unter den Hefevorteig kneten, weitere 40 Minuten gehen lassen. Teig teilen und zu einem Kreis ausrollen, eine Seite einschlagen, die andere Seite darüber schlagen, festdrücken und auf ein Blech setzen. Abgedeckt nochmals gehen lassen, darf auch ein bisschen länger sein.  Die Menge ergibt zwei mittlere Stollen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad backen. Die Backzeit richtet sich nach der Größe der Stollen, zwei mittlere brauchen ca. 40-45 Minunten im Ofen. Wenn ein verführerischer Duft durch das Haus zieht, sind sie gut. Noch heiss werden die Stollen mit reichlich flüssiger Butter bestrichen und mit Puderzucker besiebt, den Vorgang mindestens zweimal wiederholen. Nun ein paar Tage/Wochen gut eingepackt reifen lassen und aufpassen, dass Hubby sie nicht doch noch findet :o)

Freitag, 6. Dezember 2013

North Norfolk Coast - Die Küste in Nord-Norfolk

Zum Wochenende ein paar Fotos vom vergangenen Wochenende in Norfolk. Wunderbar mildes Wetter und Sonnenschein. Trügerisch, denn letzte Nacht wurden dort 9000 Haushalte evakuiert da, durch das momentan herrschende Sturmtief Überflutungen in den tiefer gelegenen Landesteilen erwartet wurden.
Erste Berichte erreichen uns heute, 2000 Häuser wurden überflutet - wie schrecklich stelle ich mir das vor, aber dieWarnung besteht, es ist noch nicht vorbei!
Und was mache ich so? Der Tannenbaum wurde gekauft und wartet darauf, geschmückt zu werden. Hier auf der Insel kennt man keinen Adventskranz, stattdessen wird der Baum (idealerweise) schon zum ersten Advent aufgestellt. Aufgestellt ist er ja...... 'mal schauen, was ich an diesem Nachmittag erreichen kann.
Heute ist Nikolaus, der wird normalerweise hier auch nicht gefeiert, aber da meine Firma auch eine Niederlassung in den Niederlanden hat, gibt es Sinter Claas im Büro, wie immer mit Kuchenverkauf für den guten Zweck - ich habe einen Stollen gebacken. Am Abend kommen Freunde - das Abendessen ist schon vorbereitet. Nichts wirklich Neues! Wenn wir freitags einladen gibt es altbewährte Klassiker: Haddock Chowder, Ox Cheek Casserole, Tiramisu, Cheese Board ------ Fotos habe ich (bisher) keine gemacht!
Ich wünsche Euch ein schönes, relaxtes Weekend!

Dienstag, 3. Dezember 2013

Famous Japanese Curry - das berühmte japanische Curry

Seit ich diesen Beitrag vor ziemlich langer Zeit gelesen hatte, wollte ich unbedingt Japanisches Curry ausprobieren. Neulich brachte ein Kollege zu unserer Autumn Fayre eine Kostprobe und ich war "hooked".  Diese Tiefe des Geschmacks, wohltuend, wärmend, ganz anders als z. B. Indisches oder Thai Curry. Perfekt geeignet für diese Herbst- und Wintertage - schnell gezaubert, nach dem Weihnachtseinkauf, dem langen Spaziergang im Nebel.....
Und: Wer hat das Curry nach Japan gebracht? Die Briten warn's - klaro - und nicht etwa die Schweizer! Die Briten hatten Curries in Indien kennen- und lieben gelernt und brachten diese Gerichte Ende des 19. Jahrhunderts auch nach Japan. Heutzutage ist dieses Curry gewissermassen ein Nationalgericht dort, so lese ich, vor allem als  'Kinderfutter' ist es überall in Japan beliebt.
Die Firma S & B ist einer der bekanntesten Hersteller dieser Curry Paste, schon lange hatte ich mit der goldenen Verpackung geliebäugelt. Nun gab es sie sogar in meinem Mainstream Supermarkt, also erst einmal gekauft und dann auf den passenden Moment gewartet. Der kam die Tage - endlich!
Reinmixen kann man, was man mag, viele Gemüse sollten es sein und auch Zwiebeln. Ansonsten braucht man Fleisch, am Besten Hühnchen, ich habe 400g ausgelösten Oberschenkel genommen. Paprika, Pilze und Möhrchen in kleine Stücke geschnitten und alle Zutaten in Erdnussöl im Wok scharf anbraten. Mit 600ml Wasser aufgiessen und 10 Minuten köcheln lassen. Nun den Saucenblock einrühren, dieser löst sich ziemlich sofort auf und dickt die Sauce an. Noch ein paar Minuten weiter köcheln lassen.
Mit Reis oder asiatischen Nudeln servieren. Sieht jetzt nicht wirklich optisch ansprechend aus, aber das etwas hundefutterartige Aussehen wird durch den einzigartigen Geschmack mehr als wettgemacht. Wunderbar würziges Seelenfutter für diese dunkle und so ungemütliche Jahreszeit. Ein Paket Saucenmix ergibt 4 - 5 Portionen.
Also, sollte sich für Euch die Gelegenheit ergeben Eure Pfötchen auf so ein Paket zu legen, ruhig zugreifen, es lohnt sich, wirklich!